Aralia (Gattung)

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Aralia
Aralia cordata

Aralia cordata

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Araliengewächse (Araliaceae)
Unterfamilie: Aralioideae
Gattung: Aralia
Wissenschaftlicher Name
Aralia
L.

Die Pflanzengattung Aralia gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Die etwa 71 Arten kommen hauptsächlich in Südostasien und China sowie einige Arten in der Neuen Welt vor. Wenige Arten werden als Zierpflanzen genutzt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Bewehrter Stamm von Aralia spinosa, Sektion Dimorphanthus.
Gefiederte Laubblätter von Aralia cordata, Sektion Aralia
Illustration von Aralia cordata, Sektion Aralia
Samen von Aralia nudicaulis, Sektion Nanae

Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Aralia-Arten wachsen als meist laubabwerfende Sträucher bis kleine Bäume oder oft als ausdauernde krautige Pflanzen mit Rhizomen als Überdauerungsorganen, selten als Lianen. In der Sektion Pentapanax gedeihen mehrere Arten als Epiphyten, die anderen Arten wachsen terrestrisch. Der Stamm und die Äste sind nur bei der Sektion Dimorphanthus mit Stacheln bewehrt.

Laubblätter und Nebenblätter[Bearbeiten]

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind groß und in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die zusammengesetzten Blattspreiten sind einfach bis vierfach gefiedert (bei den anderen Gattungen sind sie nicht gefiedert, sondern höchstens handförmig gelappt bis geteilt). Die Fiedern der zweiten oder dritten Ordnung sind oft dreiteilig (beispielsweise Aralia racemosa). Die Blattrhachis ist gegliedert. Die drei bis zwanzig Blattfiedern besitzen glatte bis gesägte, gekerbte oder gewellte Blattränder.

Die Behaarung der Blattfiedern ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal, da sehr unterschiedliche Trichome vorkommen. Die Blattränder können mit weichen Haaren bewimpert sein. Die Blattoberseite beispielsweise von Aralia atropurpurea kann rau behaart sein mit kurzen, steifen, weißen Trichomen, die meist eine angeschwollene Basis aufweisen. Die Blattunterseite kann spärlich weich oder flaumig, kurz (beispielsweise Aralia thomsonii) oder dicht wollig, weich behaart sein (beispielsweise Aralia dasyphylloides). Die Trichome können verzweigt sein (beispielsweise Aralia humilis), lang und weich (beispielsweise Aralia nudicaulis), zweizellig (beispielsweise Aralia racemosa, Aralia cordata) oder mehrzellig (beispielsweise Aralia elata) sein.

Es sind meist zwei Nebenblätter vorhanden, die mit der Basis des Blattstieles verwachsen sein können.

Blüten-/Fruchtstände und Blütenstiele[Bearbeiten]

Die end- oder seitenständigen auf einem Blütenstandsschaft stehenden, meist verzweigten, also zusammengesetzten, rispigen, schirmrispigen oder doldigen Gesamtblütenstände sind aus doldigen, kopfigen oder traubigen Teilblütenständen zusammengesetzt und enthalten viele Blüten; selten ist ein einfacher doldiger Blütenstand ausgebildet. Es sind Trag- (Brakteen) und Deckblätter (Brakteolen) vorhanden. Die Blütenstiele sind meist unterhalb des Fruchtknotens gegliedert; bei den nah verwandten Arten Aralia excelsa und Aralia bahiana sind sie nicht gegliedert.

Blüten[Bearbeiten]

Die Blüten sind meist zwittrig. Bei manchen Arten liegt Andromonözie vor, es sind also neben den zwittrigen Blüten auch funktional männliche Blüten vorhanden. Bei der einzigen zweihäusig getrenntgeschlechtigen (diözischen) Art Aralia nudicaulis besitzen die männlichen Blüten deutlich längere Staubfäden als bei den funktional weibliche Blüten.

