Antares (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Antares
Originaltitel Antares
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2004
Stab
Regie Götz Spielmann
Drehbuch Götz Spielmann
Musik Walter W. Cikan, Martin Veenenbos
Kamera Martin Gschlacht
Schnitt Karina Ressler
Besetzung

Antares ist ein österreichischer Film von Regisseur Götz Spielmann aus dem Jahr 2004.

Handlung[Bearbeiten]

Dieser Film zeigt drei Leidenschaften anhand dreier Episoden: Die Krankenschwester Eva hat eine kurze, heftige Affäre mit dem Arzt Tomasz. Die Supermarktkassiererin Sonja misstraut ihrem Freund Marco nicht zu unrecht und kämpft um ihn, notfalls auch mit der Waffe des Suizidversuches. Nicole schließlich, die sich von ihrem Lebenspartner Alex zu trennen versucht, führt einen umgekehrten Kampf, da dieser sich mit Gewalt an sie klammert.

Kritiken[Bearbeiten]

  • „Spielmann zeigt das Geschehen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Figuren. Gegenstände, einzelne Vorfälle und Sätze markieren Anknüpfungspunkte. So entstehen Szenen von großer Spannung und Dichte, die zugleich Fragilität und Komplexität der menschlichen Existenz dokumentieren."[1]
  • „Obwohl sich die meisten Szenen aus Antares in Plattitüden und schon mehrfach wiedergekäuten sozialen Klischees erschöpfen, bleibt er ungeachtet seiner Laufzeit von zwei Stunden über weite Strecken unterhaltsam.“[2]
  • „Die erwarteten Stereotypen bieten Sozialrealismus pur, um dann wieder verstörende Parodie ihrer eigenen Schwächen zu sein. Antares ist der Name eines fernen hellen Sternbildes. Doch keine der Figuren hebt den Blick zum Himmel.“ schrieb Christina Krisch in der Kronen-Zeitung vom 9. April 2009[3]
  • Das Lexikon des Internationalen Films resümiert: „Der illusionslose Forscherblick des Regisseurs erinnert an Robert Altman, hält aber weniger emotionslose Distanz. Trotz der Nüchternheit, mit der die Lebenssituationen geschildert werden, hoffnungsstiftend und voller Sympathie für die Figuren.“

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Ungerböck in der Tageszeitung "Der Standard"
  2. Michael Kienzl bei critic.de
  3. Kronen-Zeitung vom 9. April 2009

Weblinks[Bearbeiten]