Apioideae

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Apioideae
Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium), Illustration

Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium), Illustration

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Unterfamilie: Apioideae
Wissenschaftlicher Name
Apioideae
Seem.

Die Apioideae sind eine Unterfamilie in der Pflanzenfamilie der Doldenblütler (Apiaceae oder Umbelliferae). Mit über 400 Gattungen und 3500 Arten ist es die formenreichste der Unterfamilien innerhalb der Familie Apiaceae. Die Apioideae sind fast weltweit verbreitet, jedoch mit Schwerpunkt in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel. Einige Gattungen, beispielsweise die Möhren (Daucus) und die Pastinaken (Pastinaca) enthalten wichtige Kulturpflanzen.

Merkmale[Bearbeiten]

Doppeldoldiger Blütenstand von Daucus carota mit Dolden sowie Döldchen und Hüllen sowie Hüllchen
Doppelachänen des Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)

Folgende Merkmale teilen alle Taxa der Unterfamilie:

  • Sie besitzen keine Nebenblätter.
  • Die Samenanlagen sind tenuinucellat; das Endokarp besteht aus einer Zellschicht und ist nicht lignifiziert.
  • Sie besitzen Ölgänge.

Die meisten Arten sind krautige Pflanzen mit mehrfach geteilten Laubblättern. Einige wenige Arten der Unterfamilie verholzen, beispielsweise in den Gattungen Bupleurum (wenige Arten), Myrrhidendron und Steganotaenia.

Nur die Taxa der Apioideae im früheren Umfang, aber nicht die Taxa der ehemaligen Unterfamilie der Saniculoideae besitzen folgende Eigenschaften:

  • Die Frucht ist eine trockene, zweiteilige Spaltfrucht, auch Doppelachäne genannt. Die zwei Teilfrüchte (Mericarpien oder Carpiden) bleiben zunächst noch mit der Oberseite an einem Fruchthalter (Karpophor) hängen, der sich in der Mitte befindet.
  • Die Ölgänge sind ausgeprägt.

Die Vertreter der Apioideae besitzen in der Regel doppeldoldige Blütenstände mit Dolden sowie Döldchen und Hüllen sowie Hüllchen. Der Aufbau der Blüte kann in folgender Blütenformel zusammengefasst werden: \star K_{5-0} \; C_5 \; A_5 \; G_{\overline{(2)}}

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 11.

Nutzung und Giftigkeit[Bearbeiten]

Zur Unterfamilie der Apioideae gehören viele Gewürz- und Nahrungspflanzen. Es sind auch einige sehr giftige Pflanzen darunter, beispielsweise der Wasserschierling und der Gefleckte Schierling.

Systematik[Bearbeiten]

Tribus Aciphylleae: Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Aciphylla subflabellata
Acronema-Klade: Habitus, Laubblätter und doppeldoldiger Blütenstand von Spuriopimpinella calycina
Acronema-Klade: Habitus, Laubblätter und doppeldoldige Blütenstände von Tilingia tachiroei
Tribus Annesorhizeae: Nymphendolde (Astydamia latifolia)
Tribus Annesorhizeae: Habitus und Blütenstände der Peloponnesischen Schirmdolde (Molopospermum peloponnesiacum)
Tribus Apieae: Habitus, Laubblätter und doppeldoldige Blütenstände des Fenchel (Foeniculum vulgare)
Tribus Arracacieae: Ausschnitt eines Blütenstandes von Mathiasella bupleuroides
Tribus Arracacieae: Baumförmiger Habitus, Laubblätter und doppeldoldige Blütenstände von Myrrhidendron donnellsmithii
Tribus Bupleureae: Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Bupleurum angulosum
Cachrys-Klade: Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Cachrys sicula
Tribus Careae: Habitus, Laubblätter und doppeldoldige Blütenstände von Chamaele decumbens
Tribus Careae: Habitus von Falcaria vulgaris

Kladogramm der Unterfamilien der Doldenblütler (Apiaceae) mit Apioideae:

Apiaceae

Mackinlayoideae


     

Azorelloideae


     

Apioideae s.l.





In der Unterfamilie der Apioideae gibt es über 400 Gattungen mit etwa 3500 Arten (404 Gattungen mit 2827 bis 2935 Arten[1] oder etwa 3000 Arten). Moderne Untersuchungen mit gentechnischen Methoden zeigen, dass die hergebrachte auf der Morphologie der Früchte basierende Klassifikation innerhalb der Unterfamilie in weiten Teilen unzutreffend sein muss und zu vielen nicht-monophyletischen (vgl. Kladistik) Gruppierungen geführt hat. Die Einteilung der Unterfamilie in Triben und Gattungen ist deshalb im Fluss und aktuell Gegenstand intensiver botanischer Forschung. Seit Anthony R. Magee et al. 2010 gehören auch die Gattungen der ehemaligen Saniculoideae als die zwei Triben Steganotaenieae und Saniculeae hierhin. Nach Steven R. Downie et al. 2001,[2] F.-J. Sun et al. 2004,[3] und A. R. Magee et al. 2009[4] wurde die Unterfamilie der Apioideae 2009 in 21 Triben gegliedert. Die innere Systematik der Apioideae wird weiterhin kontrovers diskutiert. Je nach Autor wird nur in Tribus (mit Unterstribus) oder Tribus und Kladen gegliedert.[1] Nach dem Stand der Wissenschaft von 2013 enthalten die Apioideae 28 monophyletische Triben und mehrere Hauptkladen, die noch keine Namen erhalten haben.[5]

Hier die Triben, Untertriben und Kladen mit ihren Gattungen; einige Gattungen sind noch in keiner Tribus eingeordnet (weitgehend auf dem Stand von 2010):[6][7][8]

  • Tribus Aciphylleae M.F.Watson & S.R.Downie: Sie enthält etwa fünf Gattungen mit fast 70 Arten in Australien und Neuseeland.[1]
    • Aciphylla J.R.Forst. & & G.Forst. (Syn.: Coxella Cheeseman & Hemsl.): Die etwa 40 Arten sind hauptsächlich in Neuseeland verbreitet; etwa zwei Arten sind in Australien beheimatet.
    • Anisotome Hook. f.: Die Heimat der etwa 16 Arten ist hauptsächlich Neuseeland.
    • Gingidia J.W.Dawson (Syn.: Gingidium J.R.Forst. & G.Forst.): Von den etwa sieben Arten kommen fünf Arten in Neuseeland und zwei Arten in Australien vor.
    • Lignocarpa J.W.Dawson: Die etwa zwei Arten sind in Neuseeland beheimatet.
    • Scandia J.W.Dawson: Die Heimat der etwa zwei Arten ist Neuseeland.
  • Acronema-Klade: Sie enthält etwa 14 Gattungen in Eurasien:[1]
    • Acronema Falc. ex Edgew.: Die 25 bis 30 Arten gedeihen in größeren Höhenlagen der Sino-Himalaja-Region vom östlichen Nepal bis ins südwestliche China. In China gibt es etwa 20 Arten, 14 davon nur dort.[9]
    • Halosciastrum Koidz.: Sie enthält nur eine Art:
    • Harrysmithia H.Wolff: Von den nur zwei Arten kommt die eine nur im nördlichen Yunnan und die im nördlichen Sichuan sowie im südöstlichen Teil des autonomen Gebietes Xizang vor.[9]
    • Kitagawia Pimenov: Die etwa neun Arten sind in Asien verbreitet.
    • Ligusticum L. (Syn.: Cynapium Nutt. ex Torr. & A.Gray, Arafoe Pimenov & Lavrova, Coristospermum Bertol., Gaya Gaudin, Macrosciadium V.N.Tikhom. & Lavrova, Neogaya Meisn.): Die je nach Autor nur noch ein bis zwei oder 48 bis 60 Arten sind auf der Nordhalbkugel verbreitet. Diese Gattung wurde durch Valiejo-Roman et al. 2006 in mehrere kleinere Gattungen aufgegliedert.[10]
    • Meeboldia H.Wolff: Die etwa drei Arten sind in Sino-Himalaja-Region verbreitet. In China gibt es zwei Arten, eine davon nur in Yunnan sowie im südöstlichen Xizang.[9]
    • Oreocomopsis Pimenov & Kljuykov: Von den nur drei Arten kommt eine nur in Höhenlangen von 5100 bis 5300 Metern nur im südlichen Xizang vor und die beiden anderen gedeihen im Himalaja.[9]
    • Pachypleurum Ledeb.: Die etwa sechs Arten sind in Eurasien verbreitet. In China gibt es alle sechs Arten, fünf davon nur dort.
    • Pternopetalum Franch. (Syn.: Cryptotaeniopsis Dunn.): Die etwa 25 Arten sind von der Himalaja-Region bis Ostasien verbreitet. In China gibt es 23 Arten, 19 davon nur dort.[9]
    • Pterygopleurum Kitag.: Sie enthält nur eine Art:
    • Rupiphila Pimenov & Lavrova: Sie enthält nur eine Art:
    • Sinocarum H.Wolff ex R.H.Shan & F.T.Pu: Die etwa 20 Arten gedeihen in größeren Höhenlagen der Sino-Himalaja-Region von Nepal bis ins südwestliche China. In China gibt es etwa acht Arten, vier davon nur dort.[9]
    • Spuriopimpinella (H.Boissieu) Kitag.: Die etwa fünf Arten sind in Ostasien verbreitet.
    • Tilingia Regel & Tiling: Die etwa fünf Arten sind im nördlichen Asien sowie in Ostasien und in Alaska verbreitet.
  • Arcuatopterus-Klade[1]: Sie enthält nur eine Gattung:
    • Arcuatopterus M.L.Sheh & R.H.Shan: Die drei bis fünf Arten sind vom östlichen Himalaja bis ins südwestliche China verbreitet. In China gibt es drei Arten, zwei davon nur dort.[9]
  • Tribus Arracacieae = Arracacia-Klade[1]: Die etwa zehn Gattungen kommen in der Neotropis vor:
  • Tribus Bupleureae Spreng. (vielleicht eine eigene Unterfamilie Bupleuroideae S.L.Pan.): Sie enthält nur eine Gattung:[1]
    • Hasenohren (Bupleurum L.): Die 180 bis 190 Arten sind ursprünglich in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel verbreitet.
  • Cachrys-Klade = Tribus Cachrydinae Meisn.: Sie enthält etwa acht Gattungen mit 100 bis 105 Arten hauptsächlich in den warmgemäßigten Gebieten Eurasiens und Nordafrikas, mit der größten Artenvielfalt vom östlichen Mittelmeerraum bis Südwestasien:[1][19]
    • Alococarpum Riedl & Kuber: Sie enthält nur eine Art:
    • Azilia Hedge & Lamond: Sie enthält nur eine Art:
    • Bilacunaria Pimenov & V.N.Tikhom.: Die etwa vier Arten sind im Kaukasusraum verbreitet.
    • Cachrys L.: Die drei bis vier Arten sind im Mittelmeerraum verbreitet.
    • Diplotaenia Boiss.: Sie etwa vier Arten sind in der Türkei und im Iran verbreitet.
    • Eriocycla Lindl. (früher in Seseli L., Syn.: Cremastosciadium Rech. f., Petrosciadium Edgew.): Sie sechs bis acht Arten sind vom nördlichen Iran über die westliche Himalaja-Region bis ins nördliche sowie westliche China verbreitet. In China gibt es etwa drei Arten, zwei davon nur dort.[9]
    • Ferulago W.D.J.Koch: Die etwa 47 Arten sind vom Mittelmeerraum bis Zentralasien verbreitet, beispielsweise mit:
    • Prangos Lindl.: Die etwa 17 Arten sind vom Mittelmeerraum bis Zentralasien verbreitet.


