Anthony Michael Hall

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Anthony Michael Hall (2004)

Michael Anthony Thomas Charles Hall (* 14. April 1968 in West Roxbury, Massachusetts, USA) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Hall ist der Sohn eines Ladenbesitzers und einer Jazzmusikerin. Er wuchs bei seiner Mutter auf und lebte in seiner Kindheit abwechselnd an der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten. Über seine Mutter hat er noch eine Halbschwester namens Mary Chestaro. Die Schule besuchte er in New York City. Bereits im Alter von acht Jahren wurde er als Kinderdarsteller tätig und trat in mehreren Werbespots auf. Dies wurde auch durch seine Mutter sehr gefördert.

1980 machte er sein Fernsehdebüt in einer TV-Verfilmung namens The Gold Bug, in welcher er den jungen Edgar Allan Poe darstellte. 1982 folgte eine weitere Rolle in der Kinderkomödie Six Pack. Ein Jahr später durfte er in Die schrillen Vier auf Achse eine der größeren Rollen übernehmen. Dies führte sich auch 1984 in dem Highshool-Film Das darf man nur als Erwachsener fort, in welchem Hall erneut eine der Hauptrollen spielte.

1985 folgten dann die Filme Der Frühstücksclub und L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn. Danach war er auch eine ganze Zeit lang in der Fernsehshow Saturday Night Live interniert. 1986 machte er dann in dem Film Heiße Hölle L.A. sein Debüt im Action-Genre. Der Erfolg dieses Films blieb jedoch aus. Ursprünglich sollte er in dem Kriegsfilm Full Metal Jacket die Hauptrolle übernehmen, jedoch stieg er aus dem Projekt vorzeitig wieder aus und wurde durch Matthew Modine ersetzt. 1988 folgte der Sportfilm Johnny be Good, welcher jedoch von den Kritikern förmlich zerrissen wurde.

1990 verkörperte er in Tim Burtons Edward mit den Scherenhänden den Bösewicht. Danach spielte er vorwiegend in einer Reihe von Low-Budget-Filmen, wie u. a. Julius Caesar Superstar von 1994. 1999 spielte er in der Emmy-nominierten Biografie Die Silicon Valley Story die Hauptrolle des Bill Gates. 2002 übernahm Hall in der US-Serie Dead Zone die Rolle der Hauptfigur Johnny Smith in allen 6 Staffeln.[1] Er ist außerdem ein Teil des Brat Pack. 2013 steht er als Red neben Mickey Rourke und Danny Trejo für Roel Reinés Western Dead in Tombstone vor der Kamera.[2]

Neben der Schauspielerei hat Hall als weitere Leidenschaft die Musik. Mit seiner Band Hall of Mirrors hat er ein Album Welcome to the Halls Of Mirrors herausgebracht.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1980: ABC Weekend Specials (Fernsehserie, Folge 3x08 The Gold Bug)
  • 1981: NBC Special Treat (Fernsehserie, Folge 7x01 Jennifer’s Journey)
  • 1981: CBS Library (Fernsehserie, Folge Orphans, Waifs and Wards, Stimme)
  • 1982: Rascals and Robbers: The Secret Adventures of Tom Sawyer and Huck Finn (Fernsehfilm)
  • 1982: Six Pack
  • 1983: Running Out (Fernsehfilm)
  • 1983: Die schrillen Vier auf Achse (National Lampoon’s Vacation)
  • 1984: Das darf man nur als Erwachsener (Sixteen Candles)
  • 1985: Der Frühstücksclub (The Breakfast Club)
  • 1985: L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn (Weird Science)
  • 1985–1986: Saturday Night Live (Fernsehserie)
  • 1986: Heiße Hölle L.A. (Out of Bounds)
  • 1988: Johnny be Good
  • 1990: Mein Kumpel, der Kobold (A Gnome Named Gnorm)
  • 1990: Edward mit den Scherenhänden (Edward Scissorhands)
  • 1992: Into the Sun
  • 1992: Ein heißer Job (Who Do I Gotta Kill?)
  • 1993: Geschichten aus der Gruft (Tales from the Crypt, Fernsehserie)
  • 1993: Das Leben – Ein Sechserpack (Six Degrees of Separation)
  • 1994: James A. Michener’s Texas (Fernsehfilm)
  • 1994: Julius Caesar Superstar (Hail Caesar)
  • 1995: Bloody Secret – Die Kunst zu Töten (A Bucket of Blood, Fernsehfilm)
  • 1995: Ripple (Kurzfilm)
  • 1995: New York Cops – NYPD Blue (NYPD Blue, Fernsehserie)
  • 1995: Tödliches Spiel (Deadly Games, Fernsehserie)
  • 1996: Die Gruft in den Sümpfen (The Grave)
  • 1996: Geiseldrama an Bord von Flug 285 (Hijacked: Flight 285, Fernsehfilm)
  • 1996: Mord ist ihr Hobby (Murder, She Wrote, Fernsehserie)
  • 1996: Exit in Red
  • 1997: No Night Stand (Trojan War)
  • 1997: Der Hotelboy (The Jamie Foxx Show, Fernsehserie)
  • 1997: Revenge – Wettlauf mit der Zeit (Cold Night Into Dawn)
  • 1997: Diagnose: Mord (Diagnosis Murder, Fernsehserie)
  • 1998: Poltergeist – Die unheimliche Macht (Poltergeist: The Legacy, Fernsehserie)
  • 1998: Killing Grounds – Goldjagd in Kalifornien
  • 1999: Dirt Merchant
  • 1999: Der Kuss der Killerin (Revenge)
  • 1996–1999: Ein Hauch von Himmel (Touched by an Angel, Fernsehserie)
  • 1999: The Crow: Stairway to Heaven (Fernsehserie)
  • 1999: Die Silicon Valley Story (Pirates of Silicon Valley)
  • 1999: Chicken Soup for the Soul (Fernsehserie, Folge Billy)
  • 1999: 2 Little, 2 Late
  • 1999: A Touch of Hope (Fernsehfilm)
  • 2000: The Hunger (Fernsehserie, Folge 2x14 Wrath of God)
  • 2000: Happy Accidents
  • 2000: The Photographer
  • 2001: Hitched (Fernsehfilm)
  • 2001: The Caveman’s Valentine
  • 2001: Freddy Got Fingered
  • 2001: 61* (Fernsehfilm)
  • 2001: Hysteria. Die Def-Leppard-Story (Hysteria: The Def Leppard Story, Fernsehfilm)
  • 2002: All About the Money (All About the Benjamins)
  • 2002: Dead Zone – Das zweite Gesicht (The Dead Zone)
  • 2002–2007: Dead Zone (The Dead Zone, Fernsehserie, 81 Folgen)
  • 2005: Funny Valentine
  • 2007: LA Blues
  • 2007: Final Approach – Im Angesicht des Terrors (Final Approach, Fernsehfilm)
  • 2008: The Dark Knight
  • 2010: CSI: Miami (Fernsehserie, Folge 8x14 In the Wind)
  • 2011: Warehouse 13 (Fernsehserie, 3 Folgen)
  • 2013: Dead in Tombstone

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. News- und Entertainmentseite des eGuide-Network zu The Dead Zone
  2. Casting Firms up for Roel Reine's Dead in Tombstone