Aramis (Künstler)

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Aramis, geboren als Hans Peter Sagmüller, (* 10. Februar 1950 in Wien; † September 2010 in Sankt Marein bei Neumarkt) war ein österreichischer Künstler. Er war ein kritischer Autor verschiedener Artikel zu kulturpolitischen und ökologischen Themen. Seine Bilder befinden sich im Besitz von öffentlichen und privaten Sammlungen. Im Schloss Lind bei Neumarkt in der Steiermark ist seine Gedächtnisausstellung zum Außenlager des KZ Mauthausen erhalten.

Leben[Bearbeiten]

Aramis in Schloss Lind

Hans Peter Sagmüller hasste die Schule und verließ sie nach der Pflichtschule. Danach ging er bei seinem Vater, einem Goldschmied in die Lehre. Er machte seinen Lehrabschluss als bester von drei Jahrgängen.

1968 erfolgte seine erste Ausstellung von Bildern im Stil des phantastischen Realismus. Danach organisierte er mit Freunden in den Jahren 1969–70 die „Salzburger Testspiele“. In Wien gründete er auf psychoanalytischer Grundlage das „1. Wiener Kinderkollektiv“.

Von 1971 bis 1973 lebte er im Hof „Vogeltenn“ bei Dobra-Ottenstein im Waldviertel und beschäftigte sich mit Meditation. Von 1975 bis 1980 restaurierte er für seine erste Frau das Herrenhaus „Blumau“ bei Kirchdorf in Oberösterreich. Mit seiner zweiten Frau lebte er im mittelalterlichen Gehöft „Rumpel“ bei Semriach. In dieser Zeit hielt er Seminare zum Thema „alternative Lebensformen“ im Schloss Retzhof ab.

1992 startete er mit Freunden das Arbeitsvorhaben und sein Lebenswerk, die „Baustelle und Gesamtwerkstatt Schloss Lind“. Das Schloss ist Eigentum des Benediktinerstifts St. Lambrecht . Nach der Wiederherstellung und Revitalisierung der Anlagen erfolgte 1996 die Eröffnung des Anderen Heimatmuseums im Schloss mit einer Schloss füllenden Gedächtnisinstallation für die KZ-Häftlinge, die 1942–1945 in diesem Außenlager des KZ Mauthausen interniert waren.

Ende September 2010 wählte Aramis nach langer schwerer Krankheit den Freitod.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]