Anthracenderivate
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Unter dem Begriff Anthracenderivate werden Stoffe zusammengefasst, die sich formal vom Anthracen ableiten. Darunter sind Stoffe, die als sekundäre Pflanzenstoffe eine Rolle spielen. Beispiele für Mitglieder dieser Stoffgruppe:
- Anthranoide
- Anthrachinone
- Anthra-Glykoside sind Glykoside, die als Aglykon-Anteil ein Anthracendrivat haben, das in 1- und 8-Stellung eine OH-Gruppe trägt. Das Aglykon kann als Anthron oder Anthrachinon vorliegen.
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[Bearbeiten] Vorkommen
Anthracenderivate kommen z. B. in Aloe (Aloe ferox), Senna (Senna alexandrina/Cassia angustifolia), Faulbaumrinde (Rhamnus frangulae) oder Arznei-Rhabarber (Rheum palmatum) vor.
[Bearbeiten] Stoffe
- Aloe-Emodin
- Frangula-Emodin
- Rhein
- Chrysophanol
- Frangulin A
- Frangulin B
- Sennoside
- Aloin (Barbaloin und Isobarbaloin)
- Restannol
- Monosulfonsäure
[Bearbeiten] Biologische Wirkungen
Die Anthracenderivate sind verantwortlich für die abführende Wirkung einiger pflanzlicher Arzneimittel. Seit einiger Zeit wird darüber diskutiert, ob Anthracenderivate krebserregend wirken können.[1]
[Bearbeiten] Siehe auch
Pflanzen mit Anthra-Glycosiden

