Antonio María Barbieri

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Antonio María Kardinal Barbieri OFMCap (* 12. Oktober 1892 in Montevideo, Uruguay; † 6. Juli 1979 ebenda) war Erzbischof von Montevideo.

Leben[Bearbeiten]

Antonio María Barbieri trat nach seiner Schulzeit in den Kapuzinerorden ein und studierte in Rom die Fächer Katholische Theologie und Philosophie. Er empfing am 17. Dezember 1921 das Sakrament der Priesterweihe und arbeitete anschließend als Dozent und Rektor an mehreren Schulen der Kapuziner in Argentinien. Mehrere Jahre lang nahm er als Guardian und Provinzial auch Leitungsaufgaben in seinem Orden wahr.

1936 ernannte ihn Papst Pius XI. zum Titularerzbischof von Macra und Koadjutor des Erzbistums Montevideo. Die Bischofsweihe spendete ihm am 8. November 1936 der Apostolische Nuntius von Argentinien, Erzbischof Filippo Cortesi.

1940 wurde Antonio María Barbieri Erzbischof von Montevideo. 1953 erhielt er den Titel eines Assistenten am Päpstlichen Thron. Papst Johannes XXIII. nahm ihn am 15. Dezember 1958 als Kardinalpriester mit der Titelkirche San Crisogono in das Kardinalskollegium auf. In den Jahren 1962 bis 1965 nahm Antonio María Barbieri am Zweiten Vatikanischen Konzil teil. Die Leitung des Erzbistums Montevideo legte er 1976 aus Altersgründen nieder.

Antonio María Barbieri starb am 6. Juli 1979 in Montevideo und wurde in der dortigen Kathedrale beigesetzt.

Weblinks[Bearbeiten]