Apparatschik (Band)

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Apparatschik ist eine Band aus Berlin, die seit 1989 besteht.

Sie spielen nach eigenem Bekunden „Volxmusik“ mit überwiegend russischen Texten zu Tanzmusik mit den Instrumenten E-Gitarre, Balalaika, Geige, Akkordeon, Schlagzeug und Orgel. Ihre Version von russischer Musik ist durch schnelle Polka- und Ska-Titel, Trinklieder und lyrische Balladen gekennzeichnet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Aktuelle Besetzung

  • Oljég Matrosov: Bandleader, Balalaika, Gesang
  • Juri Bajan: Akkordeon
  • Viktor Bassjuk: Kontrabass-Balalaika
  • Fedia Filipovich: Schlagzeug

[Bearbeiten] Geschichte

Ihre Geschichte erzählt sie wie folgt: Ihren Namen „Apparatschik“ hätten sie aufgegriffen, als sie von der damals noch sowjetischen Insel „Machorka Tabakistan“ (Machorka war eine bekannte russische Zigarettenmarke) als Matrosen auswanderten und auf dem Marineschiff eine Schallplatte der 1908 auf „Machorka Tabakistan“ gegründeten Kapelle Apparatschik gehört hätten.

Mitte der 1990er Jahre kamen sie nach eigenen Angaben nach Deutschland. Seither spielen sie auf zahlreichen Festivals und Partys.

Ab 1993 wurde mit der Berliner Ska-Band Blechreiz das Projekt „Skasdrowje“ ins Leben gerufen. Diese multikulturelle Big Band bot russische Folklore im Ska-Rhythmus auf vielen Festivals dar.

[Bearbeiten] Diskografie

  • 1994: Apparatschik
  • 2004: Aurora

[Bearbeiten] Albumveröffentlichungen mit Oljeg Matrosov als Gast

  • 1996: Edle Einfalt – Stille Grösse (Freunde der italienischen Oper)
  • 2000: T of U [1]
  • 2001: Kosakabilly from Baikonur (Ray & The Rockets)
  • 2002: The EP & Single Collection – Rock´n´Roll & Cosmonautabilly From Outer Space (Ray & The Rockets)
  • 2003: Gipsy Fantasies (Natascha Osterkorn), Raumer Records 2003
  • 2005: Sovietabilly (Dr. Bajan)
  • 2009: always happy – modern gipsy music (Natascha Osterkorn), Raumer Records 2009

[Bearbeiten] Apparatschik im Theater

Orest von Georg Friedrich Händel an der Komischen Oper Berlin. Erstaufführung 26. Februar 2006

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Sasha Pushkin
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