Die radiärsymmetrischen Blüten sind meist fünfzählig, oder seltener sechs- bis zwölfzählig, mit doppelter Blütenhülle. Die meist fünf, seltener bis zu zwölf Kelchblätter bilden einen Kranz mit fünf, seltener bis zu zwölf dreieckigen bis gerundeten, meist winzigen Kelchzähnen. Die fünf, seltener bis zu zwölf Kronblätter sind mehr oder weniger eiförmig und überlappen sich dachziegelartig. Es ist nur ein Kreis mit fünf, seltener bis zu zwölf Staubblättern vorhanden, die in der Blütenknospe zurückgekrümmt sind. Die Pollenkörner sind in polarer Betrachtung dreieckig bis gerundet und sind dreicolporat. Meist fünf, selten drei oder sechs bis zwölf Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, drei- bis zwölfkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Es ist je nach Art ein herausragender bis flacher Diskus vorhanden. Die meist fünf, selten drei oder sechs bis zwölf Griffel sind vollkommen frei (beispielsweise Aralia nudicaulis) oder an ihrer Basis bis fast vollständig (beispielsweise Aralia excelsa) verwachsen.

Früchte und Samen[Bearbeiten]

Die mehr oder weniger kugeligen, beerenähnlichen Steinfrüchte, die auch als Beeren gedeutet werden (Wen 2011), sind fünf- bis zwölfkammerig, manchmal drei- bis fünfkantig. Die Früchte färben sich bei Reife meist dunkel-purpurfarben bis schwarz, nur bei Aralia henryi färben sie sich leuchtend rot.

Die seitlich abgeflachten Samen enthalten Endosperm; die Samenoberfläche ist glatt (bei der Gattung Panax ist sie rau).

Chromosomensätze[Bearbeiten]

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 12. In den Sektionen Aralia und Nanae kommen neben diploiden auch tetraploide Chromosomensätze (Polyploidie) vor.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Aralia wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum, Band 1, Seite 273–274 [1] aufgestellt.[2] Als Lectotypusart wurde Aralia racemosa L. festgelegt. Der Gattungsname Aralia wurde „anscheinend von einem kanadischen Pflanzennamen abgeleitet[3], so wird die Ansicht vertreten: Aralia leitet sich von dem Namen aralie ab, welcher französisch-kanadischen oder amerikanisch-indianischen, möglicherweise auch irokoesischen Ursprungs ist.[4]

Synonyme für Aralia L. sind: Acanthophora Merr., Coemansia Marchal, Coudenbergia Marchal, Cwangayana Rauschert, Dimorphanthus Miq. non Dimorphanthes Cass., Hunaniopanax C.J.Qi & T.R.CaoMegalopanax Ekman, Neoacanthophora Bennet Parapentapanax Hutch., Pentapanax Seem. und Sciadodendron Griseb..[5][6]

Die etwa 71 Arten kommen hauptsächlich in Asien, besonders in Südostasien und China, und mit nur etwa 14 Arten in der Neuen Welt vor.

Die Gattung Aralia gehört zur Unterfamilie Aralioideae innerhalb der Familie Araliaceae.[5] Sie ist mit etwa 71 Arten die fünft artenreichste Gattung der Familie Araliaceae.

Der Umfang der Gattung wurde kontrovers diskutiert, besonders ob die 18 bis 22 Arten der Gattung Pentapanax zu Aralia gestellt werden. Mehrere Arbeiten von Jun Wen, zuletzt 2011, klärten den Umfang der Gattung Aralia. Nach phylogenetischen Untersuchungen gliederte Jun Wen die Gattung Aralia neu in sechs Sektionen:

