Anthering

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Anthering
Wappen von Anthering
Anthering (Österreich)
Anthering
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Salzburg-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: SL
Fläche: 25,24 km²
Koordinaten: 47° 52′ N, 13° 1′ O47.86666666666713.016666666667422Koordinaten: 47° 52′ 0″ N, 13° 1′ 0″ O
Höhe: 422 m ü. A.
Einwohner: 3.632 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 144 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5102
Vorwahl: 06223
Gemeindekennziffer: 5 03 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gartenweg 2
5102 Anthering
Website: www.anthering.at
Politik
Bürgermeister: Johann Mühlbacher (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(21 Mitglieder)
14
2
3
2
14 
Von 21 Sitzen entfallen auf:

[1]

Lage der Gemeinde Anthering im Bezirk Salzburg-Umgebung
Anif Anthering Bergheim Berndorf bei Salzburg Bürmoos Dorfbeuern Ebenau Elixhausen Elsbethen Eugendorf Faistenau Fuschl am See Göming Großgmain Hallwang Henndorf am Wallersee Hintersee Hof bei Salzburg Köstendorf Lamprechtshausen Mattsee Neumarkt am Wallersee Nußdorf am Haunsberg Oberndorf bei Salzburg Obertrum am See Plainfeld Sankt Georgen bei Salzburg Sankt Gilgen Schleedorf Seeham Seekirchen am Wallersee Straßwalchen Strobl Thalgau Wals-Siezenheim Grödig Koppl Salzburg SalzburgLage der Gemeinde Anthering im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick auf Anthering vom Haunsberg
Blick auf Anthering vom Haunsberg
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Anthering ist eine Landgemeinde im Norden des österreichischen Bundeslandes Salzburg mit 3632 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013). Sie liegt 9 km nördlich der Landeshauptstadt Salzburg im Bezirk Salzburg-Umgebung.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Anthering hat ein Fläche von 25,2 km² und liegt nördlich des Salzburger Beckens in der Flyschzone, eingebettet zwischen dem Haunsberg im Norden (mit der Gemeindegrenze zu Nußdorf am Haunsberg) und dem Hochgitzen im Süden (in der Gemeinde Bergheim). Im Westen bildet die Salzach die Gemeindegrenze und gleichzeitig die Staatsgrenze zu Bayern; östlich von Anthering liegt das Gemeindegebiet der Kleinstadt Seekirchen am Wallersee. Anthering ist Teil des Gerichtsbezirks Oberndorf.

In Anthering befindet sich entlang der Salzach ein Teil der unter Naturschutz stehenden Salzachauen.

Anthering besteht aus den beiden Katastralgemeinden

  • Acharting
  • Anthering

Als Ortschaften (im verwaltungstechnischen Sinn) befinden sich in der politischen Gemeinde Anthering (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Acharting (220)
  • Anthering (1530)
  • Anzfelden (35)
  • Berg (129)
  • Gollacken (195)
  • Kobl (50)
  • Lehen (917)
  • Ried (52)
  • Schönberg (74)
  • Trainting (92)
  • Wald (79)
  • Wurmassing (43)
  • Würzenberg (134)

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Anthering war bereits während der Römerzeit von etwa kurz vor Christi Geburt bis 500 besiedelt, was Funde von Gegenständen aus jener Zeit belegen.

Die jetzige Ansiedlung ist eine bajuwarische Gründung aus dem 6. Jahrhundert. Der Name Anthering geht zurück auf den Personennamen Antari (oder Anthari) und bezeichnet mit der Endung -ing ursprünglich die Wohnstätte einer Person dieses Namens und seiner Angehörigen.[3] Der Ort soll ursprünglich schon 788 in der Notitia Arnonis erwähnt sein[3]; man ging aber von einem erstmaligen Beleg von 790 aus und feierte das 1200-jährige Jubiläum der Gemeinde folglich erst im Jahr 1990.

Im Verlauf der Franzosenkriege kurz nach 1800 zog das Heer Napoleons durch das Gebiet von Anthering, wo der Feldherr auch übernachtet haben soll.

Heute ist Anthering als Landgemeinde geprägt vom dörflichen Charakter mit einer großen Anzahl an kleinen Ansiedlungen. Es weist die für einen solchen Ort übliche Infra- und Sozialstruktur auf (Grundschule, Gemeindeeinrichtungen, Freiwillige Feuerwehr, Musikkapelle etc.).

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Anthering hat 21 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 wie folgt zusammen:

Direkt gewählter Bürgermeister ist Johann Mühlbacher (ÖVP).

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde ist: „In rotem Schild aufwärtsgekreuzt ein goldener und ein silberner Schlüssel über einem aufragenden steinernen Schrannentisch.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche von Anthering
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Anthering
  • Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
  • Kapellen
  • Bauernhöfe[4]
  • Theater Anthering (vormals Antheringer Laientheater)[5]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Aperschnalzen der örtlichen Schnalzergruppezu im Jänner und Februar

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

  • Tourismusverband

Verkehr[Bearbeiten]

Anthering verfügt über eine Station an der Bahnstrecke Salzburg–Lamprechtshausen, welche in die S-Bahn Salzburg integriert ist. Anthering ist von der Landeshauptstadt Salzburg halbstündlich, zeitweise viertelstündlich erreichbar.

Die Gemeinde liegt an der Lamprechtshausener Straße (B 156).

Durch das Gemeindegebiet führt auch entlang der Salzach als Radfernweg der Tauernradweg.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Anthering – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/gvw/index.htm#erg.24.0.0.0.1
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. a b Franz Hörburger: Salzburger Ortsnamenbuch, bearbeitet von Ingo Reiffenstein und Leopold Ziller, hrsg. von der Salzburger Gesellschaft für Landeskunde, Salzburg 1982
  4. Dehio Salzburg 1986
  5. Seite des Theaters Anthering