  • Tribus Chamaesieae J.Zhou & F.D.Pu (Syn.: Chamaesium-Klade): Sie enthält nur eine Gattung:[1]
    • Chamaesium H.Wolff: Die acht bis zehn Arten gedeihen hauptsächlich in größeren Höhenlagen des östlichen Himalajas bis ins südwestliche China. In China gibt es etwa sieben Arten, vier davon nur dort.[9]
  • Tribus Choritaenieae Magee, C.I.Calviño, M.Liu, S.R.Downie, P.M.Tilney & B.-E. van Wyk:[11] Sie enthält nur eine Gattung:
    • Choritaenia Benth.: Es gibt nur eine Art:
Conioselinum chinense-Klade: Habitus, Laubblätter und doppeldoldige Blütenstände der Alpen-Mutterwurz (Mutellina adonidifolia)
  • Conioselinum chinense-Klade:[1]: Sie enthält seit Prieto & Cires 2013 fünf Gattungen mit nur etwa sieben Arten, die hauptsächlich im Mittelmeerraum vorkommen:[22]
    • Dethawia Endl.: Sie enthält nur eine Art:
    • Meum Mill.: Es gibt nur eine Art:
      • Bärwurz (Meum athamanticum (L.) H.Karst.): Sie ist von Marokko über Spanien sowie Frankreich, in Mittel- bis Ost- und Südosteuropa verbreitet.[7]
    • Mutterwurzen (Mutellina Wolf): Die Abtrennung der Gattung Mutellina von Ligusticum sowie Pachypleurum erfolgte mit molekulargenetisch gestützten Daten durch Valiejo-Roman et al. 2006[10] durchgeführt. Die etwa drei Arten sind in Europa und im Kaukasusraum verbreitet, beispielsweise:
      • Alpen-Mutterwurz (Mutellina adonidifolia (J.Gay) Gutermann, Syn.: Ligusticum mutellina (L.) Crantz, Phellandrium mutellina L., Mutellina purpurea Reduron & al., Oenanthe purpurea Poir. nom. illeg., Phellandrium mutellina L., Meum adonidifolium J.Gay, Ligusticum mutellina subsp. adonidifolium (J.Gay) Beauverd)
    • Rivasmartinezia Fern.Prieto & Cires: 2013 wurde diese Gattung mit nur einer Art aufgestellt:
    • Trochiscanthes W.D.J.Koch: Sie enthält nur eine Art:
Conium-Klade: Gefleckter Schierling (Conium maculatum)
Tribus Coriandreae: Strahliger Hohlsame (Bifora radians), Ausschnitt des Blütenstandes
  • Tribus Coriandreae W.D.J.Koch: Sie enthält nur zwei Gattungen mit bis zu sechs Arten.[1][19]
    • Hohlsamen (Bifora Hoffm.): Von den nur drei Arten kommt eine in Nordamerika und zwei Arten in Europa sowie dem Mittelmeerraum bis Zentralasien vor, beispielsweise:
    • Koriander (Coriandrum L.): Die nur zwei Arten sind im Mittelmeerraum und in Vorderasien verbreitet.
  • Diplolophium-Klade: Sie enthält nur eine Gattung:[1]
    • Diplolophium Turcz.: Die etwa sieben Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.
Tribus Echinophoreae: Habitus und Blütenstände von Echinophora spinosa
Tribus Eriginieae: Habitus und Blütenstand von Erigenia bulbosa
Tribus Heteromorpheae: Habitus von Heteromorpha arborescens var. montana
  • Tribus Heteromorpheae M.F.Watson & S.R.Downie:[1]: Die etwa elf Gattungen mit höchstens 36 Arten sind im tropischen und südlichen Afrika sowie in Madagaskar verbreitet, eine Art kommt auf Sokotra vor. Es sind verholzende Pflanzen:[11]
    • Anginon Raf. (Syn.: Glia Sond., Rhyticarpus Sond.): Die etwa 13 Arten kommen hauptsächlich in Südafrika vor.
    • Andriana B.-E.van Wyk (Sie wurde aus Heteromorpha ausgegliedert): Die zwei oder drei Arten kommen nur in Madagaskar vor.
    • Anisopoda Baker: Sie enthält nur eine Art:
    • Cannaboides B.-E.van Wyk (Sie wurde aus Heteromorpha ausgegliedert): Die etwa zwei Arten kommen nur in Madagaskar vor.
    • Dracosciadium Hilliard & B.L.Burtt: Die nur zwei Arten kommen in Südafrika vor.
    • Heteromorpha Cham. & Schltdl. (Tenoria Spreng.): Die etwa sechs Arten kommen als Sträucher oder Bäume im tropischen und südlichen Afrika vor.
    • Oreofraga M.F.Watson & E.L.Barclay nom. inval. (Es gibt keine lateinische Beschreibung in der Erstveröffentlichung, deshalb ist sie, da sie vor 2012 erschienen ist ungültig): Sie enthält nur eine Art:
    • Polemannia Eckl. & Zeyh.: Die drei bis vier Arten kommen in Südafrika vor.
    • Pseudocannaboides B.-E. van Wyk (Sie wurde aus Heteromorpha ausgegliedert): Sie enthält nur eine Art:
    • Pseudocarum C.Norman: Die etwa zwei Arten kommen im tropischen Ostafrika vor
    • Tana B.-E.van Wyk (Sie wurde aus Heteromorpha ausgegliedert): Sie enthält nur eine Art:
      • Tana bojeriana (Baker) B.-E. van Wyk: Sie kommt nur in Madagaskar vor.
  • Tribus Komarovieae J.Zhou & S.R.Downie = Komarovia Klade: Sie enthält etwa sieben Gattungen mit etwa neun Arten in Asien:[1]
    • Calyptrosciadium Rech. f. & Kuber: Die nur zwei Arten kommen im Iran sowie Afghanistan vor.
    • Changium H.Wolff: Sie enthält nur eine Art:
    • Chuanminshen M.L.Sheh & R.H.Shan: Sie enthält nur eine Art:
    • Cyclorhiza M.L.Sheh & R.H.Shan: Die nur zwei Arten kommen in Höhenlagen oberhalb 1800 Meter in den chinesischen Provinzen Sichuan, Yunnan sowie in Xizang vor.[9]
    • Komarovia Korovin: Sie enthält nur eine Art:
    • Parasilaus Leute: Sie enthält nur eine Art:
    • Sphaerosciadium Pimenov & Kljuykov: Sie enthält nur eine Art:
Tribus Lichtensteinieae: Lichtensteinia lacera
  • Tribus Lichtensteinieae Magee, C.I.Calviño, M.Liu, S.R.Downie, P.M.Tilney & B.-E. van Wyk (Syn.: Lichtensteinia-Klade):[11] Sie enthält nur eine Gattung:[1]
  • Tribus Marlothielleae Magee, C.I.Calviño, M.Liu, S.R.Downie, P.M.Tilney & B.-E. van Wyk:[11] Sie enthält nur eine monotypische Gattung:
Tribus Oenantheae: Habitus, Laubblätter und Blütenstand der Sumpfpflanze Lilaeopsis brasiliensis
Tribus Oenantheae: Habitus und Laubblätter des Großen Wasserfenchels (Oenanthe aquatica)
  • Tribus Oenantheae Dumort.: Sie enthält etwa 18 Gattungen mit fast weltweiter Verbreitung:[1][24]
    • Atrema DC.: Sie enthält nur eine Art:
    • Berula W.D.J.Koch (Syn.: Afrocarum Rauschert, Baumiella H.Wolff, Siella Pimenov): Diese bisher monotypische Gattung enthält seit 2009 etwa sechs Arten; zwei davon sind Endemiten auf St. Helena und zwei kommen nur in Afrika vor,[25][1] beispielsweise:
      • Schmalblättriger Merk oder Berle (Berula erecta (Huds.) Coville, Syn.: Berula angustifolia Mert. & W.D.J.Koch, Berula pusilla Fernald, Berula thunbergii (DC.) H.Wolff, Sium angustifolium L., Sium erectum Huds., Sium thunbergii DC.): Sie ist in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel in Eurasien, in Afrika und von Nordamerika über Mexiko bis Guatemala verbreitet.
      • Berula imbricata (Schinz) Spalik & S.R.Downie (Syn: Afrocarum imbricatum (Schinz) Rauschert): Sie ist im tropischen Afrika verbreitet.
    • Wasserschierlinge (Cicuta L.): Die etwa vier Arten sind in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel bis Mexiko verbreitet.
    • Cryptotaenia DC. (Syn.: Lereschia Boiss.): Die etwa vier Arten sind in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel verbreitet.
    • Cynosciadium DC.: Sie enthält nur eine Art:
    • Daucosma Engelm. & A.Gray ex A.Gray: Sie enthält nur eine Art:
      • Daucosma laciniatum Engelm. & A.Gray ex A.Gray: Sie kommt nur in den südlichen US-Bundesstaaten New Mexico sowie Texas vor.
    • Harperella Rose (früher in Ptilimnium Raf., Syn: Harperia Rose): Sie enthält nur eine Art:
      • Harperella nodosa (Rose) Rose, Syn.: Harperella fluviatilis Rose, Harperella vivipara Rose, Harperia nodosa Rose, Ptilimnium fluviatile (Rose) Mathias, Ptilimnium nodosum (Rose) Mathias, Ptilimnium viviparum (Rose) Mathias: Sie ist in den östlichen USA verbreitet.[8]
    • Helosciadium W.D.Koch: Die etwa fünf Arten sind in Eurasien und Afrika verbreitet.
    • Lilaeopsis Greene: Die etwa 15 Arten sind in der Neuen Welt, Australien, Neuseeland und Madagaskar verbreitet; eine Art kommt als Neophyt in Portugal vor.
    • Limnosciadium Mathias & Constance: Die zwei Arten sind in den USA verbreitet.
    • Neogoezia Hemsl.: Die etwa fünf Arten kommen in Mexiko vor.
    • Wasserfenchel (Oenanthe L.): Die etwa 40 Arten sind in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel und in den Gebirgen des tropischen Afrika sowie Australasien verbreitet; beispielsweise:
    • Oxypolis Raf.: Die etwa sieben Arten sind in Nordamerika verbreitet.
    • Perideridia Rchb.: Die etwa 13 Arten sind in Nordamerika verbreitet.
    • Ptilimnium Raf.: Die etwa fünf Arten sind in den östlichen USA verbreitet.
    • Merk (Sium L.): Die etwa acht (früher bis zu 15) Arten sind in Eurasien und Nordamerika verbreitet.[25]
    • Tiedemannia DC. (früher in Oxypolis Raf.): Die nur zwei Arten sind in den zentralen bis östlichen USA und auf Bahamas sowie Kuba verbreitet.
    • Trepocarpus Nutt. ex DC.: Sie enthält nur eine Art:
    • Trocdaris Raf.:[19] Sie enthält nur eine Art:
      • Quirlblättriger Kümmel (Trocdaris verticillatum (L.) Raf.; Syn.: Sison verticillatum L., Seseli verticillatum (L.) Crantz, Sium verticillatum (L.) Lam., Carum verticillatum (L.) W.D.J.Koch, Bunium verticillatum (L.) Gren. & Godr., Pimpinella verticillata (L.) Jess., Apium verticillatum (L.) Caruel, Selinum verticillatum (L.) E.H.L.Krause): Sie ist von Marokko über die Iberische Halbinsel bis Frankreich, Belgien sowie die Niederlande und im westlichen Teil Englands sowie in Schottland und in Irland verbreitet, das Vorkommen im westlichsten Teil Deutschlands ist vielleicht erloschen.[20]
Opopanax-Klade: Habitus und Blütenstände von Visnaga daucoides (Syn.: Ammi visnaga)
Opopanax-Klade: Habitus und Blütenstände von Magydaris pastinacea
  • Opopanax-Klade: Sie enthält etwa acht Gattungen mit nur etwa elf Arten:[1][19]
    • Crenosciadium Boiss. & Heldr. ex Boiss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Krubera Hoffm. (früher manchmal zu Capnophyllum gestellt): Die eine oder höchstens drei Arten sind in Europa und Afrika verbreitet.[4]
    • Magydaris W.D.J.Koch ex DC.: Die etwa zwei Arten sind im Mittelmeerraum verbreitet.