Habitus, gefiederte Laubblätter und verzweigte Blütenstände von Aralia californica, Sektion Aralia.
Habitus, gefiederte Laubblätter und knospige Blütenstand von Aralia cordata, Sektion Aralia.
Habitus, gefiederte Laubblätter und knospige Blütenstände von Aralia continentalis, Sektion Aralia.
Habitus, gefiederte Laubblätter und verzweigter Blüten-/Fruchtstand von Aralia racemosa, Sektion Aralia
Habitus und gefiederte Laubblätter von Aralia chinensis, Sektion Dimorphanthus
Fruchtstände von Japanische Aralie (Aralia elata), Sektion Dimorphanthus
Habitus, gefiederte Laubblätter und Fruchtstände von Aralia hispida, Sektion Dimorphanthus
Habitus und gefiederte Laubblätter von Aralia nudicaulis, Sektion Nanae
Aralia rex wächst als Baum, Sektion Sciadodendron
  • Sektion Aralia: (Aralia sect. Aralia, Syn.: Aralia sect. Anomalae Harms, Aralia sect. Genuinae Harms, Typusart ist Aralia racemosa L.): Es sind verzweigte, ausdauernde krautige Pflanzen mit einfachen Rhizomen. Sie besitzen ein gut ausgebildetes Wurzelsystem. Die Trichome sind einfach. Die Blattspreiten sind am unteren Bereich des Stängels zwei- oder dreifach und am oberen Bereich ein- oder zweifach gefiedert. Die doldigen Teilblütenstände stehen in end- oder seitenständigen, robusten, doldigen oder rispigen Gesamtblütenständen zusammen. Es sind Nebenblätter vorhanden. Die bei einem Durchmesser von 1 bis 2 Millimeter kleinen Blüten sind fünfzählig. Die Früchte färben sich bei Reife dunkelpurpurfarben oder manchmal rot. Die etwa 14 Arten sind im östlichen Asien, im Himalaya, im östlichen und westlichen Nordamerika verbreitet:
    • Aralia apioides Hand.-Mazz.: Sie kommt nur in den chinesischen Provinzen nordwestliches Yunnan, südöstliches Tibet und westliches Sichuan in Höhenlagen zwischen 3000 und 3600 Meter meist an schattigen und feuchten Standorten in Fichtenwäldern, aber auch in Lorbeer- und Misch-Nadelwäldern vor.
    • Aralia atropurpurea Franch. (Syn.: Panax atropurpureus (Franch.) Hand.-Mazz., Aralia yunnanensis Franch., Aralia fargesii Franch. var. yunnanensis (Franch.) H.L.Li, Aralia melanocarpa (H.Lév.) Lauener, Eleutherococcus melanocarpus H.Lév., Aralia dumetorum Hand.-Mazz.): Sie kommt nur in den chinesischen Provinzen Sichuan und Yunnan in Höhenlagen zwischen 1800 und 3300 Meter in Lorbeer-, Misch-Nadelwäldern oder immergrünen Wäldern vor.
    • Aralia bicrenata Wooton & Standl.: Heimat sind die südwestlichen USA und das nördliche Mexiko.
    • Aralia cachemirica Decne.: Sie gedeiht in Höhenlagen zwischen 1700 und 4700 Meter im nordwestlichen Himalaya.
    • Aralia californica S.Watson: Heimat ist Kalifornien und Oregon.
    • Aralia continentalis Kitag.: Heimat ist China, Korea und das östliche Russland.
    • Aralia cordata Thunb.: Heimat ist Japan und Korea.
    • Aralia fargesii Franch. (Syn.: Aralia kansuensis G.Hoo): Sie kommt in den chinesischen Provinzen Hubei, Chongqing, Gansu, Sichuan, Shaanxi und Qinghai in Höhenlagen zwischen 1750 und 3400 Meter vor.
    • Aralia glabra Matsum.: Sie kommt nur im zentralen Bereich der japanischen Insel Honshū in Höhenlagen zwischen 1430 und 1810 Meter vor, dort gedeiht sie an schattigen Standorten in Abies- oder Tsuga-Wäldern.
    • Aralia henryi Harms (Syn.: Aralia pilosa Franch.): Sie kommt in den chinesischen Provinzen in Anhui, Chongqing, Gansu, Guizhou, Hubei, Hunan, Shaanxi, Sichuan und Yunnan in Höhenlagen zwischen 1000 und 2300 Meter vor, dort gedeiht sie an schattigen Standorten in Wäldern.
    • Aralia racemosa L.: Heimat ist das östliche Nordamerika.
    • Aralia schmidtii Pojark.: Heimat ist das östliche Russland.
    • Aralia taiwaniana Y.C.Liu & F.Y.Lu: Heimat ist Taiwan.
    • Aralia tibetana G.Hoo: Heimat ist der östliche Himalaya.
  • Sektion Dimorphanthus (Miq.) Miq. (Aralia sect. Dimorphanthus (Miq.) Miq., Syn.: Aralia sect. Arborescentes Harms, Aralia sect. Capituligerae Harms, Aralia sect. Digitatipanicula Hoo in Hoo & Tseng. Typusart Aralia elata (Miq.) Miq.): Es sind unbewehrte Halbsträucher, Sträucher und Bäume, manchmal Lianen. Die Blattspreiten sind zwei- oder manchmal drei- bis vierfach gefiedert (beispielsweise Aralia armata, Aralia finlaysoniana, Aralia ferox). Es sind Nebenblätter und einfache Trichome vorhanden. Sie sind andromonözisch oder zwittrig. Die vielen doldigen Teilblütenstände sind in endständigen, großen, 20 bis 150 Zentimeter langen rispigen oder doldigen Gesamtblütenständen angeordnet. Die Blüten sind fünfzählig. Die Griffel sind frei oder an ihrer Basis verwachsen. Die Früchte färben sich bei Reife dunkel-purpurfarben bis schwarz. Die etwa 29 Arten kommen in einem disjunktem Areal im gemäßigten bis tropischen Asien und östlichen Nordamerika vor:
  • Sektion Humiles Harms (Aralia sect. Humiles Harms, Typusart Aralia humilis Cav.): Es sind unbewehrte Sträucher. Die Blattspreiten sind ein- oder zweifach (Aralia regeliana) gefiedert. Es sind Nebenblätter vorhanden. Die Trichome der Blattunterseite sind verzweigt. Es sind Stomata auf beiden Blattflächen vorhanden. Die Blüten sind meist fünf-, selten sechszählig. Die Früchte färben sich bei Reife dunkel-purpurfarben. Fünf bis fünfzehn doldige Teilblütenstände stehen in einem endständigen, lockeren, rispigen Gesamtblütenstand zusammen. Die nur drei Arten sind in Zentral- und Nordamerika verbreitet:
  • Sektion Nanae Harms (Aralia sect. Nanae Harms, Typusart Aralia nudicaulis L.): Sie enthält nur eine Art:
    • Aralia nudicaulis L.: Sie ist in Nordamerika weitverbreitet von Neufundland bis ins nördliche Alberta und nördlich-zentrale British Columbia, südwärts bis ins nördliche Georgia in der östlichen Gebirgskette und Colorado sowie im östlichen Washington in der westlichen Gebirgskette in Höhenlagen zwischen 50 und 2700 Meter in unterschiedlichen Habitaten. Es ist eine stängellose, ausdauernde krautige Pflanze mit langen horizontalen Rhizomen, die verholzen können. Die Trichome sind einfach und schmal, selten an ihrer Spitze verzweigt. Sie ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Es wird ein einzelner, über einem grundständigen, langen Blütenstandsschaft stehender, bündeliger Gesamtblütenstand gebildet, der aus meist drei (zwei bis sieben) doldigen Teilblütenständen zusammengesetzt ist. Die Blüten sind meist fünf-, selten sechszählig. Die meist fünf, selten sechs Griffel sind frei. Die Früchte färben sich bei Reife schwärzlich-purpurfarben.
  • Sektion Pentapanax (Seem.) J.Wen (Aralia sect. Pentapanax (Seem.) J.Wen, Typusart Aralia leschenaultii (Seem.) J.Wen, Syn.: Pentapanax Seem., Typusart Pentapanax leschenaultii (DC.) Seem., Parapentapanax Hutch., Typusart Parapentapanax racemosus (Seem.) Hutch.): Es sind unbewehrte, verzweigte Sträucher und Bäume. Sie sind kahl oder besitzen einfache Trichome. Nebenblätter können fehlen. Die Blattspreiten sind meist einfach, selten zwei- oder dreifach (Aralia wilsonii und Aralia plumosa) gefiedert. Die doldigen oder manchmal traubigen (A. gigantea, A. lihengiana, and A. subcordata) Teilblütenstände stehen in endständigen, rispigen oder doldigen Gesamtblütenständen zusammen. Die Blütenstände stehen über haltbaren Tragblättern. Die Blüten sind fünfzählig. Die Griffel sind vollkommen oder an ihrer Basis verwachsen oder selten frei. Die Früchte färben sich bei Reife dunkel-purpurfarben. Die etwa 19 Arten sind in Asien weitverbreitet, besonders in der Sino-Himalaya-Region, beispielsweise im nördlichen Indien, Nepal und westlichen China; die Vorkommen reichen aber auch bis Java, in das nördliche Thailand und nördliche Vietnam:
  • Sektion Sciadodendron (Griseb.) J.Wen (Aralia sect. Sciadodendron (Griseb.) J.Wen, Typusart Aralia excelsa (Griseb.) J.Wen, Syn.: Sciadodendron Griseb., Typusart Sciadodendron excelsum Griseb., Coudenbergia Marchal, Typusart Coudenbergia warmingiana (Marchal) Marchal., Megalopanax Ekman ex Harms, Typusart Megalopanax rex Ekman ex Harms): Es sind unbewehrte, kahle Bäume oder große, verzweigte Sträucher. Die Blattspreiten sind zwei-, drei- oder vierfach gefiedert. Die doldigen Teilblütenstände sind in rispigen Gesamtblütenständen angeordnet, einige Blütenstände befinden sich meist an der Sprossspitze. Die Blütenstände stehen über Tragblättern. Die Blüten sind fünf-, sechs- bis zehn- oder selten zwölfzählig. Die Griffel sind frei oder an ihrer Basis verwachsen. Die Früchte färben sich bei Reife dunkel-purpurfarben. Die etwa fünf Arten sind in Zentral- und Südamerika sowie Kuba verbreitet:
    • Aralia bahiana J.Wen: Heimat ist das östliche Brasilien. Neue Art in Jun Wen: Systematics and Biogeography of Aralia L. (Araliaceae): Revision of Aralia Sects. Aralia, Humiles, Nanae, and Sciadodendron, In: Contributions from the United States National Herbarium, Volume 57, 2011, S. 1-172.
    • Aralia excelsa (Griseb.) J.Wen: Heimat ist Zentral- und Südamerika.
    • Aralia rex (Ekman ex Harms) J.Wen: Heimat ist Kuba.
    • Aralia soratensis Marchal: Heimat ist Südamerika.
    • Aralia warmingiana (Marchal) J.Wen: Heimat ist Südamerika.
Japanische Aralie (Aralia elata) in der Koreanischen Küche.

