Anton Giulio Barrili

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Anton Giulio Barrili (* 14. Dezember 1836 in Savona; † 14. August 1908 in Carcare, Provinz Savona) war italienischer Novellist.

Barilli beteiligte sich am Feldzug von 1859, an den Kämpfen Garibaldis in Tirol 1866 und an der römischen Expedition 1867. Bereits seit dem 18. Lebensjahr war er als Journalist tätig und übernahm noch sehr jung die Leitung des Movimento und wurde Eigentümer und Redakteur eines Genueser Journals namens Il Caffaro.

Barrili gehörte zu den fruchtbarsten Romanschriftstellern des damaligen Italiens, dessen Erzeugnisse sich durch lebendige Darstellung, Frische der Empfindung und einen Anhauch feiner Ironie auszeichnen. Besonders gelobt werden unter seine Novellen:

  • L’ olmo e l’edera ,
  • Santa Cecilia,.
  • Capitan Dodero und vor allen
  • Come un sogno. Auch
  • La notte del Commendatore (1876),
  • Cuor di ferro e cuor d'oro (1877),
  • O tutto o nulla (1881).

Auch auf dem Gebiet des historischen Romans bewegt sich Barrili mit Vorliebe, so in

  • Le confessioni di fra Gualberto: storia del secolo XIV (1873),
  • Castel Gavone (1874),
  • Diana degli embriaci (1877) und
  • Tizio Caio Sempronio: storia mezzo romana (1877), einem Gemälde altrömischen Lebens.

Sein Roman Semiramide versetzt den Leser ins alte Babylon, Il merlo bianco nach Japan. Außerdem veröffentlichte Berrili ein Bändchen frisch geschriebener Briefe aus Paris unter dem Titel: Lutezia" (Mailand 1878) und die politische Schrift Ritratti contemporanei: Cavour, Bismarck, Thiers (Mailand 1878).

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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