Anton Reinhard Falck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Anton Reinhard Falck, Lithographie von Bougniet, 1842

Anton Reinhard Falck (* 19. März 1777 in Utrecht; † 16. März 1843 in Brüssel) war ein niederländischer Politiker.

Falck, Rechtsanwalt in Amsterdam, war 1802–06 Gesandtschaftssekretär in Madrid, trat 1808 als Generalsekretär in das Departement des Seewesens und der Kolonien und war 1813 für das Haus Oranien tätig. Er wurde nach der Restauration Staatssekretär und war von 1818 bis 1824 Minister des öffentlichen Unterrichts, der Nationalindustrie und der Kolonien, worauf er als niederländischer Gesandter nach London ging. Nach der Trennung Belgiens von Holland lebte er seit 1832 ohne Amt in Den Haag. Er ging 1840 als Gesandter nach Brüssel und starb dort 1843.

Falck war ein Mitglied im Bund der Freimaurer. Er bekleidetete dort das Amt des Zugeordneten Großmeister des Großostens der Niederlande[1].

Literatur[Bearbeiten]

  • D. van der Horst: Van republiek tot koninkrijk, de vormende jaren van Anton Reinhard Falck (1777-1813), Amsterdam 1985 (niederländisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurerlexikon, Überarbeitete und erweiterte Neuauflage der Ausgabe von 1932, München 2003, 951 S., ISBN 3-7766-2161-3

Quelle[Bearbeiten]

Pierers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Pierers Enzyklopädisches Wörterbuch, 4. Auflage von 1857–1865.
Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies mit Quellen belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt.