Arcachon
| Arcachon | ||
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| Region | Aquitanien | |
| Département | Gironde | |
| Arrondissement | Arcachon | |
| Kanton | Arcachon (Chef-lieu) | |
| Gemeindeverband | COBAS | |
| Koordinaten | 44° 40′ N, 1° 10′ W44.658611111111-1.168888888888910Koordinaten: 44° 40′ N, 1° 10′ W | |
| Höhe | 0–45 m | |
| Fläche | 7,56 km² | |
| Einwohner | 10.975 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 1.452 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 33120 | |
| INSEE-Code | 33009 | |
| Website | http://www.arcachon.com/ | |
Arcachon (okzitan.: Arcaishon) ist eine französische Gemeinde mit 10.975 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) im Département Gironde in der Region Aquitanien. Sie ist die Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissement und Hauptort des gleichlautenden Kantons.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Der Badeort am Atlantik liegt im Regionalen Naturpark Landes de Gascogne am südlichen Ufer des Bassin d’Arcachon etwa 70 km west-südwestlich von Bordeaux.
Südlich der Villenvororte Pilat-Plage und Pyla an der Beckenausfahrt am Atlantik befindet sich die höchste Düne Europas, die Dune du Pyla mit ca. 117 m Höhe, einer Länge von ca. drei Kilometer und einer Fußbreite von ca. 600 m.
Geschichte[Bearbeiten]
Arcachon war lange Zeit nur ein bedeutungsloses Fischerdorf. Die Entwicklung zum Luxusbadeort fand im 19. Jahrhundert statt. Bedeutenden Anteil daran hatten die aus Bordeaux stammenden Brüder Émile Péreire und Isaac Péreire, die als Großinvestoren auftraten. Das 1853 errichtete Strandcasino, nach seinem Erbauer auch Château Deganne genannt, sowie das 1977 nach langem Niedergang abgebrannte maurische Casino waren Wahrzeichen dieser Blütezeit
Wirtschaft[Bearbeiten]
Die Stadt und ihr Becken sind bekannt für Austernzucht. Austern und andere Meeresfrüchte sind dann auch prominent auf den Speisekarten der örtlichen Gastronomie vertreten. Viele Restaurants und Bars sind direkt an der Strandpromenade angesiedelt.
Verkehr[Bearbeiten]
Die Stadt wurde schon 1841 durch die Bahnstrecke Lamothe–Arcachon an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Von 1911 bis 1930 verkehrte hier auch eine elektrische Straßenbahn von 7 Kilometern Länge; sie besaß 5 Triebwagen und 3 Beiwagen.
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Humbert Balsan (1954–2005), Filmproduzent
- Béatrice Métraux (* 1955), französisch-schweizerische Politikerin
- Carlos Salzedo (1885–1961), Harfenist und Komponist
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung[Bearbeiten]
- Bassin d’Arcachon
- Düne von Pyla
- Île aux oiseaux
- Vogelkundlicher Park in Le Teich
Weblinks[Bearbeiten]
- Fremdenverkehrsamt Arcachon (französisch, deutsch, englisch, spanisch)
- Arcachon-guide.fr (französisch)
- Zeit online vom 11. Februar 2010: Und jede Menge PersonalVor 150 Jahren entstand die Winterstadt von Arcachon.