Antoine Coysevox

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Selbstportrait von Antoine Coysevox
Ludwig XIV., König von Frankreich, Statue von Antoine Coysevox im Hof des Hôtel Le Pelletier de Saint-Fargeau in Paris

Antoine Coysevox, auch Coyzevox (* 29. September 1640 in Lyon; † 10. Oktober 1720 in Paris ) war ein französischer Bildhauer.

Coysevox ging mit 17 Jahren nach Paris, wo er die Unterweisung des Bildhauers Louis Lerambert genoss, und begab sich 1667 nach Zabern, wo er den Palast des Kardinals Wilhelm Egon von Fürstenberg mit Malereien ausschmückte.

Seit 1677 führte er viele dekorative Arbeiten für das Schloss Versailles aus und entfaltete bis zu seinem Tod eine sehr umfangreiche Tätigkeit. Seine Hauptwerke sind: das Mausoleum für Jean-Baptiste Colbert in der Pfarrkirche St-Eustache de Paris, das Grabmal des Malers Charles Lebrun in St. Roche, das Jules Mazarins im Louvre, viele Statuen im Tuileriengarten etc.

Coysevox war einer der ausgezeichnetsten Bildhauer seiner Zeit, der freilich von dem pompös aufgebauschten Wesen derselben nicht frei bleiben konnte, indes sich eine gewisse Großartigkeit, namentlich in seinem Hauptwerk, dem Grabmal Mazarins, zu bewahren wusste. Trefflich sind seine Büsten, die von seiner Beobachtung des Lebens und meisterhafter Beherrschung des Materials zeugen.

Er war auch Lehrmeister seiner Neffen Nicolas und Guillaume Coustou und des Guillaume Hulot.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Antoine Coysevox – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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