Anville (Mondkrater)

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Anville
Taruntius - LROC - WAC.JPG
Anville (rechts unten) und Umgebung (LROC-WAC)
Anville (Mond Äquatorregion)
Anville
Position 1,87° N, 49,51° OMoon1.8749.51Koordinaten: 1° 52′ 12″ N, 49° 30′ 36″ O
Durchmesser 10 km
Tiefe 2220 m[1]
Kartenblatt 61 (PDF)
Typ ALC
Benannt nach Jean-Baptiste Bourguignon d’Anville (1697–1782)
Benannt seit 1976
Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank

10.26

Anville ist ein relativ kleiner, einzeln gelegener Einschlagkrater im nördlichen Teil des Mare Fecunditatis. Die nächstgelegenen auffallenden Strukturen sind in einiger Entfernung südwestlich der Krater Messier und, noch weiter entfernt im Südosten, südlich des Mondäquators, die Erhebung des Dorsa Geikie mit dem dahinter gelegenen Krater Lindbergh. Im Nordwesten liegt der Krater Taruntius am Rande des Mare.

Der kreisrunde, tassenförmige Krater besitzt einen scharfen Kraterrand und weist nur geringe Abnutzungsspuren durch Erosion auf. Im östlichen Bereich der Kraterinnenwand lassen sich kleinere Abrutschungen erkennen.

Anville wurde trotz der erheblichen Entfernung als Satellitenkrater von Taruntius mit der Bezeichnung 'Taruntius G' geführt, ehe er 1976 von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) seinen eigenen Namen bekam.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. John E. Westfall: Atlas of the Lunar Terminator. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2000, ISBN 0-521-59002-7.
Anville, aufgenommen von Apollo 11