Arbeitskreis der Studentenhistoriker

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Begründung: Vorlage:Löschantragstext/Juni irrelevanter Arbeitskreis dargestellte Ausswenwirkung. Wenn einzelne Institute universitärer Einrichtungen nicht relevant sind, warum denn eine Arbeitskreis von Hobbyhistorikern? --SlartibErtfass der bertige (Diskussion) 12:24, 19. Jun. 2014 (CEST)


Die Teilnehmer der Deutschen Studentenhistorikertagung 1954 vor dem Huttenschlösschen in Würzburg

Der Arbeitskreis der Studentenhistoriker ist ein informeller Zusammenschluss von Angehörigen verschiedener Korporationsverbände, die sich mit Studentengeschichte befassen.

Gründung und Zweck[Bearbeiten]

Die Studentenhistorikertagungen wurden Anfang der 1920er Jahre von zwei Burschenschaftern ins Leben gerufen, um einen regelmäßigen Austausch über Ergebnisse und Vorhaben der Forschung, Literatur, Archive zu ermöglichen. Die (offenen) Tagungen finden seit 1924 jährlich an wechselnden Orten statt. Die Veranstaltung der Deutschen Studentenhistorikertagung 1935 war bereits mit Schwierigkeiten verbunden, die Studentenhistorikertagung 1936 blieb in der Planungsphase stecken. Als 1939 das Institut für Hochschulkunde in Würzburg eingeweiht wurde, erfolgte noch einmal eine Einladung, ohne dass Vorträge vorgesehen waren. Erst 1954 kam es auf Anregung von Paul Wentzcke und Robert Paschke zu einer Wiederbelebung der Studentenhistorikertagungen, die seither an wechselnden Orten ununterbrochen stattfanden.

Träger ist seit 1954 die 1922 gegründete Hochschulkundliche Vereinigung e.V., 1970 umbenannt in Deutsche Gesellschaft für Hochschulkunde e.V. (Würzburg). Bis 1935 fanden die Tagungen gemeinsam mit den österreichischen Studentenhistorikern statt, die sich 1969 im Österreichischen Verein für Studentengeschichte zusammengeschlossen und seit 1974 alle zwei Jahre eigene Tagungen veranstalten. Die erste gemeinsame deutsch-österreichische Tagung fand 1982 in Salzburg statt. Seit der Tagung 1988 in Konstanz gibt es auch gemeinsame Tagungen mit der 1984 gegründeten Schweizerischen Vereinigung für Studentengeschichte.

Vorsitzende[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Harald Lönnecker: Vorwort zu: Klaus Gerstein: Die Vorträge auf den deutschen Studentenhistorikertagung von 1924 bis 2004. GDS-Archiv, Bd. 8 (2006), S. 152
  • Harald Lönnecker (Bearb.): Studentenhistorikertagungen 1924-2002. Frankfurt am Main 2003, 2.-8. Folge 2004-2010 (= Veröffentlichungen des Archivs der Deutschen Burschenschaft. Neue Folge, Heft 7)
  • Harald Lönnecker: Das Thema war und blieb ohne Parallel-Erscheinung in der deutschen Geschichtsforschung . Die Burschenschaftliche Historische Kommission (BHK) und die Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung e. V. (GfbG) (1898/1909-2009). Eine Personen-, Institutions- und Wissenschaftsgeschichte, Heidelberg 2009 (= Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im 19. und 20. Jahrhundert, Bd. 18), S. 209-214

Weblinks[Bearbeiten]