    • Opopanax W.D.J.Koch: Die etwa drei Arten kommen von der Balkanhalbinsel bis zum Iran vor, beispielsweise:
    • Petroedmondia Tamamsch.: Sie enthält nur eine Art:
    • Smyrniopsis Boiss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Stefanoffia H.Wolff: Die etwa drei Arten sind von Bulgarien über Griechenland bis Südwestasien verbreitet.
    • Visnaga Mill.: Die etwa zwei Arten sind im Mittelmeerraum verbreitet:
  • Tribus Phlyctidocarpeae Magee, C.I.Calviño, M.Liu, S.R.Downie, P.M.Tilney & B.-E. van Wyk:[11] Sie enthält nur eine Gattung:
    • Phlyctidocarpa Cannon & W.L.Theob.: Sie enthält nur eine Art:
Physospermopsis-Klade: Ausschnitte eines Blütenstandes von Heptaptera crenata
  • Physospermopsis-Klade (Ostasien-Klade): Sie enthält etwa acht Gattungen:[1]
    • Hansenia Turcz.: Die eine bis sechs Arten sind in Asien verbreitet.
    • Haplosphaera Hand.-Mazz.: Von den nur zwei Arten kommt eine nur im südwestlichen Sichuan sowie nordwestlichen Yunnan vor und die andere von nordöstlichen Indien über Bhutan bis ins südöstliche Xizang sowie südöstliche Qinghai vor.[9]
    • Heptaptera Margot & Reut.: Die etwa sechs Arten sind von Süd- über Südosteuropa bis Südwestasien verbreitet.
    • Hymenolaena DC.: Die etwa drei Arten sind von Südwestasien über Zentralasien bis in den westlichen Himalaja verbreitet.
    • Keraymonia Farille: Die etwa drei Arten sind von Nepal über Bhutan bis in den südlichen Teil des autonomen Gebietes Xizang verbreitet.
    • Notopterygium H.Boissieu: Die etwa sechs Arten sind in China verbreitet.[9]
    • Physospermopsis H.Wolff: Die etwa neun Arten sind vom Himalaja bis ins westliche China verbreitet.[9]
    • Sinolimprichtia H.Wolff: Sie enthält nur eine Art:
      • Sinolimprichtia alpina H.Wolff: Die zwei Varietäten gedeihen in Höhenlagen von 3300 bis 5000 Metern in den chinesischen Provinzen Qinghai, südwestlichen Sichuan, nordwestlichen Yunnan sowie im südöstlichen Xizang.[9]
    • Tongoloa H.Wolff: Die etwa 15 Arten sind in Ost- sowie Zentralasien verbreitet.
Tribus Pimpinelleae: Große Bibernelle (Pimpinella major)
  • Tribus Pimpinelleae Spreng.:[27][1]
    • Aphanopleura Boiss.: Die etwa fünf Arten sind in Asien verbreitet.
    • Arafoe Pimenov & Lavrova: Es gibt nur eine Art:
    • Bubon L.: Sie enthält drei Arten:[7]
      • Bubon macedonicum L. (Syn.: Athamanta macedonica (L.) Spreng., Athamanta macrosperma H.Wolff): Sie ist von Italien über die Balkanhalbinsel bis Griechenland verbreitet.[7]
    • Demavendia Pimenov: Sie enthält nur eine Art:
    • Frommia H.Wolff: Sie enthält nur eine Art:
    • Haussknechtia Boiss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Nothosmyrnium Miq. (Syn.: Macrochlaena Hand.-Mazz.): Die nur zwei Arten mit jeweils zwei Varietäten sind in China natürlich verbreitet. Ein Varietät wird kultiviert und ist in Japan verwildert.[9]
    • Opsicarpium Mozaff.: Sie enthält nur eine Art:
    • Bibernellen (Pimpinella L., Syn.: Anisum Hill, Pancicia Vis., Platyrhaphe Miq., Reutera Boiss., Similisinocarum Cauwet & Farille, Spiroceratium H.Wolff, Spuriopimpinella (H.Boissieu) Kitag., Tragium Spreng., Tragoselinum Mill.): Die etwa 150 Arten sind in der Alten Welt weitverbreitet, hiervon 16 Arten mit europäischen Vorkommen.[27]
    • Phellolophium Baker: Sie enthält nur eine Art:
    • Psammogeton Edgew.: Die etwa vier Arten sind in Südwestasien verbreitet.
    • Zeravschania Korovin: Sie kommt in der irano-turanischen Region vor.
Tribus Pleurospermeae: Doppeldoldiger Blütenstand von Pleurospermum uralense
  • Tribus Pleurospermeae M.F.Watson & S.R.Downie:: Sie enthält etwa neun Gattungen[1] in Eurasien:
    • Aulacospermum Ledeb.: Die etwa 23 Arten sind in Eurasien verbreitet.
    • Eleutherospermum K.Koch: Die etwa zwei Arten sind in Südwestasien verbreitet.
    • Eremodaucus Bunge: Sie enthält nur eine Art:
    • Hymenidium Lindl.: Die etwa 36 Arten sind in Zentral- und Ostasien vom Himalaja bis zum östlichen China verbreitet.
    • Korshinskya Lipsky: Sie enthält nur eine Art:
      • Korshinskya olgae (Regel & Schmalh.) Lipsky: Sie ist von Südwest- bis Zentralasien verbreitet.
    • Physospermum Cuss.: Die etwa zwei Arten sind in Eurasien verbreitet.
    • Rippendolden (Pleurospermum) Hoffm.: Die etwa drei Arten sind in Eurasien verbreitet, darunter:
    • Pseudotrachydium (Kljuykov, Pimenov & V.N. Tikhom.) Pimenov & Kljuykov: Sie enthält nur eine Art:
    • Trachydium Lindl.: Sie enthält je nach Autor 1 bis 6 bis zu 15 Arten, die weitverbreitet von Zentralasien bis zum Himalajaraum und bis zum südwestlichen China sind.[9]
  • Pleurospermopsis-Klade: Sie enthält nur eine monotypische Gattung:[1]
    • Pleurospermopsis C.Norman: Sie enthält nur eine Art:
      • Pleurospermopsis sikkimensis (C.B.Clarke) C.Norman (Syn.: Pleurospermum sikkimense C.B.Clarke): Sie ist vom östlichen Nepal über Sikkim und Bhutan bis zum südlichen autonomen Gebiet Xizang (nur in Yadong) verbreitet.[9]
Tribus Pyramidoptereae: Doppeldoldiger Blütenstand von Ammoides pusilla
Tribus Pyramidoptereae: Habitus und doppeldoldiger Blütenstand von Scaligeria napiformis
  • Tribus Pyramidoptereae Boiss.: Sie enthält etwa 28 Gattungen:[1]
    • Ammoides Adans.: Die zwei bis vier Arten sind in Südwesteuropa und Nordafrika verbreitet.[7]
    • Astomaea Rchb. (Syn.: Astoma DC., Astomatopsis Korovin): Die etwa zwei Arten sind in Südwestasien verbreitet.[7]
    • Knollenkümmel (Bunium L., Syn.: Buniella Schischk., Diaphycarpus Calest., Wallrothia Spreng.): Die 45 bis 50 Arten sind in Eurasien und Nordafrika verbreitet.[7]
    • Crithmum L.: Es gibt nur eine Art:
      • Meerfenchel (Crithmum maritimum L.): Sie gedeiht in den Küstengebieten Europas, Nordafrikas und Westasiens.[7]
    • Cyclospermum Lag. (Syn.: Ciclospermum Lag., orth. var.):[1] Die etwa drei Arten sind in Mittel- und Südamerika verbreitet. Eine Art ist in Europa ein Neophyt.
    • Elaeosticta Fenzl: Die 22 bis 26 Arten sind von Osteuropa über Südwest- und Zentralasien bis ins südliche Asien verbreitet.
    • Galagania Lipsky: Die etwa sieben Arten sind von Südwest- und Zentralasien verbreitet.
    • Gongylotaxis Pimenov & Kljuykov: Sie enthält nur eine Art:
    • Hellenocarum H.Wolff: Die etwa drei Arten sind von Süd- über Südosteuropa bis Südwestasien verbreitet.[7]
    • Hyalolaena Bunge (Syn.: Hymenolyma Korovin): Die etwa elf Arten sind von Südwest- und Zentralasien verbreitet.
    • Indoschulzia Pimenov & Kljuykov: Die etwa zwei Arten gedeihen im Himalaja.
    • Kosopoljanskia Korovin: Die zwei bis drei Arten sind in Zentralasien verbreitet.
    • Lagoecia L.: Sie enthält nur eine Art:
    • Lipskya (Koso-Pol.) Nevski: Sie enthält nur eine Art:
    • Mogoltavia Korovin: Die etwa zwei Arten sind in Zentralasien verbreitet.
    • Muretia Boiss.: Die bis zu fünf Arten sind vom südlichen Russland über West- bis Zentralasien verbreitet.
    • Notiosciadium Speg.: Sie enthält nur eine Art:
    • Oedibasis Koso-Pol.: Die etwa vier Arten sind in Zentralasien verbreitet.
    • Oreoschimperella Rauschert (Syn.: Schimperella H.Wolff)
    • Ormopterum Schischk.: Die etwa zwei Arten sind von Zentralasien bis Pakistan verbreitet.
    • Postiella Kljuykov: Sie enthält nur eine Art:
    • Pyramidoptera Boiss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Scaligeria DC. (Syn: Albovia Schischk.): Die etwa 14 Arten kommen vom Mittelmeerraum bis nach Zentralasien vor.
    • Schrenkia Fisch. & C.A.Mey.: Die etwa zwölf Arten sind in Zentralasien verbreitet.
    • Schtschurowskia Regel & Schmalh.: Die etwa zwei Arten sind in Zentralasien verbreitet.
    • Schulzia Spreng.: Die etwa vier Arten sind in Zentralasien bis ins nordwestliche Indien verbreitet.
    • Sison L.: Die zwei oder drei Arten sind im Mittelmeerraum in West- sowie Südeuropa und im Kaukasusraum verbreitet. Eine Art ist beispielsweise in Australien, Ozeanien sowie im Nahen Osten ein Neophyt.
    • Tamamschjanella Pimenov & Kljuykov: Die drei bis vier Arten sind von der Balkanhalbinsel bis zum Kaukasusraum und Südwestasien verbreitet.[20]
Tribus Scandiceae: Riesenfenchel oder Gemeines Steckenkraut (Ferula communis)
Tribus Scandiceae: Rosskümmel (Laser trilobum)
Tribus Scandiceae: Strahlen-Breitsame (Orlaya grandiflora)
Tribus Scandiceae: Ausschnitt eines Fruchtstandes mit jungen Früchten der Alpen-Augenwurz (Athamanta cretensis)
Tribus Scandiceae: Süßdolde (Myrrhis odorata)
Tribus Scandiceae: Venuskamm (Scandix pecten-veneris)
Tribus Scandiceae: Gewöhnlicher Klettenkerbel (Torilis japonica)
  • Tribus Scandiceae Spreng.: Sie enthält mehrere Subtribus und Kladen:[1]
    • Artedia-Klade: Sie enthält nur eine monotypische Gattung:[1]
      • Artedia L.: Sie enthält nur eine Art:
        • Artedia squamata L.: Diese einjährige Pflanze ist in Zypern und in Südwestasien verbreitet.
    • Untertribus Daucinae Dumort.: Sie enthält etwa 15 Gattungen:[1]
      • Agrocharis Hochst.: Die etwa drei Arten sind in Afrika verbreitet.
      • Ammodaucus Coss. & Durieu: Sie enthält nur eine Art:
      • Cuminum L.: Die etwa vier Arten sind vom Mittelmeerraum bis zum Sudan und Zentralasien verbreitet, beispielsweise:
      • Möhren (Daucus L.): Die etwa 28 Arten kommen in Eurasien, Afrika, Australien, Neuseeland und in der Neuen Welt vor.
      • Laser Borkh. ex G.Gaertn., B.Mey. & Scherb.: Sie enthält nur eine Art:
        • Rosskümmel (Laser trilobum (L.) Borkh.): Sie in kommt Europa und Westasien vor.
      • Laserkräuter (Laserpitium L.): Die etwa 35 Arten kommen von den Kanarischen Inseln durch Europa bis Südwestasien vor.
      • Melanoselinum Hoffm.: Die etwa sieben Arten kommen nur in Makaronesien vor.
      • Monizia Lowe: Sie enthält nur eine Art:
      • Strahldolde (Orlaya Hoffm.): Die etwa drei Arten kommen von Südosteuropa bis Zentralasien vor, beispielsweise mit der Art:
      • Pachyctenium Maire & Pamp.: Sie enthält nur eine Art:
      • Polylophium Boiss.: Die etwa fünf Arten sind in Westasien verbreitet.
      • Pseudorlaya (Murb.) Murb.: Die etwa zwei Arten kommen in Europa und im Mittelmeerraum bis Westasien vor.
      • Thapsia L.: Die etwa sechs Arten sind im Mittelmeerraum verbreitet.
      • Tornabenea Parl. ex Webb: Die etwa fünf Arten sind Endemiten auf den Kapverdischen Inseln.[8]
    • Untertribus Ferulinae Engl.:[1]
      • Steckenkräuter (Ferula L.): Sie enthält etwa 170 Arten, die vom Mittelmeergebiet bis Zentralasien vorkommen. (Syn.: Dorema D.Don, Leutea Pimenov, Soranthus Ledeb., Schumannia Kuntze, Talassia Korovin)
      • Autumnalia Pimenov: Die nur zwei Arten sind im Nahen Osten verbreitet.
      • Fergania Pimenov: Sie enthält nur eine Art:
      • Kafirnigania Kamelin & Kinzik.: Sie enthält nur eine Art:
    • Glaucosciadium-Klade: Sie enthält nur eine Gattung:[1]
      • Glaucosciadium B.L.Burtt & P.H.Davis (Syn.: Mozaffariania Pimenov & Maassoumi): Sie enthält zwei Arten in Südwestasien.
    • Untertribus Scandicinae Tausch: Sie enthält etwa zwölf Gattungen mit etwa 110 Arten: [28][1]
      • Kerbel (Anthriscus Pers.): Die etwa neun Arten kommen in Eurasien und Nordafrika vor; der Verbreitungsschwerpunkt liegt im nordöstlichen Mittelmeerraum und in der Kaukasusregion.
      • Augenwurzen (Athamanta L., Syn.: Portenschlagia Vis., Portenschlagiella Tutin, Tinguarra Parl.): Die fünf bis acht Arten sind in Europa, auf den Kanarischen Inseln und in Nordafrika verbreitet; Verbreitungsschwerpunkt ist Italien und die Balkanhalbinsel, beispielsweise:
        • Alpen-Augenwurz (Athamanta cretensis L.): Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Spanien über die Alpen und den Jura bis zum nördlichen Balkan.
      • Chaerophyllopsis H.Boissieu: Sie enthält nur eine Art:
        • Chaerophyllopsis huai H.Boissieu: Sie gedeiht in Höhenlagen von 3600 bis 3800 Metern in Yunnan (nur in Binchuan) sowie in südöstlichen autonomen Gebiet Xizang (nur in Zayü).[9]
      • Kälberkröpfe (Chaerophyllum L., Syn.: Myrrhoides Heist. ex Fabr., Oreomyrrhis Endl., Caldasia Lag., Chrysophae Koso-Pol., Physocaulis (DC.) Tausch): Die etwa 40 Arten kommen vorwiegend in Eurasien und mit wenigen Arten in Nordamerika und Nordafrika vor.
      • Conopodium W.D.J.Koch (Syn.: Balansaea Boiss. & Reut., Butinia Boiss., Heterotaenia Boiss.): Die etwa fünf Arten sind in Europa und dem nördlichen Afrika verbreitet mit Schwerpunkt im westlichen Mittelmeerraum; beispielsweise:
        • Französische Erdkastanie (Conopodium majus (Gouan) Loret): Die Heimat ist neben dem westlichen Mittelmeerraum Italien, Frankreich, Belgien, Deutschland, Großbritannien, Dänemark und Norwegen.
      • Geocaryum Coss. (Syn.: Biasolettia W.D.J.Koch, Freyera Rchb., Huetia Boiss.): Die 13 bis 15 Arten sind im Mittelmeerraum (Südeuropa sowie auf der Balkanhalbinsel) und in Südwestasien verbreitet.
      • Kozlovia Lipsky (Syn.: Albertia Regel & Schmalh., Krasnovia Popov ex Schischk., Neoconopodium (Koso-Pol.) Pimenov & Kljuykov): Die etwa vier Arten sind in Zentralasien und in der Himalaya-Region verbreitet.
      • Myrrhis Mill.: Es gibt nur eine Art:
        • Süßdolde (Myrrhis odorata (L.) Scop.): Sie in kommt Mittel- und Südeuropa vor.
      • Osmorhiza Raf. (Syn.: Elleimataenia Koso-Pol., Glycosma Nutt., Uraspermum Nutt. nom. rej.[9], Washingtonia Raf., nom. inval.): Die etwa zehn Arten haben den Verbreitungsschwerpunkt in Nordamerika, lediglich eine Art kommt im östlichen Asien vor[29].
      • Scandix L. (Syn.: Cyclotaxis Boiss., Scandicium Thell.): Die etwa 20[9] Arten sind in Eurasien und Afrika verbreitet mit Verbreitungsschwerpunkt im östlichen Mittelmeerraum; beispielsweise:
      • Sphallerocarpus Besser ex DC.: Sie enthält nur eine Art:
        • Sphallerocarpus gracilis (Besser ex Trevir.) Koso-Pol.: Sie ist im östlichen Asien mit Sibirien, in der Mongolei, China und Japan weitverbreitet.
      • Todaroa Parl.: Sie enthält nur eine Art:
        • Todaroa aurea Parl.: Sie kommt nur auf den Kanarischen Inseln vor.
    • Untertribus Torilidinae Dumort.: Sie enthält etwa neun Gattungen:[1]
      • Astrodaucus Drude: Die etwa drei Arten kommen vom östlichen Mittelmeergebiet bis zur Ukraine und zum Iran vor.
      • Haftdolden (Caucalis L.): Die etwa eine bis zu vier Arten sind in Eurasien verbreitet, beispielsweise mit der Art:
      • Glochidotheca Fenzl: Es gibt nur eine Art:
      • Lisaea Boiss.: Die etwa vier Arten kommen im östlichen Mittelmeergebiet bis Südwestasien vor.
      • Szovitsia Fisch. & C.A.Mey.: Es gibt nur eine Art:
      • Borstendolden oder Klettenkerbel (Torilis Adans., Syn.: Chaetosciadium Boiss.): Die etwa 20 Arten kommen von den Kanarischen Inseln über Vorderasien bis nach Ostasien vor.
      • Turgenia Hoffm.: Es gibt nur eine Art:
        • Klettendolde (Turgenia latifolia (L.) Hoffm.): Sie kommt vom Mittelmeergebiet bis Zentralasien vor.
      • Yabea Koso-Pol.: Sie enthält nur eine Art:
        • Yabea microcarpa (Hook. & Arn.) Koso-Pol.: Sie ist von Kanada über die USA bis Mexiko verbreitet.
Tribus Selineae: Ausschnitt des Blütenstandes von Hundspetersilie (Aethusa cynapium)
Tribus Selineae: Arznei-Engelwurz (Angelica archangelica)
Tribus Selineae: Blütenstandsausschnitt eines Blütenstandes Hirschwurz-Haarstrang (Cervaria rivini)
Tribus Selineae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Kadenia dubia
Tribus Selineae: Kümmelblättrige Silge (Selinum carvifolia)
Tribus Selineae: Blaugrüner Faserschirm (Trinia glauca)
Tribus Selineae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Cymopterus acaulis var. fendleri
Tribus Selineae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Musineon tenuifolium
Tribus Selineae: Blütenstand von Pteryxia terebinthina
Tribus Selineae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Zizia aurea
  • Tribus Selineae Spreng.:[1]
    • Haupt-Klade:
      • Aethusa L.: Sie enthält nur eine Art:
      • Ammoselinum Torr. & A.Gray: Die etwa fünf Arten sind im südwestlichen Nordamerika verbreitet.
      • Engelwurzen (Angelica L. s.l., Syn.: Coelopleurum Ledeb., Czernaevia Turcz. ex Ledeb., Sphenosciadium A.Gray, Melanosciadium H.Boissieu, Angelocarpa Rupr., Angelophyllum Rupr., Archangelica Wolf, Callisace Fisch. ex Hoffm., Epikeros Raf., Gomphopetalum Turcz., Melanosciadium H.Boissieu, Physolophium Turcz., Porphyroscias Miq.): Die heute etwa 110 (früher bis zu 200) Arten sind hauptsächlich auf der Nordhalbkugel Eurasien sowie in Nordamerika (etwa 24 Arten) verbreitet, etwa 55 Arten gibt es in Ostasien und einige Arten kommen in Afrika vor.[9]
      • Apiastrum Nutt. ex Torr. & A.Gray: Sie enthält nur eine Art:
      • Carlesia Dunn.: Sie enthält nur eine Art:
      • Hirschwurzen (Cervaria Wolf, manchmal in Peucedanum, Syn.: Libanotis Hill nom. rejic., Peucedanon St.Lag.): Die drei bis vier Arten sind von Europa über die Kaukasusregion und Südwest- bis Zentralasien verbreitet, beispielsweise:
      • Chymsydia Albov: Die nur zwei Arten kommen in Transkaukasien vor.
      • Cnidiocarpa Pimenov: Die etwa sechs Arten sind von Kleinasien und den Kaukasusraum bis Zentralasien verbreitet.
      • Brenndolden (Cnidium Cusson, manchmal in Selinum): Die die je nach Autor vier bis zehn Arten sind in Eurasien verbreitet.[9]
      • Cortia DC.: Die etwa drei Arten kommen im Himalaja vor.
      • Cortiella C.Norman: Die etwa drei Arten sind vom nordöstlichen Indien über, Sikkim, Bhutan sowie Nepal bis autonomen Gebiet Xizang verbreitet. In Xizang gibt es alle drei Arten, eine davon nur dort.[9]
      • Dichoropetalum Fenzl (Syn.: Holandrea Reduron, Charpin & Pimenov, Johreniopsis Pimenov, Chabrea Raf., Schlosseria Vucotinovic): Die etwa 26 Arten sind in Eurasien und im nordwestlichen Afrika verbreitet.[7]
      • Dimorphosciadium Pimenov: Die nur zwei Arten sind in Zentralasien verbreitet.
      • Dystaenia Kitag.: Die nur zwei Arten sind in Japan beheimatet.
      • Endressia J.Gay: Die etwa zwei Arten im nördlichen Spanien und in den Pyrenäen beheimatet.
      • Exoacantha Labill.: Es gibt nur eine oder zwei Arten in Syrien und im Iran.
      • Ferulopsis Kitag.: Die nur zwei Arten sind im nördlichen Asien und in Zentralasien verbreitet.
      • Glehnia F.Schmidt ex Miq. (Syn.: Phellopterus Benth.): Von den nur zwei Arten kommt eine in Nordostasien und die andere im westlichen Nordamerika vor.
      • Imperatoria L.: Die etwa drei Arten sind in Europa und Nordafrika verbreitet.
      • Johrenia DC.: Die etwa 20 Arten sind in Europa und Südwest- bis Zentralasien verbreitet.
      • Kadenia Lavrova & V.N.Tikhom.: Die ein oder zwei Arten sind in Eurasien verbreitet.
      • Kailashia Pimenov & Kljuykov: Die etwa zwei Arten kommen im autonomen Gebiet Xizang und im Indien nur im westlichen Himalaja vor.
      • Karatavia Pimenov & Lavrova: Sie enthält nur eine Art:
      • Katapsuxis Raf.: Sie enthält nur eine Art:
        • Katapsuxis silaifolia (Jacq.) Raf.: Sie ist von West- über Süd- sowie Südwesteuropa bis Südwestasien verbreitet.
      • Kedarnatha P.K.Mukh. & Constance: Die etwa fünf Arten kommen vom Himalaja bis Myanmar verbreitet.
      • Kitagawia Pimenov: Die etwa neun Arten sind in Asien verbreitet.
      • Ledebouriella H.Wolff: Die etwa zwei Arten sind in Zentralasien verbreitet.
      • Libanotis Haller ex Zinn: Die etwa 17 Arten sind in Eurasien verbreitet.
      • Ligusticopsis Leute: Die etwa 18 Arten sind in Zentral- sowie Ostasien verbreitet.
      • Lomatocarpa Pimenov: Die etwa zwei Arten sind in Zentralasien, Afghanistan sowie Pakistan verbreitet.
      • Lomatocarum Fisch. & C.A.Mey.: Sie enthält nur eine Art:
        • Lomatocarum alpinum (M.Bieb.) Fisch. & C.A.Mey. (Syn.: Carum alpinum (M.Bieb.) Benth., Carum saxicolum (Albov) Pimenov): Sie wurde 2012 aus Carum ausgegliedert und ist im Kaukasusraum verbreitet.[20]
      • Macrosciadium V.N.Tikhom. & Lavrova: Diese Gattung wurde 1988 mit zwei Arten, die zuvor zu Ligusticum L. gehörten, aufgestellt. Sie sind von der Türkei bis zum Kaukasusraum verbreitet.
      • Magadania Pimenov & Lavrova: Die etwa zwei Arten sind im nordöstlichen Asien verbreitet.
      • Oligocladus Chodat & Wilczek: Sie enthält nur eine Art:
        • Oligocladus patagonicus Pérez-Mor. (Syn.: Aulosolena patagonica (Speg.) Koso-Pol., Oligocladus andinus Chodat & Wilczek, Sanicula patagonica Speg.): Sie gedeiht in der Pampa Südamerikas.
      • Oreocome Edgew.: Die etwa zehn Arten sind von Afghanistan über den Himalaja bis China und Vietnam verbreitet.
      • Oreoselinum Mill.: Sie enthält nur eine Art:
        • Oreoselinum nigrum Delarbre (Syn.: Athamanta oreoselinum L., Peucedanum oreoselinum (L.) Moench): Sie ist in Europa verbreitet.
      • Ormosolenia Tausch: Sie enthält nur eine Art:
        • Ormosolenia alpina (Schult.) Pimenov (Syn.: Peucedanum alpinum (Schult.) B. L. Burtt & P. H. Davis, Ormosolenia cretica Tausch nom. illeg., Sison alpinus Sieber ex Schult.): Sie kommt auf Kreta und in Südwestasien vor.[30]
      • Paraligusticum V.N.Tikhom.: Sie enthält nur eine Art:
      • Haarstrang (Peucedanum L.): Die 100 bis 200 Arten sind in Eurasien und Afrika verbreitet. Es gibt Autoren bei denen nur noch acht bis zehn Arten in dieser Gattung enthalten sind.
      • Phlojodicarpus Turcz. ex Ledeb.: Die etwa vier Arten sind in Sibirien verbreitet.
      • Pilopleura Schischk.: Die etwa zwei Arten sind in Zentralasien verbreitet.
      • Pteroselinum (Rchb.) Rchb. (manchmal in Peucedanum L.): Die nur ein oder zwei Arten sind in Europa verbreitet.
      • Rumia Hoffm.: Je nach Autor mit wenigen oder nur einer Art:
      • Sajanella Soják (Syn.: Sajania Pimenov): Sie enthält nur eine Art:
        • Sajanella monstrosa (Willd. ex Spreng.) Sojak (Syn.: Athamanta monstrosa Will. ex Spreng., Sajania monstrosa (Willd. ex Spreng.) Pimenov): Sie ist im nördlichen Asien und in Zentralasien verbreitet.
      • Saposhnikovia Schischk.: Sie enthält nur eine Art:
      • Siculosciadium C.Brullo, Brullo, S.R.Downie & Giusso: Sie wurde 2013 neu aufgestellt und enthält nur eine Art:
      • Silgen (Selinum L.): Die etwa fünf Arten sind in Eurasien verbreitet, beispielsweise mit:
      • Bergfenchel (Seseli L., Syn.: Elaeopleurum Korovin, Pseudammi H.Wolff): Die bis zu 65 (100 bis 120) Arten sind von Europa bis Zentralasien verbreitet.
      • Spermolepis Raf.: Die fünf bis sechs Arten sind in Nordamerika verbreitet, eine kommt in Argentinien und eine auf Hawaii.
      • Stenocoelium Ledeb.: Die etwa drei Arten sind im nördlichen Asien und in Zentralasien verbreitet.
      • Thecocarpus Boiss.: Sie enthält ein oder zwei Arten:
      • Thysselinum Adans.: Die nur zwei Arten sind von Europa bis ins nördliche Asien verbreitet.
      • Tommasinia Bertol.: Sie enthält nur eine Art:
      • Faserschirme (Trinia Hoffm., Syn.: Triniella Calest.): Die etwa sechs Arten kommen in Europa bis Zentralasien vor, beispielsweise:
      • Vicatia DC.: Die etwa drei Arten sind in Asien verbreitet.
      • Xanthogalum Lallem.: Die etwa drei Arten sind im Kaukasus und in Vorderasien verbreitet.
      • Xanthoselinum Schur: Sie enthält nur eine oder zwei Arten mit einem weiten Verbreitungsgebiet von Europa über den Kaukasusraum bis Zentralasien:
    • Rein nordamerikanische Klade mit ausdauernden krautigen Pflanzenarten:[1]: Diese rein nordamerikanische Klade enthält etwa 20 Gattungen mit etwa 200 Arten hauptsächlich im westlichen Nordamerika. Mehr als die Hälfte der Arten gehören zu den beiden Gattungen Lomatium und Cymopterus. Die größte Artenvielfalt gibt es westlich des Mississippi River. Viele Arten gedeihen an offenen Standorten der Intermountain sowie Pacific West Bergketten. Viele Arten sind an Trockenheit angepasste Geophyten:[32]
      • Aletes J.M.Coult. & Rose: Die 15 bis 20 Arten sind in Nordamerika verbreitet.
      • Cymopterus Raf.: Die 32 bis 50 Arten sind im westlichen Nordamerika verbreitet.
      • Eurytaenia Torr. & A.Gray: Die nur zwei Arten sind in den südlichen zentralen USA verbreitet.
      • Harbouria J.M.Coult. & Rose: Es gibt nur eine Art:
      • Lomatium Raf.: Die 63 bis 74 Arten im westlichen Nordamerika verbreitet.
      • Musineon Raf.: Die drei bis vier Arten sind im westlichen Nordamerika verbreitet.
      • Neoparrya Mathias: Es gibt nur eine Art:
      • Oreonana Jeps.: Die zwei bis drei Arten gedeihen in den kalifornischen Bergen.
      • Oreoxis Raf.: Die drei bis vier Arten sind im westlichen Nordamerika verbreitet.
      • Orogenia S.Watson: Die etwa zwei Arten sind im westlichen Nordamerika verbreitet.
      • Podistera S.Watson: Die drei bis vier Arten sind im westlichen Nordamerika verbreitet.
      • Polytaenia DC. (Syn.: Pleiotaenia J.M.Coult. & Rose): Sie enthält seit 2012 mit der Erstbeschreibung einer neuen Art aus Texas drei Arten, die in Texas, Louisiana, Kentucky, Michigan, Iowa und südlichen Oklahoma vorkommen.[33]
      • Pseudocymopterus J.M.Coult. & Rose: Die zwei bis sieben Arten sind im südwestlichen Nordamerika verbreitet.
      • Pteryxia (Nutt. ex Torr. & A.Gray) J.M.Coult. & Rose: Die etwa fünf Arten sind im westlichen Nordamerika verbreitet.
      • Shoshonea Evert & Constance: Es gibt nur eine Art:
      • Taenidia (Torr. & A.Gray) Drude: Die etwa zwei Arten kommen im östlichen Nordamerika vor.
      • Tauschia Schltdl.: Die 22 bis Arten sind in Nord- oder Mittelamerika verbreitet.
      • Thaspium Nutt.: Die drei bis fünf Arten sind in Nordamerika verbreitet.
      • Vesper Hartmann & Nesom: Diese Gattung wurde 2012 aufgestellt. Die etwa sechs Arten wurden aus der Gattung Cymopterus Raf. ausgegliedert und sind in Nordamerika verbreitet.[34]
      • Zizia W.D.J.Koch: Die etwa vier Arten sind im östlichen Nordamerika verbreitet.
Sinodielsia-Klade: Habitus, Laubblätter und doppeldoldiger Blütenstand von Conioselinum filicinum
  • Sinodielsia-Klade: Die 10 bis 15 Gattungen mit etwa 50 Arten gedeihen in den gemäßigten bis alpinen Gebieten der Nordhalbkugel, mit der größten Artenvielfalt in Zentralasien, im Himalajas und in China:[19]
    • Cenolophium W.D.J.Koch: Sie enthält nur eine Art:
    • Schierlingssilge (Conioselinum Hoffm.): Die etwa 18 Arten sind Osteuropa, im gemäßigten Asien und Nordamerika verbreitet.
    • Kuramosciadium Pimenov, Kljuykov & Tojibaev: Sie wurde 2011 aufgestellt und enthält nur eine Art:
      • Kuramosciadium corydalifolium Pimenov, Kljuykov & Tojibaev: Diese monokarpe mehrjährige krautige Pflanze blüht im Juni. Sie ist nur von zwei Fundorten in Höhenlagen von 2700 bis 2900 Metern im westlichen Tian Shan in Usbekistan bekannt. Sie wird in der usbekischen Roten Liste der gefährdeten Arten als „Endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.[35]
    • Levisticum Hill (Syn.: Hipposelinum Britton & Rose): Die ein bis etwa drei Arten sind in Afghanistan, dem südwestlichen Asien, Europa und Nordamerika verbreitet[9]; mit beispielsweise
      • Liebstöckel (Levisticum officinale W.D.J.Koch): Die ursprüngliche Heimat liegt im westlichen Asien.
    • Lithosciadium Turcz.: Die nur zwei Arten sind im nördlichen Asien und Zentralasien und westliche China verbreitet:[9]
    • Paulita Soják: Die etwa drei Arten sind in Mittelasien verbreitet.
    • Pterocyclus Klotzsch (manchmal in Pleurospermum Hoffm.): Die etwa vier Arten sind vom Himalaja bis ins südwestliche China verbreitet.
    • Seselopsis Schischk.: Die etwa zwei Arten sind in Mittelasien verbreitet.
    • Silaum Mill. (Syn.: Silaus Bernh.): Sie hat früher bis zu zehn Arten enthalten und enthält fünf oder nur noch eine Art:
    • Sinodielsia Wolff: Die zwei bis drei Arten kommen im südöstlichen Tibet sowie in Yunnan vor.
    • Sphaenolobium Pimenov: Die etwa drei Arten sind in Mittelasien verbreitet.
Tribus Smyrnieae: Pferdeeppich (Smyrnium olusatrum)
  • Tribus Smyrnieae Spreng.: Sie enthält nur zwei Gattungen[1] mit etwa acht Arten von Europa über den Mittelmeerraum bis Iran:
    • Lecokia DC.: Sie enthält nur eine Art:
    • Gelbdolde (Smyrnium L.): Die etwa sieben Arten sind in Europa und im Mittelmeerraum verbreitet.
Tribus Tordylieae: Blütenstand von Heracleum persicum
  • Tribus Tordylieae W.D.J.Koch: Sie enthält seit 2010 eine Untertribus und zwei Kladen:[1][36]
    • Untertribus Tordyliinae Engl. (Syn.: Tribus Heracleeae):[1]
      • Bärenklau (Heracleum L.): Die etwa 60 Arten sind in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel und in den Tropen im Gebirge verbreitet.
      • Kandaharia Alava: Sie enthält nur eine Art:
      • Lalldhwojia Farille: Die zwei oder drei Arten gedeihen im Himalaja von Nepal bis Bhutan.
      • Leiotulus Ehrenb. (manchmal in Pastinaca L. oder Malabaila Hoffm., Syn.: Lophotaenia Griseb.): Sie enthält etwa sechs Arten im Mittelmeerraum.
      • Malabaila Hoffm.: Die etwa vier Arten sind im östlichen Mittelmeergebiet bis Zentralasien verbreitet.
      • Mandenovia Alava: Sie enthält nur eine Art:
      • Pastinaken (Pastinaca L.): Die etwa 14 Arten sind in den gemäßigten Zonen Eurasiens verbreitet.
      • Semenovia Regel & Herder: Die etwa 23 Arten sind in weiten Gebieten Asiens verbreitet.
      • Symphyoloma C.A.Mey.: Sie enthält nur eine Art:
      • Tetrataenium (DC.) Manden.: Die bis zu 24 Arten sind hauptsächlich in Asien verbreitet.
      • Tordyliopsis DC.: Sie enthält nur eine Art:
      • Tordylium L. (Syn.: Ainsworthia Boiss., Synelcosciadium Boiss.): mit 19 Arten,[7] beispielsweise:
      • Trigonosciadium Boiss.: Die etwa fünf Arten sind in Südwestasien verbreitet.
      • Vanasushava P.K.Mukh. & Constance: Sie enthält nur eine Art:
        • Vanasushava pedata (Wight) P.K.Mukh. & Constance: Sie kommt nur im südlichen Indien vor.
      • Zosima Hoffm. (Syn.: Pichleria Stapf & Wettst.): Die etwa zehn Arten sind in Westasien verbreitet.
    • Cymbocarpum-Klade: Sie enthält nur zwei Gattungen:
      • Cymbocarpum DC. ex C.A.Mey. (Syn.: Kalakia Alava): Die etwa fünf Arten sind in Südwestasien verbreitet.
      • Ducrosia Boiss.: Die etwa sechs Arten sind in Südwestasien und im nordöstlichen Afrika verbreitet.
    • Lefebvrea-Klade:[1] Die etwa zehn Gattungen kommen nur in Afrika vor, das Zentrum der Artenvielfalt ist die Capensis:
      • Afroligusticum C.Norman (Sie wurde aus Peucedanum ausgegliedert): Die etwa 13 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.[37]
      • Afrosciadium P.J.D.Winter (Sie wurde aus Peucedanum ausgegliedert): Die etwa 18 Arten sind in Afrika verbreitet.[37]
      • Capnophyllum Gaertn.: Die vier Arten gedeihen an der Küste und kommen alle in der südafrikanischen Provinz Westkap vor, eine davon auch im Nordkap.[38][4][39]
      • Cynorhiza Eckl. & Zeyh.: Die drei Arten sind in Afrika verbreitet.[37]
      • Dasispermum Raf. (Syn.: Sonderina H.Wolff): Von den seit 2010 sieben Art kommen fünf nur in den südafrikanischen Provinzen Ost-, West- sowie Nordkap und zwei auch in KwaZulu-Natal vor.[40]
      • Lefebvrea A.Rich (Syn.: Erythroselinum Chiov.): Die etwa zehn Arten sind in Afrika verbreitet.[37]
      • Nanobubon Magee: Diese Gattung wurde 2008 mit nur zwei Arten aufgestellt und enthält drei Arten alle in der südafrikanischen Provinz Westkap vorkommen, eine davon auch in Ostkap.[37][41]
      • Notobubon B.-E. van Wyk: Die etwa zwölf Arten sind in Afrika verbreitet.[37]
      • Scaraboides Magee & B.-E. van Wyk: Sie enthält nur eine Art:
        • Scaraboides manningii Magee & B.-E. van Wyk: Es sind nur zwei isolierte Fundorte bekannt in der Sukkulenten-Karoo in den südafrikanischen Provinzen Nord- sowie Westkap.[42]
      • Stenosemis E.Mey. ex Harv. & Sond.: Die nur zwei Arten kommen nur in den südafrikanischen Provinzen südliches KwaZulu-Natal und Ostkap vor.[43]
Männliches Exemplar von Arctopus echinatus, Habitus, Laubblätter und Blütenstand
Tribus Saniculeae: Sterndolde (Astrantia major)
  • Tribus Saniculeae Burnett: Sie wird bei vielen Autoren in eine Unterfamilie Saniculoideae Burnett gestellt. Sie enthält etwa acht Gattungen mit etwa 333 Arten:[1]
    • Actinolema Fenzl: Die etwa zwei Arten sind in Südwestafrika verbreitet.
    • Alepidea F.Delaroche: Die 23 bis 40 Arten sind in Afrika verbreitet. Die meisten Arten kommen im südliche Afrika vor, ein Schwerpunkt der Artenvielfalt ist mit über 20 Arten Südafrika.
    • Arctopus L.: Die nur drei Arten kommen in den südafrikanischen Provinzen Nord-, Ost- sowie Westkap vor.[44]
    • Sterndolde (Astrantia L.): mit zehn Arten und vorwiegender Verbreitung in Europa.
    • Mannstreu (Eryngium L.): Die etwa 230 bis zu 250 Arten sind in allen gemäßigten und warmen Gebieten verbreitet, vorwiegend in Zentralamerika und Südamerika.
    • Hacquetia Neck. ex DC. (Syn.: Dondia Spreng.): Sie enthält nur eine Art:
      • Schaftdolde (Hacquetia epipactis DC.): Sie kommt in Österreich, in Tschechien, Polen, Italien und im früheren Jugoslawien vor.
    • Petagnaea Caruel (Syn.: Petagnia Guss.): Sie enthält nur eine Art:
      • Petagnaea gussonei (Spreng.) Rauschert: Sie ist ein Endemit im nordöstlichen Teil Siziliens und gedeiht auf Höhenlagen von 240 bis 1500 Metern nur in den Nebrodi Bergen. Die isolierten Bestände dieser bei der IUCN „Endangered“ = „stark gefährdet“ bewertete Art nehmen durch Wasserentnahme aus dem Gebiet ab.[45]
    • Sanikel (Sanicula L.): Die 37 bis 40 Arten sind hauptsächlich in Nordamerika und Ostasien verbreitet; eine Art kommt in Mitteleuropa vor.
Tribus Steganotaenieae: Steganotaenia araliacea wächst als Baum
  • Tribus Steganotaenieae C.I.Calviño & S.R.Downie:[11] Sie wird bei vielen Autoren in eine Unterfamilie Saniculoideae Burnett gestellt. Sie enthält nur zwei Gattungen mit nur zwei bis drei Arten.[1] Es sind verholzende Pflanzen:
  • Nicht in einer Tribus eingeordnet sind (incertae sedis):[19]
    • Angoseseli Chiov.: Sie enthält nur eine Art:
    • Apodicarpum Makino: Sie enthält nur eine Art:
    • Asciadium Griseb.: Sie enthält nur eine Art:
    • Austropeucedanum Mathias & Constance: Sie enthält nur eine Art:
    • Bonannia Guss.: Sie enthält nur eine Art:
      • Bonannia graeca Guss.: Sie kommt im südlichen Italien sowie im südlichen Griechenland vor.
    • Caropsis Rauschert: Sie enthält nur eine Art:
    • Cephalopodum Korovin: Die etwa drei Arten sind in Zentralasien verbreitet.
    • Chabrea Raf.: Sie enthält nur eine Art:
    • Coristospermum Bertol.: Die etwa drei Arten sind in Europa verbreitet.
    • Cyathoselinum Benth.: Sie enthält nur eine Art:
    • Distichoselinum García-Martín & Silvestre: Sie enthält nur eine Art:
    • Elaeoselinum Koch. ex DC.: Die etwa vier Arten sind im Mittelmeerraum verbreitet.
    • Ergocarpon C.C.Towns.: Sie enthält nur eine Art:
      • Ergocarpon cryptanthum (Rech. f.) C.C.Towns.: Sie kommt vom östlichen Irak bis in den westlichen Iran vor. In älteren Arbeiten wurde sie in die Tribus Echinophoreae gestellt.[47]
    • Eriosynaphe DC.: Sie enthält nur eine Art:
    • Erythroselinum Chiov.: Sie enthält nur eine Art:
    • Froriepia K.Koch: Die nur zwei Arten sind von der Türkei bis in den Iran verbreitet.
    • Grafia Rchb.: Es gibt nur eine Art:
    • Guillonea Coss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Haplosciadium Hochst.: Sie enthält nur eine Art:
    • Horstrissea Greuter, Gerstb. & Egli: Sie enthält nur eine Art:
    • Kalakia Alava: Sie enthält nur eine Art:
    • Karnataka P.K.Mukh. & Constance: Sie enthält nur eine Art:
    • Kundmannia Scop.: Die nur zwei Arten sind von Südeuropa bis in den Mittelmeerraum verbreitet.
    • Ladyginia Lipsky: Die etwa drei Arten sind von Südwest- bis Zentralasien verbreitet.
    • Macroselinum Schur: Sie enthält nur eine Art:
    • Mastigosciadium Rech. f. & Kuber: Sie enthält nur eine Art:
    • Microsciadium Boiss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Oliveria Vent.: Sie enthält nur eine Art:
    • Opoidia Lindl.: Sie enthält nur eine Art:
    • Ormosciadium Boiss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Palimbia Besser: Die etwa drei Arten sind vom südlichen sowie östlichen Russland bis Zentralasien verbreitet.
    • Pancicia Vis.: Sie enthält nur eine Art:
    • Paraselinum H.Wolff: Sie enthält nur eine Art:
    • Pastinacopsis Golosk.: Sie enthält nur eine Art:
    • Pedinopetalum Urb. & H.Wolff: Sie enthält nur eine Art:
    • Physotrichia Hiern: Die etwa zehn Arten tropischen Afrika verbreitet.
    • Pinacantha Gilli: Sie enthält nur eine Art:
    • Pinda P.K.Mukh. & Constance: Sie enthält nur eine Art:
      • Pinda concanensis (Dalzell) P.K.Mukh. & Constance: Sie gedeiht in den Western Ghats und im südlichen Indien.
    • Polyzygus Dalzell: Sie enthält nur eine Art:
    • Portenschlagiella Tutin: Sie enthält nur eine Art:
    • Pseudoselinum C.Norman: Sie enthält nur eine Art:
    • Ptychotis W.D.J.Koch: Sie enthält nur eine oder zwei Arten:
    • Registaniella Rech. f.: Es gibt nur eine Art:
    • Rhopalosciadium Rech. f. (manchmal in Torilis): Sie enthält nur eine Art:
    • Rhysopterus J.M.Coult. & Rose: Die etwa drei Arten sind in Nordamerika verbreitet.
    • Rouya Coincy: Sie enthält nur eine Art:
    • Rutheopsis A.Hansen & G.Kunkel: Sie enthält nur eine Art:
    • Sciothamnus Endl.: Die etwa vier Arten sind im südlichen Afrika verbreitet.
    • Sclerochorton Boiss.: Sie enthält nur eine Art:
    • Sclerotiaria Korovin: Sie enthält nur eine Art:
    • Scrithacola Alava: Sie enthält nur eine Art:
    • Selinopsis Coss. & Durieu (manchmal in Carum): Die etwa zwei Arten sind in Nordafrika und Spanien verbreitet.
    • Spuriodaucus C.Norman: Die etwa drei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.
    • Stenotaenia Boiss.: Die fünf bis sechs Arten sind in Südwestasien verbreitet.
    • Stewartiella Nasir: Die nur zwei Arten kommen in Pakistan vor.
    • Taeniopetalum Vis.: Die nur zwei Arten sind von Balkanhalbinsel bis in die Türkei verbreitet.
    • Tamamschjania Pimenov & Kljuykov: Die nur zwei Arten sind vom nördlichen Griechenland bis in die Türkei verbreitet.[10]
    • Thamnosciadium Hartvig: Sie enthält nur eine Art:
    • Trachyspermum Link: Die fünf bis acht Arten gedeihen im tropischen und nordöstlichen Afrika und in Zentralasien bis Indien und im westlichen China, beispielsweise:
      • Ajowan (Trachyspermum ammi (L.) Sprague ex Turrill)
      • Radhuni (Trachyspermum roxburghianum (DC.) H.Wolff)
    • Tricholaser Gilli: Die nur zwei Arten sind in Süd- und Südwestasien verbreitet.
    • Vvedenskya Korovin (manchmal in Conioselinum): Sie enthält nur eine Art:
    • Xatardia Meisn. & Zeyh.: Sie enthält nur eine Art:

Quellen[Bearbeiten]

  • Eintrag bei der APWebsite. (Abschnitte Systematik und Beschreibung)
  • Anthony R. Magee, Carolina I. Calviño, Mei (Rebecca) Liu, Stephen R. Downie, Patricia M. Tilney, Ben-Erik van Wyk: New tribal delimitations for the early diverging lineages of Apiaceae subfamily Apioideae. In: Taxon. Band 59, Nr. 2, 2010, S. 567–580 (PDF-Datei; 2,3 MB).
  • Stephen R. Downie, Krzysztof Spalik, Deborah S. Katz-Downie, Jean-Pierre Reduron: Major clades within Apiaceae subfamily Apioideae as inferred by phylogenetic analysis of nrDNA ITS sequences. In: Plant Diversity and Evolution. Band 128, Nr. 1–2, 2010, S. 111–136, doi:10.1127/1869-6155/2010/0128-0005 (PDF-Datei).
  • Jan Thomas Johansson: The Phylogeny of Angiosperms. Araliales. Internet-Veröffentlichung, Hortus Bergianus, Stockholm ab 2013, zuletzt eingesehen am 15. Juni 2014. (Abschnitte Systematik und Verbreitung)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at Stephen R. Downie, Krzysztof Spalik, Deborah S. Katz-Downie, Jean-Pierre Reduron: Major clades within Apiaceae subfamily Apioideae as inferred by phylogenetic analysis of nrDNA ITS sequences. In: Plant Diversity and Evolution. Band 128, Nr. 1–2, 2010, S. 111–136, doi:10.1127/1869-6155/2010/0128-0005 (PDF-Datei).
  2. Stephen R. Downie, G. M. Plunkett, Mark F. Watson, Krzysztof Spalik, Deborah S. Katz-Downie, C. M. Valiejo-Roman, E. I. Terentieva, A. V. Troitsky, B.-Y. Lee, J. Lahham, A. El-Oqlah: Tribes and clades within Apiaceae subfamily Apioideae: the contribution of molecular data. In: Edinburgh Journal of Botany. Band 58, Nr. 2, 2001, S. 301–330, doi:10.1017/S0960428601000658 (PDF-Datei; 10,5 MB).
  3. F.-J. Sun, Stephen R. Downie, R. L. Hartman: An ITS-based phylogenetic analysis of the perennial, endemic Apiaceae subfamily Apioideae of western North America. In: Systematic Botany. Band 29, Nr. 2, 2004, S. 419–431, doi:10.1600/036364404774195601 (PDF-Datei; 412 kB).
  4. a b c Anthony R. Magee, C. I. Calviño, M. Liu, Stephen R. Downie, P. M. Tilney, Ben-Erik van Wyk: New tribal delimitations in African Apiaceae. In South African Journal of Botany. Band 75, Nr. 2, 2009, S. 410–411, doi:10.1016/j.sajb.2009.02.077.
  5. Rhiannon Peery, Sarah Mathews, Stephen R. Downie: Update on the quest to resolve higher-level relationships in Apiaceae subfamily Apioideae. An Oral Paper: Papers for Sections at Botany 2013 – The annual Botany Conference (Abstract).
  6. Feng-Jie Sun, Stephen R. Downie: Phylogenetic analyses of morphological and molecular data reveal major clades within the perennial, endemic western North American Apiaceae subfamily Apioideae. In: The Journal of the Torrey Botanical Society. Band 137, Nr. 2–3, 2010, S. 133–156, doi:10.3159/09-RA-071R.1 (PDF-Datei).
  7. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v Ralf Hand: Apiaceae. In: The Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin-Dahlem, Januar 2011, abgerufen am 6. Juni (englisch).
  8. a b c d e Apioideae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 21. Mai 2014.
  9. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad Menglan She, Fading Pu, Zehui Pan, Mark Watson, John F. M. Cannon, Ingrid Holmes-Smith, Eugene V. Kljuykov, Loy R. Phillippe, Michael G. Pimenov: Apiaceae. In:  Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 14: Apiaceae through Ericaceae, Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2005, ISBN 1-930723-41-5, S. 1–205 (online).
  10. a b c C. M. Valiejo-Roman, V. S. Shneyer, T. H. Samigullin, E. I. Terentieva, M. G. Pimenov: An attempt to clarify taxonomic relationships in “Verwandtschaftskreis der Gattung Ligusticum” (Umbelliferae-Apioideae) by molecular analysis. In: Plant Systematics and Evolution. Band 257, Nr. 1–2, 2006, S. 25–43, DOI:10.1007/s00606-005-0383-8 (PDF-Datei).
  11. a b c d e f g h Anthony R. Magee, Carolina I. Calviño, Mei (Rebecca) Liu, Stephen R. Downie, Patricia M. Tilney, Ben-Erik van Wyk: New tribal delimitations for the early diverging lineages of Apiaceae subfamily Apioideae. In: Taxon. Band 59, Nr. 2, 2010, S. 567–580 (PDF-Datei; 2,3 MB).
  12. a b Anthony R. Magee, Ben-Erik van Wyk, Patricia M. Tilney, Nicole Vessio: A Taxonomic Revision of the Annesorhiza triternata Group (Apiaceae, Apioideae): The Transfer of Peucedanum triternatum and P. filicaule and the Description of Five New Species. In: Systematic Botany. Band 36, Nr. 2, 2011, S. 508–519, doi:10.1600/036364411X569697.
  13. Artenliste zu Annesorhiza in der Red List of South African Plants
  14. Artenliste zu Chamarea in der Red List of South African Plants
  15. Ezosciadium capense in der Red List of South African Plants
  16. Itasina filifolia in der Red List of South African Plants
  17.  Anthony Richard Magee, Ben-Erik van Wyk, Patricia M. Tilney, Fatima Sales, Ian Hedge, Stephen R. Downie: Billburttia, a new genus of Apiaceae (tribe Apieae) endemic to Madagascar. In: Plant Systematics and Evolution. 283, Nr. 3–4, 2009, ISSN 1615-6110, S. 237–245, doi:10.1007/s00606-009-0223-3.
  18. Jean-Pierre Reduron, Joël Mathez, Stephen R. Downie, Clark A. Danderson, Tatiana Ostroumova: Pseudoridolfia, nouveau genre d'Apiaceae découvert au Maroc. In: Acta Botanica Gallica. Band 156, Nr. 3, 2009, S. 487–500, DOI:10.1080/12538078.2009.10516173.
  19. a b c d e f g h Jan Thomas Johansson: The Phylogeny of Angiosperms. Araliales. Internet-Veröffentlichung, Stockholm ab 2013, zuletzt eingesehen am 15. Juni 2014.
  20. a b c d e Ekaterina A. Zakharova, Galina V. Degtjareva, Michael G. Pimenov: Redefined generic limits of Carum (Umbelliferae, Apioideae) and new systematic placement of some of its taxa. In: Willdenowia, Band 42, Nr. 2, Dezember 2012, S. 149–168 (PDF-Datei).
  21.  Alessio Papini, Francesca Banci, Enio Nardi: Molecular evidence of polyphyletism in the plant genus Carum L. (Apiaceae). In: Genetics and Molecular Biology. 30, Nr. 2, März 2007, ISSN 1415-4757, doi:10.1590/S1415-47572007000300029 (PDF-Datei; 218,26 kB).
  22. a b José A. Fernández Prieto, & Eduardo Cires: Phylogenetic placement of Dethawia, Meum, and Rivasmartinezia (Apioideae, Apiaceae): evidence from nuclear and plastid DNA sequences. In: Plant Biosystems, 2013. doi:10.1080/11263504.2013.819818
  23. Artenliste zu Lichtensteinia in der Red List of South African Plants
  24. Stephen R. Downie, Deborah S. Katz-Downie, Feng-Jie Sun, Chang-Shook Lee: Phylogeny and biogeography of Apiaceae tribe Oenantheae inferred from nuclear rDNA ITS and cpDNA psbI–5'trnK(uuu) sequences, with emphasis on the North American endemics clade. In: Botany. Band 86, 2008, S. 1039–1064, DOI:10.1139/B08-055 (PDF-Datei).
  25. a b Krzysztof Spalik, Stephen R. Downie, M. F. Watson: Generic delimitations within the Sium alliance (Apiaceae tribe Oenantheae) inferred from cpDNA rps16 - 5'trnK(UUU) and nrDNA ITS sequences. In: Taxon. Band 58, 2009, S. 735–748, (PDF-Datei).
  26. Jean-Pierre Reduron: Ombellifères de France 5. In: Bulletin de la Société Botanique du Centre Ouest, Nouvelle Série. Numéro Spécial. Band 30, 2008, Visnaga, S. 2584–2595.
  27. a b c d Anthony R. Magee, Ben-Erik van Wyk, P. M. Tilney, Stephen R. Downie: Phylogenetic position of African and Malagasy Pimpinella species and related genera (Apiaceae, Pimpinelleae). In: Plant Systematics and Evolution. Band 288, Nr. 3–4, 2010, S. 201–211, DOI:10.1007/s00606-010-0325-y (PDF-Datei).
  28.  Krzysztof Spalik, Stephen R. Downie: The Utility of Morphological Characters for Inferring Phylogeny in Scandiceae Subtribe Scandicinae (Apiaceae). In: Annals of the Missouri Botanical Garden. 88, Nr. 2, 2001, ISSN 0026-6493, S. 270–301 (JSTOR 2666227, PDF-Datei; 4,20 MB).
  29.  Jun Wen, Porter P. Lowry II, Jeffrey L. Walck, Ki-Oug Yoo: Phylogenetic and Biogeographic Diversification in Osmorhiza (Apiaceae). In: Annals of the Missouri Botanical Garden. 89, Nr. 3, 2002, ISSN 0026-6493, S. 414–428 (JSTOR 2666227, Biodiversity Library).
  30. Michael G. Pimenov: Ormosolenia restored. In: Edinburgh Journal of Botany. Band 49, Nr. 2, S. 219–223, DOI:10.1017/S096042860000158X.
  31. Cristian Brullo, Salvatore Brullo, Stephen R. Downie, Clark A. Danderson, Gianpietro Giusso del Galdo: Siculosciadium, a new monotypic genus of Apiaceae from Sicily. In: Annals of the Missouri Botanical Garden. Band 99, Nr. 1, 2013, S. 1–18, doi:10.3417/2011009 (PDF-Datei).
  32. Emma E. George, Donald H. Mansfield, James F. Smith, Ronald L. Hartman, Stephen R. Downie, Cody E. Hinchliff: Phylogenetic Analysis Reveals Multiple Cases of Morphological Parallelism and Taxonomic Polyphyly in Lomatium (Apiaceae). In: Systematic Botany. Band 39, Nr. 2, Mai 2014, S. 662–675, doi:10.1600/036364414X680843.
  33. Eric L. Keith: Polytaenia albiflora (Apiaceae), a new species from the Balcones Canyonlands in the Edwards Plateau of Texas. In: Phytoneuron., Band 84, September 2012, S. 1–8 (PDF-Datei.)
  34. R. L. Hartman, G. L. Nesom: Taxonomy of the genus Vesper (Apiaceae). In: Phytoneuron. Band 94, 2012, S. 1–9 (PDF-Datei).
  35. Michael G. Pimenov, Komiljon Tojibaev, Eugene V. Kljuykov, Galina V. Degtjareva: Kuramosciadium (Umbelliferae): A New Genus from the Uzbekistanian Part of the Western Tian Shan Mountains. In: Systematic Botany. Band 36, Nr. 2, 2011, S. 487–494, doi:10.1600/036364411X569679.
  36. Maria D. Logacheva, C. M. Valiejo-Roman, G. V. Degtjareva, J. M. Stratton, Stephen R. Downie, T. H. Samigullin, Michael G. Pimenov: A comparison of nrDNA ITS and ETS loci for phylogenetic inference in the Umbelliferae: an example from tribe Tordylieae. In: Molecular Phylogenetics and Evolution. Band 57, Nr. 1, 2010, S. 471–476, DOI:10.1016/j.ympev.2010.06.001 PDF-Datei.
  37. a b c d e f P. J. D. Winter, Anthony R. Magee, N. Phephu, P. M. Tilney, Stephen R. Downie, Ben-Erik van Wyk: A New Generic Classification for African Peucedanoid Species (Apiaceae). In: Taxon. Band 57, Nr. 2, 2008, S. 347–364 (PDF-Datei).
  38. Artenliste zu Capnophyllum in der Red List of South African Plants
  39. Anthony R. Magee, Ben-Erik van Wyk, P. M. Tilney, Stephen R. Downie: A taxonomic revision of Capnophyllum (Apiaceae: Apioideae). In: South African Journal of Botany. Band 75, Nr. 2, 2009, S. 283–291, doi:10.1016/j.sajb.2009.02.001.
  40. Anthony R. Magee, Ben-Erik van Wyk, P. M. Tilney, Stephen R. Downie: A taxonomic revision of the South African endemic genus Dasispermum (Apiaceae, Apioideae). In: South African Journal of Botany. Band 76, 2010, S. 308–323, DOI:10.1016/j.sajb.2009.12.002 (PDF-Datei).
  41. Artenliste zu Nanobubon in der Red List of South African Plants
  42. Artenliste zu Scaraboides in der Red List of South African Plants
  43. Artenliste zu Stenosemis in der Red List of South African Plants
  44. Artenliste zu Arctopus in der Red List of South African Plants
  45. Petagnaea gussonei in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013. Eingestellt von: L. Gianguzzi, A. La Mantia, 2006. Abgerufen am 2. Juni 2014
  46. Ben-Erik Van Wyk, A. Burke, C. Mannheimer, Anthony R. Magee, P. M. Tilney, A. S. Rossouw: A new species of Polemanniopsis (Apiaceae) from Namibia. In: South African Journal of Botany. Band 76, Nr. 1, Januar 2010, S. 153–157, doi:10.1016/j.sajb.2009.08.009.
  47. Ian C. Hedge, J. M. Lamond, Karl Heinz Rechinger u. a.: ''Flora Iranica. Flora des Iranischen Hochlandes und der umrahmenden Gebirge. Band 162: Umbelliferae. Akademische Drucks- und Verlagsanstalt, Graz 1987, Ergocarpon, S. 80–81.
  48. Bernhard Egli, Pedro Gerstberger, Werner Greuter, Horst Risse: Horstrissea dolinicola, a new genus and species of umbels (Umbelliferae, Apiaceae) from Kriti (Greece). In: Willdenowia. Band 19, Nr. 2, 1990, S. 389–399, JSTOR 3996647.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Apioideae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Łukasz Banasiak, Marcin Piwczyński, Tomasz Uliński, Stephen R. Downie, Mark F. Watson, Bandana Shakya, Krzysztof Spalik: Dispersal patterns in space and time: a case study of Apiaceae subfamily Apioideae. In: Journal of Biogeography. Band 40, Nr. 7, 2013, S. 1324–1335, DOI:10.1111/jbi.12071 (PDF-Datei).
  • Galina V. Degtjareva, Eugene V. Kljuykov, Tahir H. Samigullin, Carmen M. Valiejo-Roman, Michael G. Pimenov: ITS phylogeny of Middle Asian geophilic Umbelliferae-Apioideae genera with comments on their morphology and utility of psbA-trnH sequences. In: Plant Systematics and Evolution. Band 299, Nr. 5, Mai 2013, S. 985–1010, doi:10.1007/s00606-013-0779-9.
  • Chenyang Liao, Stephen R. Downie, Qinqin Li, Yan Yu, Xingjin He, Bo Zhou: New Insights into the Phylogeny of Angelica and its Allies (Apiaceae) with Emphasis on East Asian Species, Inferred from nrDNA, cpDNA, and Morphological Evidence. In: Systematic Botany. Band 38, Nr. 1, Februar 2013, S. 266–281, doi:10.1600/036364413X662060.
  • Mei Liu, Gregory M. Plunkett, Ben-Erik Van Wyk, Patricia M. Tilney, Porter P. Lowry II: The phylogenetic significance of the carpophore in Apiaceae. In: Annals of Botany. Band 110, Nr. 8, 2012, S. 1531–1543, doi:10.1093/aob/mcs204, PMCID: PMC3503491.
  • Magdy M. Mourad, Abdelsalam Al-Nowaihi: Numeric taxonomy of some Apioideae species, based on general morphology and carpological features. In: Adansonia. Band 35, Nr. 2, Dezember 2013, S. 375–389, doi:10.5252/a2013n2a9.

Historische Literatur[Bearbeiten]

  •  C. J.Webb: Breeding Systems and the Evolution of Dioecy in New Zealand apioid Umbelliferae. In: Evolution. 33, Nr. 2, 1979, ISSN 0014-3820, S. 662–672 (JSTOR 2407789).
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