Anton Günther Herzog von Oldenburg

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Anton-Günther Friedrich August Josias Herzog von Oldenburg (* 16. Januar 1923 in Lensahn; † 20. September 2014 in Harmsdorf) war von 1970 bis 2014 Oberhaupt des Hauses Oldenburg.

Leben[Bearbeiten]

Anton Günther Herzog von Oldenburg war der älteste Sohn von Nikolaus Friedrich Wilhelm von Oldenburg, dem letzten Erbgroßherzog von Oldenburg, und seiner Ehefrau Helena Prinzessin von Waldeck und Pyrmont (1899–1948). Sein Großvater väterlicherseits, Friedrich August II. von Oldenburg (1852–1931), war der letzte regierende Großherzog von Oldenburg. Er hatte insgesamt acht jüngere Geschwister.

Am 7. August 1951 heiratete er in Oldenburg Amelie Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (* 4. März 1923), das älteste von vier Kindern des Udo zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (1896-1980) und dessen Gattin Margarethe geb. Gräfin zu Castell-Castell (1899-1969). Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Helene (* 3. August 1953) und Christian (* 1. Februar 1955), der mit einer geborenen Gräfin zu Rantzau verheiratet ist.

Zusammen mit dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein bildete er den Vorstand der „Stiftung Schloss Eutin“. Von 1962 bis 1986 war er Vorsitzender des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein und wurde 1978 mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold und 1986 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.[1] Seit 1991 war er Mitglied des Beirates des DRK-Landesverbandes Oldenburg. Anfang 2007 wurde er mit dem Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet.

Anton Günther Herzog von Oldenburg lebte auf Gut Güldenstein in der Gemeinde Harmsdorf in Ostholstein, wo er am 20. September 2014 im Alter von 91 Jahren starb.[2]

Er wurde am 4. Oktober 2014 im Grossherzoglichen Mausoleum auf dem Gertrudenfriedhof in Oldenburg beigesetzt.[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anton Günther Herzog von Oldenburg auf der Informationsseite der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde
  2. Oldenburg trauert um Herzog . In: Nordwest-Zeitung vom 23. September 2014 (abgerufen am 23. September 2014).
  3. Große Anteilnahme am Tod von Anton Günther Herzog von Oldenburg