Antoine-Frédéric Gresnick

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Antoine-Frédéric Gresnick (* 2. März 1755 in Lüttich; † 16. Oktober 1799 in Paris) war ein belgischer Komponist der Klassik.

Gresnicks erste musikalische Ausbildung erfolgte an der Lambertuskathedrale Lüttich, bevor ihm das Domkapitel weitere Studien am „Lütticher Collège Darcis“ in Rom ermöglichte. Danach hielt er sich in Neapel auf, wo er bis 1779 am „Conservatorio Sant’Onofrio“ studierte, in dieser Zeit komponierte er 1772 die „Sinfonia con violini, strumenti di fiato, viola obligata e basso op.1“. 1785 und 1786 weilte er in Begleitung der damals berühmten Sängerin Gertrud Mara in London, wo seine Oper „Alceste“ mit großem Erfolg aufgenommen wurde. Von 1787 bis 1789 war er Leiter des Orchesters am „Grand Théatre“ in Lyon. 1794 ließ er sich in Paris nieder, wo 15 seiner komischen Opern aufgeführt wurden. Bedingt durch die Revolutionswirren blieb der erwünschte Erfolg aus. Seine komischen Opern entsprechen dem Stil des ebenfalls aus Lüttich gebürtigen André Grétry.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Duos für zwei Celli
  • Sinfonia, 1772
  • Konzert für Cembalo und Orchester, 1782
  • Konzert für Fagott und Orchester, 1797
  • Konzertante Sinfonie für Klarinette, Fagott und Orchester, 1797

Opern

  • Alceste , London 1786 (King's Theatre) , Oper
  • L’amour de Cythère exilé, 1793, Oper

Weblinks[Bearbeiten]