Anyone’s Daughter
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Progressive Rock | |
|---|---|---|
| Gründung | 1972 | |
| Auflösung | 1984, 1986 | |
| Neugründung | 1986, 2000 | |
| Website | anyonesdaughter.de | |
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| Uwe Karpa | ||
| Sascha Pavlovic (bis 197x) | ||
| Matthias Ulmer | ||
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Gesang
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Andre Carswell (seit 2000) | |
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Gitarre
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Uwe Karpa | |
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Schlagzeug
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Peter Kumpf (seit 2000) | |
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Keyboard, Gesang
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Matthias Ulmer | |
| Raoul Walton (seit 2000) | ||
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Gesang, E-Bass
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Harald Bareth (197x–1984) | |
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Schlagzeug
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Hans Derer (197x–1978) | |
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Schlagzeug
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Kono Konopic (1978–1982) | |
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Schlagzeug
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Peter Schmidt (1983–1984) | |
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Gesang, Keyboard
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Michael Braun (1986) | |
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E-Bass
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Andi Kemmer (1986) | |
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Schlagzeug, Gesang
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Goetz Steeger (1986) | |
Anyone's Daughter ist eine deutsche Rockband. In ihrer ersten Inkarnation während der späten 1970er und 1980er Jahre zählte sie zu den prägenden Bands der deutschen Progressive-Rock-Szene. Seit ihrer Wiedervereinigung 2000 geht die musikalische Ausrichtung der Band in die Richtung Pop-Rock, teilweise unter Verwendung der in den früheren Werken etablierten Stilmittel.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
1972 wurde Anyone's Daughter von Uwe Karpa und Matthias Ulmer in Stuttgart gegründet, die seitdem als Kern der Band an sämtlichen Besetzungen beteiligt waren. Die Band benannte sich nach einem Songtitel von Deep Purple.[1] Einem größeren Publikum wurde die Band mit ihrem ersten Album Adonis zugänglich, das 1979 erschien.
Die frühen Alben der Band um Frontmann Harald Bareth sind stilistisch in einem symphonischen und bisweilen lyrischen Progressive Rock gehalten, wie er in der ersten Hälfte der 1970er Jahre von britischen Bands wie Genesis geprägt wurde. Die ersten beiden Alben enthalten zudem noch englischsprachigen Gesang. Adonis umfasst vier Stücke, darunter das Titelstück mit einer Spiellänge von 24 Minuten – im Progressive Rock ein durchaus übliches Songformat. Der Nachfolger Anyone's Daughter hingegen besteht aus acht kürzer gehaltenen Stücken.
Die folgenden Alben waren mit deutschen Texten versehen, behielten die stilistische Ausrichtung zunächst aber weitgehend bei. Mit Piktors Verwandlungen veröffentlichte die Band 1981 eine Vertonung des gleichnamigen Märchens von Hermann Hesse, die bereits seit vier Jahren das Herzstück der Konzerte der Band bildete. Die musikalische Umsetzung ist als Wechselspiel zwischen Erzählpassagen mit leichter Untermalung, vorgetragen von Harald Bareth, sowie kurzen Instrumentalstücken im gewohnten symphonischen Stil gehalten. Auf dem folgenden Album In Blau tritt gegenüber dem symphonischen Stil der poetisch-lyrische Charakter der Stücke stärker in den Vordergrund. Mit Tanz und Tod ist eine dreiteilige Verarbeitung des Motivs Tod enthalten.
Mit Neue Sterne versuchte man an den Erfolg der Neuen Deutschen Welle anzuknüpfen. Allerdings kam es schon kurze Zeit später zur Auflösung der Band. Nach einer kurzen Wiedervereinigung in neuer Besetzung und einer weiteren Veröffentlichung löste man sich im Jahr 1986 vorerst endgültig auf.
2000 kam es zur Wiedervereinigung der Band um Karpa und Ulmer, die sich in der Zwischenzeit in anderen Projekten betätigt hatten. Ulmer hatte unter anderem für Heinz-Rudolf Kunze gespielt, aus dessen Band der Bassist Raoul Walton übernommen werden konnte. Gegenüber den frühen Werken präsentiert sich die Band stilistisch deutlich gewandelt – die Stücke sind nun an zeitgemäßen Pop-Rock angelehnt. Der amerikanische Sänger Andre Carswell wurde als jüngstes Bandmitglied aufgenommen. Sein englischsprachiger, am Soul orientierter Gesang trägt zur stilistischen Neuorientierung der Band bei. Jedoch enthalten die neueren Kompositionen auch Elemente, die an die früheren Werke der Band erinnern: Etwa die schnellen Gitarren- und Keyboardläufe sowie Stakkato-Passagen.
Nach der Wiedervereinigung tritt die Band wieder live auf, mitunter auch in einer Trio-Besetzung mit Gesang, Gitarre und Keyboard. Anders als bei akustischen Konzerten oft üblich, wird das Programm dabei allerdings nicht von ruhigen Stücken dominiert – zum Repertoire zählen durchaus einige Songs mit schnellen Instrumentalläufen und Unisono-Passagen.
[Bearbeiten] Diskographie
- Bis 1979 im Liveprogramm, derzeit noch unveröffentlicht: Beyond the limits of eternity, The Taker, La Dance, Red Rose Jamaica
- 1979 Adonis
- 1980 Anyone’s Daughter
- 1981 Piktors Verwandlungen
- 1982 In Blau
- 1983 Neue Sterne
- 1984 Live
- 1986 Last Tracks
- 2001 Danger World
- 2001 Requested Document Live 1980–1983
- 2003 Requested Document Live 1980–1983 Vol. 2
- 2004 Wrong
- 2006 Trio Tour
[Bearbeiten] Wissenswertes
- Ex-Sänger und -Bassist Harald Bareth arbeitet heute als Chefarzt der radiologischen Abteilung am Kreiskrankenhaus Schorndorf bei Stuttgart.
- Im Jahre 2002 spielte die Band, wie auch Steppenwolf um den deutschstämmigen Sänger John Kay, in Calw beim Festival zu Ehren von Hermann Hesse. Piktors Verwandlungen wurde nach fast zwei Jahrzehnten zum ersten Mal wieder live in der Hesse-Stadt Calw aufgeführt. Heinz-Rudolf Kunze wirkte dabei als Erzähler mit.
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website
- Hörerkritiken (englisch)
- Steppenwolf meets Steppenwolf – Anyone’s Daughter 2002 in Calw
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Interview mit Uwe Karpa im Forum Musikzirkus http://www.musikzirkus.eu/viewtopic.php?t=7870