Antonio Pinto (Komponist)

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Antonio Pinto (* in Rio de Janeiro, Brasilien als Antônio Alves Pinto) ist ein brasilianischer Filmkomponist.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Antonio Pinto stammt aus einer angesehenen brasilianischen Künstler-Familie. Er ist der Sohn des bekannten Comiczeichners Ziraldo Alves Pinto, der Bruder des Filmregisseurs Fabrizia Alves Pinto, der Bruder der Theaterregisseurin Daniela Thomas und der Cousin des Filmschauspielers Fernando Alves Pinto.

Sein Debüt als Komponist gab Antonio Pinto 1994 mit dem Film Die kleine Nervensäge. Bis weit in die 2000er Jahre hinein war er ausschließlich an brasilianischen Produktionen beteiligt, die gelegentlich auch mit Hilfe anderer Länder produziert wurden. Die Filme Collateral und Lord of War – Händler des Todes, beide im Jahr 2005 entstanden, stellen sein Hollywood-Debüt dar.

International bekannte Regisseure mit denen Pinto bislang zusammengearbeitet hat waren Mike Newell, James Foley, Brad Silberling, Andrew Niccol, Emir Kusturica, Fernando Meirelles und Walter Salles.

Im Jahre 2002 wurde Pinto für seine Arbeit an Cidade de Deus mit dem World Soundtrack Award ausgezeichnet. 2005 erhielt er zusammen mit James Newton Howard einen ASCAP Award für ihr Mitwirken an Collateral.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Antonio Pinto - Filmographie. von Vincent J. Francillion in: Film composers directory, Lone Eagle Publishing Co, Beverly Hills, Kalifornien 2000, Seite 19, Seite 134, ISBN 9781580650052[1]
  • Antonio Pinto - Film Music: A Very Short Introduction, von Kathryn Marie Kalinak, Oxford University Press, 2010, Seite 79, Seite 134[2]
  • Antonio Pinto - Playback: ASCAP member magazine, Band 11, Ausgaben 2-4, American Society of Composers, Authors & Publishers, 2004, Seite 43[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Antonio Pinto in: Film composers directory, von Vincent J. Francillion, Lone Eagle Publishing Co, Beverly Hills, Kalifornien 2000, Seite 19, Seite 134, ISBN 9781580650052
  2. Antonio Pinto in: Film Music: A Very Short Introduction, von Kathryn Marie Kalinak, Oxford University Press, 2010, Seite 79, Seite 134
  3. Antonio Pinto in: Playback: ASCAP member magazine, Band 11, Ausgaben 2-4, American Society of Composers, Authors & Publishers, 2004, Seite 43