Anton von Schaumburg

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Siegel des Anton von Schaumburg aus der Zeit um 1556-1558

Graf Anton von Schaumburg, teilweise auch von Schauenburg genannt, († 18. Juni 1558) war von 1557 bis 1558 Erzbischof des Erzbistums Köln.

Leben[Bearbeiten]

Anton von Schaumburg war Dekan des Gereon-Stifts in Köln und übte das Amt des Propstes aus am Cäcilia-Stift in Hildesheim, am Servatius-Stift in Maastricht und am Lambertus-Stift in Lüttich.

Der jüngere Bruder seines Vorgängers Adolf III. von Schaumburg und Sohn des Grafen Jobst von Schaumburg und Holstein-Pinneberg wurde am 26. Oktober 1556 zum Erzbischof gewählt und am 6. Oktober 1557 als solcher durch Papst Paul IV. bestätigt.

Seine Amtszeit war damit ausgefüllt, die katastrophalen finanziellen Verhältnisse des Erzstiftes zu bessern. Er blieb bis zu seinem Tode lediglich Subdiakon.

Die für ihn und seinen Bruder von Cornelis Floris geschaffenen Grabmäler waren ursprünglich im Hochchor des Kölner Doms an der Chorschranke aufgestellt. 1863 wurden sie in die Radialkapellen versetzt; Antons an die Westwand der Engelbertkapelle.

Weblink[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Adolf III. von Schaumburg Erzbischof von Köln
1557–1558
Gebhard von Mansfeld