Nutzung[Bearbeiten]

Einige Arten (besonders Aralia elata) werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten genutzt.

Von einigen Arten werden die jungen Laubblätter gegart als Gewürzkräuter verwendet. Weiters werden die rohen und gegarten Laubblätter und Sprossachsenstücke einiger Arten als Salat oder Gemüse gegessen. Von wenigen Arten werden die Früchte roh oder gegart gegessen. Beispielsweise werden Aralia hispida und Aralia racemosa in Root Beer verwendet. Aus den unterirdischen Pflanzenteilen von Aralia nudicaulis wird ein Tee zubereitet. Viele Arten wurden auf ihre medizinischen Wirkungen untersucht.[7]

Quellen[Bearbeiten]

  • Qibai Xiang & Porter P. Lowry: Araliaceae.: Aralia, S. 480 und Pentapanax, S. 475 - textgleich wie gedrucktes Werk online, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 13: Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2007. ISBN 978-1-930723-59-7. (Abschnitte Beschreibung, Systematik und Vorkommen)
  • Jun Wen: Systematics and Biogeography of Aralia L. (Araliaceae): Revision of Aralia Sects. Aralia, Humiles, Nanae, and Sciadodendron, In: Contributions from the United States National Herbarium, Volume 57, 2011, S. 1-172: Fulltext-PDF. (Abschnitte Beschreibung, Systematik und Vorkommen)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erstveröffentlichung eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  2. Aralia bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  3. Franz Boerner: Taschenwörterbuch der botanischen Pflanzennamen für Gärtner, Garten- und Pflanzenfreunde, Land- und Forstwirte, Parey, 4. Auflage, 1989. ISBN 3-489-65822-1
  4.  Umberto Quattrocchi: CRC World Dictionary of Plant Names: Common Names, Scientific Names, Eponyms, Synonyms, and Etymology. A–C. (= I.). CRC Press LLC, Boca Raton 2000, ISBN 0-8493-2673-7, S. 181.
  5. a b Aralia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  6. Aralia. Synonyms. In: World Checklist of selected Plant Families. Kew Royal Botanic Gardens, abgerufen am 5. März 2012 (englisch).
  7. Aralia chinensis, Aralia continentalis, Aralia cordata, Aralia alata, Aralia hispida, Aralia mandschurica, Aralia nudicaulis, Aralia racemosa, Aralia cordata var. sachalinensis und Aralia spinosa bei Plants for A Future.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aralia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien