Antonio Wannek

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Antonio Wannek (links) mit Patrick Mölleken und Peter Heinrich Brix bei Dreharbeiten zum Fernsehfilm Pfarrer Braun – Heiliger Birnbaum

Antonio Wannek (* 27. Juni 1979 in Berlin-Kreuzberg) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Wannek wuchs in Berlin-Kreuzberg auf und wurde mit 11 Jahren vom Schulhof weg für die Hauptrolle in der Serie Viel Rummel um den Skooter engagiert. 1992 spielte er in Wolfgang Beckers preisgekröntem Fernsehfilm Kinderspiele mit, zog sich dann jedoch vorerst von der professionellen Schauspielerei zurück. Der Regisseur Edward Berger war es, der ihn 1997 bei einem Schulcasting erneut entdeckte und direkt für seine erste Kinohauptrolle in dem Film Gomez – Kopf oder Zahl besetzte – sein Schicksalsstreifen, wie er die Arbeit an dem Film rückwirkend betitelte. Ab dem Zeitpunkt wusste Antonio Wannek, dass die Schauspielerei seine Bestimmung war.

Für seine Darstellung des Marco in dem Fernsehfilm Herzrasen von Hanno Brühl erhielt er den Günter-Strack-Fernsehpreis. Der Durchbruch gelang ihm schließlich mit Dominik Grafs Film Der Felsen, für den er auf der Berlinale 2002 von der European Film Promotion den Shooting Star Award des europäischen Films erhielt.[1] Auch wurde er im selben Jahr für seine Leistung in Grafs Film sowie in dem Kinofilm Wie Feuer und Flamme für den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller nominiert. Mit Skepsis und Unbehagen begegnete er dem Ruhm und Rummel um seine Person, woraufhin er erstmal alle Projekte absagte. Mit der Zeit gereifter folgten weitere Rollen in Kinofilmen wie Fremder Freund und Sieben Tage Sonntag, sowie in zahlreichen Fernsehproduktionen wie Störtebecker, Der Turm und Tatort.

Wannek ist Mitglied der Deutschen sowie der Europäischen Filmakademie.

Seit 2011 ist er Vater eines Sohnes. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Filmografie[Bearbeiten]

Fernseh- und Kinofilme[Bearbeiten]

  • 1992: Kinderspiele
  • 1997: Gomez – Kopf oder Zahl
  • 1998: Liebe, Lügen und Geheimnisse
  • 1999: Mein Leben gehört mir
  • 1999: Fremde Freundin
  • 2000: Herzrasen
  • 2000: Bella Martha (International: „Mostly Martha“)
  • 2001: Soweit die Füße tragen
  • 2001: Wie Feuer und Flamme
  • 2001: Die Westentaschenvenus
  • 2001: 99 Euro Films – Ein kurzer Film über das Hüpfen
  • 2002: Der Felsen
  • 2003: Der Schatz der Romanoffs
  • 2003: Fremder Freund
  • 2004: Das Schwalbennest
  • 2004: Verfluchte Beute (Alternativ-Titel: „Fette Beute“)
  • 2006: Störtebeker
  • 2007: Der fremde Gast
  • 2007: Sieben Tage Sonntag
  • 2007: Magan
  • 2007: Seven Heroes
  • 2008: Hinterhalt
  • 2008: Der Heckenschütze
  • 2009: Liebeslied
  • 2011: Carl & Bertha
  • 2012: Der Turm
  • 2013: Unsere Mütter, unsere Väter

Webserien[Bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Antonio Wannek – European Film Promotion