Arçelik

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Arçelik A.Ş.
Arcelik Logo.svg
Rechtsform Anonim Şirket (Aktiengesellschaft)
ISIN TRAARCLK91H5
Gründung 1955
Sitz Istanbul, Türkei
Leitung Levent Çakıroğlu (CEO); Rahmi M. Koç (Verwaltungsratvorsitzender)
Mitarbeiter 19.000
Umsatz TRL 10.557 Mio
Branche Haushaltsgerâte
Website www.arcelikas.com/
Stand: 31. Dezember 2012 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2012

Arçelik A.Ş. ist ein börsennotierter türkischer Hersteller von Haushaltsgeräten, der zu 57% zur Koç Holding (kurz Koç genannt) gehört und die eigenen Produkte in über 100 Ländern vertreibt. Der Unternehmensschwerpunkt liegt hauptsächlich bei sogenannter „Weißer Ware“, Kleingeräten für Bad und Küche sowie Unterhaltungselektronik. Mit 14 Produktionsstätten in 5 Ländern (Türkei, Russland, Rumänien, China und Südafrika) und Vertriebsorganisationen in 19 Ländern beschäftigt das Unternehmen 19.000 Mitarbeiter. Zu den Marken des Unternehmens zählen Arcelik, Beko, Altus, Blomberg, Defy, Arctic, Leisure, Grundig, Elektra Bregenz und Flavel.[1]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

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Älteres Firmenlogo

Das Unternehmen wurde 1955 mit der Errichtung des ersten Werkes in Sütlüce gegründet und begann 1959 mit der Produktion von Waschmaschinen, ein Jahr später mit der von Kühlschränken. Das Werk wurde 1968 von Sütlüce nach Çayırova verlegt. Aus diesem Hauptwerk wurden dann nach und nach Unternehmensteile ausgegliedert: im Jahre 1975 die Produktion von Kühlschränken, für die ein Werk in Eskişehir gebaut wurde. Zwei Jahre später folgte ein Kompressorenwerk ebenfalls in Eskişehir und weitere zwei Jahre danach (1979) die Produktion von Staubsaugern über ein Werk in Izmir und 1993 die Produktion von Geschirrspülmaschinen mit einem Werk in Ankara (1993). 1996 wurde ein Werk zur Produktion von Klimaanlagen in Çayırova eröffnet.

1999 wurde die Koç-Gruppe radikal umgewandelt. Im Zuge dieser Reorganisation wurden die Arçelik A.Ş., Türk Elektrik Endüstrisi A.Ş., Atılım A.Ş. und Gelişim A.Ş. und die 1977 von Arçelik ausgelagerte Ardim unter Arçelik zusammengefasst. 2001 übernahm das Unternehmen das Marketing und die Distribution von Beko Elektronik A.Ş., einem Schwesterunternehmen, das sich auf Unterhaltungselektronik spezialisiert hatte. Ziel dieser Restrukturierung war es, über ein zentralisiertes System die Effektivität der gesamten Koç-Gruppe zu erhöhen. So wurden auch mehrere Werke zusammengelegt oder an verkehrstechnisch günstigere Orte verlegt.

2000 folgte eine Kooperation mit LG, die Arçelik-LG Air Conditioning Industry and Trade Inc. 2002 erwarb Arçelik das deutsche Unternehmen Blomberg und das österreichische Elektra Bregenz, zusammen mit dem Markenrecht an Elektra Bregenz und Tirolia, weiterhin das englische Unternehmen Leisure and Flavel und das rumänische Arctic. 2004 erhielt Arçelik den begehrten deutschen iF Design Award für eine Kaffeemaschine. Von der JIPM (Japan Institute of Plant Maintance) wurde 2005 im Bereich TPM (Total Productive Maintenance) ein „Award for TPM Excellence, 1st Category“ an zwei Werke von Arçelik vergeben. Die Firma erhielt auch mehrere Auszeichnungen vom Energy Saving Trust und der European Energy Commission. Im selben Jahr wurden mehrere Produkte von Arçelik und Schwesterfirmen mit guten Ergebnissen bei Stiftung Warentest getestet und erhielten die begehrte deutsche Auszeichnung Plus X Award.

2009 übernahm Arçelik alle Anteile an der in der Unterhaltungselektronik tätigen börsennotierten Schwestergesellschaft Grundig Elektronik A.Ş..

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arçelik Fact Sheet. Arçelik, Oktober 2013, abgerufen am 13. Dezember 2013 (pdf, englisch).