Antonino De Luca

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Antonino De Luca, zeitgenössische Lithografie
Antonino De Luca, Foto um 1860

Antonino Saverio De Luca (* 28. Oktober 1805 in Bronte; † 28. Dezember 1883 in Rom) war ein italienischer Kardinal und Bischof.

Leben[Bearbeiten]

Nach Studien am Collegio Capizzi in Bronte und an den Priesterseminaren von Monreale und Neapel kam De Luca 1829 nach Rom, wo er von 1833 bis 1836 Privatsekretär des Kardinals Thomas Weld war. Er wurde am 10. Februar 1839 im Alter von 33 Jahren in Rom zum Priester geweiht. Am 24. November 1845 wurde er zum Bischof von Aversa ernannt und zwei Monate später zum Bischof geweiht.

Am 22. Dezember 1853 wurde er als Titularerzbischof von Tarsus eingesetzt. Pius IX. bestellte ihn am 24. Dezember 1853 zum Päpstlichen Nuntius in München und am 9. September 1856 wurde er Apostolischer Nuntius am Kaiserhof in Wien.

Am 16. März 1863 im Alter von 57 Jahren wurde De Luca zum Kardinalpriester von Santi Quattro Coronati ernannt. Von 1864 bis 1878 war er Präfekt der Indexkongregation. Von 1873 bis 1874 war er Kämmerer des Kardinalskollegiums. 1878 wurde er zum Kardinalbischof von Palestrina und zum Vizekanzler der Heiligen Römischen Kirche ernannt und erhielt den titulus San Lorenzo in Damaso in commendam. Er hat am Ersten Vatikanischen Konzil und am Konklave zur Wahl Leos XIII. teilgenommen.

De Luca starb 1883 im Alter von 78 Jahren in Rom.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]