Araburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Araburg
Ostseitiges Burgareal der Araburg vom Bergfried aus gesehen

Ostseitiges Burgareal der Araburg vom Bergfried aus gesehen

Entstehungszeit: 12. Jahrhundert
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Geographische Lage 48° 0′ 40″ N, 15° 52′ 2″ O48.01111111111115.867222222222800Koordinaten: 48° 0′ 40″ N, 15° 52′ 2″ O
Höhe: 800 m ü. A.
Araburg (Niederösterreich)
Araburg

Die Araburg ist eine Burgruine auf dem Araberg im südlichen Niederösterreich. Sie steht auf einer Höhe von 800 m ü. A. bei Kaumberg im Triestingtal und ist damit die höchstgelegene Burg in Niederösterreich.[1]

Der Name rührt vom Geschlecht der Araburger, was so viel wie Adlerburg bedeutet. Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert erbaut und bis ins 17. Jahrhundert laufend erweitert. Während der ersten Türkenbelagerung 1529 war sie Zufluchtsort der örtlichen Bevölkerung. Auch im Zuge der Religionskriege zwischen den Katholiken und Protestanten spielte sie eine Rolle, und so ist sie unter verschiedenen Besitzern, darunter zum Beispiel die Ruckendorffer, seit 1625 Eigentum des Stiftes Lilienfeld. Sie wurde aber bei der zweiten Türkenbelagerung im Jahr 1683 völlig zerstört und ist seitdem nur mehr eine Ruine.

In den 1960er Jahren wurde sie renoviert, nachdem sie auch im Zweiten Weltkrieg weiter zerstört worden war.

Die Ruine ist zwar nur zu Fuß erreichbar, aber wegen des zur Aussichtswarte umgebauten Bergfrieds trotzdem ein beliebtes Ausflugsgebiet im Wienerwald. Von der Warte ist ein Rundblick über Schneeberg bis weit in die Voralpen möglich. Ein Burgstüberl und die Sommerspiele, der Mittelaltermarkt "Georgsfest" sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen ergänzen das Angebot für die Besucher. Auch besteht die Möglichkeit, auf der Burg zu übernachten. In den letzten Jahren etabliert sich die Araburg auch als beliebter Ort für Hochzeiten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Araburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite der Marktgemeinde Kaumberg, Zugriff am 20. Oktober 2009.