Apfelessig

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Apfelessig ist ein Speiseessig aus Apfelwein. Durch Fermentation dieser alkoholhaltigen Basis entsteht Essig.

Als Lebensmittel wird Apfelessig wegen seines Geschmacks als Würzmittel für Rohkostsalate, Fisch- und Geflügelgerichte und als natürliches Konservierungsmittel eingesetzt. Daneben dient er als Basis für Fruchtschorlen, Limonaden und Zugabe im Trinkwasser von Hühnern.

Obstessig bezeichnet man nach der verwendeten Obstsorte oder dem Obstwein, der als Ausgangsprodukt diente.

Medizinische Anwendungen[Bearbeiten]

Genau wie andere Essigsorten gilt Apfelessig als Mittel der Naturheilkunde. Anwendungsbereiche sind die Körperhygiene (Bad und Haarwäsche) sowie die Mundhygiene. Innerlich angewendet sollen „Essigtrunke“ eine Entgiftung und Entschlackung des Körpers bewirken und sogar zur Gewichtsreduktion beitragen. Bei äußerlicher Anwendung wird eine Heilung bei Akne, Schuppenflechte oder Hautverletzungen versprochen. Für die genannten gesundheitlichen Wirkungen von Apfelessig und anderen Essigsorten gibt es jedoch mit Ausnahme der antibakteriellen Wirkung keine wissenschaftlichen Belege.[1][2]

Genauere (seriöse) Studien zur Gewichtsabnahme existieren zwar nicht, es gibt jedoch denkbare Wirkungsmechanismen, wie Apfelessig sättigen kann. Die Säure stimuliert im Zwölffingerdarm die Produktion von Cholecystokinin, Säure hemmt die Amylase, was den Glykämischen Index senkt und die Mineralien verringern Appetit durch Mangelnährung. Ferner bewirken kaliumreiche Lebensmittel eine Entwässerung, was wiederum als Gewichtsverlust missverstanden werden kann. Zu beachten ist allerdings, dass häufiger Konsum von Essig, bei dem es Kontakt mit den Zähnen gibt, sogar zu Zahnerosion führt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Apfelessig – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: Ist Essig Heilkraft aus der Natur? (Zugriff am 22. Juli 2009)
  2. forum.ernährung heute: Apfelessig - macht sauer lustig? (Zugriff am 22. Juli 2009)
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