Antimon(III)-chlorid
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| Kristallstruktur | ||||||||
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| Allgemeines | ||||||||
| Name | Antimon(III)-chlorid | |||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | SbCl3 | |||||||
| CAS-Nummer | 10025-91-9 | |||||||
| Kurzbeschreibung | farblose, hygroskopische, weiche Masse mit stechendem Geruch | |||||||
| Eigenschaften | ||||||||
| Molare Masse | 228,11 g/mol | |||||||
| Aggregatzustand | fest | |||||||
| Dichte |
3,14 g/cm³[1] |
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| Schmelzpunkt | 73 °C[1] | |||||||
| Siedepunkt | 223 °C[1] | |||||||
| Dampfdruck |
0,16 mbar bei 20 °C[1] |
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| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||
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| LD50 |
525 - 675 mg/kg oral Ratte[3] |
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| WGK | 2[1] | |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||
Antimon(III)-chlorid ist eine chemische Verbindung bestehend aus den Elementen Antimon und Chlor Es gehört zur Stoffklasse der Chloride.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Antimon(III)-chlorid wurde zuerst von Johann Rudolph Glauber dargestellt.
[Bearbeiten] Gewinnung und Darstellung
Antimon(III)-chlorid kann durch Reaktion von Antimon oder Antimonoxid mit konzentrierter Salzsäure gewonnnen werden.
[Bearbeiten] Eigenschaften
[Bearbeiten] Physikalische Eigenschaften
Antimon(II)-chlorid kristallisiert in einer verzerrten Uran(III)-chlorid-Struktur. Sie liegt in Form einer weichen Masse mit stechendem Geruch vor, welche an feuchter Luft raucht. Die Dämpfe von Antimon(III)-chlorid sind 7,88 mal schwerer als Luft.
[Bearbeiten] Chemische Eigenschaften
Antimon(III)-chlorid ist leicht löslich in Wasser, hydrolysiert jedoch heftig bei Zugabe größerer Mengen Wasser, wobei Antimonoxychlorid und Chlorwasserstoff entstehen.
[Bearbeiten] Verwendung
Antimon(III)-chlorid wird als Reagenz zum Nachweis von Vitamin A und anderen Carotinoiden beim Carr-Price-Test verwendet, wobei eine blaue Komplexverbindung entsteht, die durch Colormetrie gemessen werden kann. Es dient weiterhin als Katalysator für Polymerisations- und Chlorierungsreaktionen in der organischen Chemie, bei der Herstellung von Flammschutzmitteln, Pigmenten und anderen Antimonverbindungen. Weiterhin wurde die Verbindung früher Absinth zugesetzt, um künstlich eine milchige Trübung des Getränks hervorzurufen.
[Bearbeiten] Sicherheitshinweise
Antimon(III)-chlorid ist als krebserzeugend nach Kategorie 2 und keimzellmutagen nach Kategorie 3B eingestuft.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ a b c d e f Eintrag zu CAS-Nr. 10025-91-9 in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 23.10.2007 (JavaScript erforderlich)
- ↑ Eintrag zu CAS-Nr. 10025-91-9 im European chemical Substances Information System ESIS
- ↑ Datenblatt von BgChemie


