Arch Enemy

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Arch Enemy
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Arch Enemy live 2008
Arch Enemy live 2008
Allgemeine Informationen
Genre(s) Melodic Death Metal
Gründung 1996
Website http://www.archenemy.net
Gründungsmitglieder
Johan Liiva (bis 2000)
Christopher Amott (bis 2005, 2007-2012)
Gitarre, Studio Bass
Michael Amott (außerdem Studio-Bass auf Black Earth: 1996)
Aktuelle Besetzung
Growling, Gesang
Alissa White-Gluz (seit 2014)
Gitarre
Nick Cordle (seit 2012)
Gitarre, Studio Bass
Michael Amott (außerdem Studio-Bass auf Black Earth: 1996)
Sharlee D'Angelo (seit 1999)
Daniel Erlandsson (Studio-Schlagzeug auf Black Earth: 1996, Schlagzeug: seit 1999)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Fredrik Åkesson (2005–2007)
Bass
Martin Bengtsson (1997–1998)
Schlagzeug
Peter Wildoer (1997-1998)
Gesang,Growling
Angela Gossow (2001-2014)
Live-Unterstützung und Session-Musiker
Gitarre
Gus G. (Tournee: 2005)
Bass
Dick Lövgren (Tournee: 1999)
Bass
Roger Nilsson (Tournee: 1999–2000)
Fredrik Nordström (Studio: Black Earth 1996, Stigmata 1998, Burning Bridges 1999)

Arch Enemy (engl. für „Erzfeind“) ist eine schwedische Melodic-Death-Metal-Band.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Michael Amott, Gründungsmitglied und einer der Gitarristen der Band (2008)

Arch Enemy entstand 1996 nach dem Ende der Band Carcass, als sich Michael Amott (ex-Carcass und Carnage) und Sänger Johan Liiva (ex-Carnage) mit Christopher Amott (Gitarre) und Daniel Erlandsson (zunächst nur Studio-Schlagzeug) zusammentaten, um zusammen Musik zu machen.

Das Debütalbum heißt Black Earth und erschien 1996 bei Wrong Again Records. Es war in Japan und Schweden einigermaßen erfolgreich. Danach wechselte die Band zu Century Media. Im Jahr 1998 folgte Stigmata, ab dem Bassist Martin Bengtsson engagiert wurde. Dieses Album war sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten erfolgreich.

Angela Gossow live in São Paulo, Brasilien 2007

Die Rolle des Bassisten wurde ab Burning Bridges von 1999 durch Sharlee D'Angelo übernommen. Bald danach folgte Burning Japan Live 1999, das ursprünglich nur als Sonderausgabe für Japan geplant war, wegen der Forderungen der Fans allerdings dann doch weltweit veröffentlicht wurde.

Johan Liiva verließ die Band im November 2000, den Gesangspart übernahm seit 2001 die aus Köln stammende Angela Gossow. Angela hatte Michael Amott während eines Interviews, das früher im selben Jahr stattgefunden hatte, ein Demotape übergeben. Sie wurde vom Großteil der Fans positiv aufgenommen, obwohl eine Sängerin für eine Death-Metal-Band ungewöhnlich ist.

Christopher Amott im The Untouchables Hard Rock Club in Jevnaker, Norwegen, 2008
Sharlee D'Angelo, Bassist der Band (2008)
Daniel Erlandsson, Schlagzeuger der Band (2008)

Ihr erstes Album mit der Band war Wages of Sin, das Ende 2001 erschien. Im Dezember desselben Jahres spielten Arch Enemy auf dem Beast Feast 2002 in Japan zusammen mit Slayer und Motörhead. 2003 erschien Anthems of Rebellion, dem einige Tourneen folgten. Im November 2004 erschien die EP Dead Eyes See No Future. Nachdem das 2005er Album Doomsday Machine aufgenommen war, nahm sich Christopher Amott eine Auszeit, um sein Studium fortzusetzen. Fredrik Åkesson vertrat ihn. Dieses Album hat sehr Heavy-Metal-artige Einflüsse, was von Arch Enemy auch beabsichtigt war. Für die folgende Tour und den Auftritt beim Ozzfest wurde er durch den Gitarristen Gus G. (Firewind, Nightrage) ersetzt. Bei dieser Tournee spielten sie in Deutschland zusammen mit Spawn und Trivium.

Ab März 2007 kehrte Christopher Amott wieder zur Band zurück und ersetzte Fredrik Åkesson, der zu Opeth wechselte, an der Gitarre. Danach arbeitete die Band an dem Album Rise of the Tyrant, das am 24. September 2007 veröffentlicht wurde.

Am 25. September 2009 veröffentlichten Arch Enemy ihr Album The Root of All Evil. Die Band hat ausschließlich Songs der ersten drei Alben, auf denen noch der frühere Sänger Johan Liiva zu hören war, mit Angela Gossow neu eingespielt. Am 5. März 2012 verließ Christopher Amott die Band erneut und wurde durch den Arsis-Gitarristen Nick Cordle ersetzt. [1]

Am 17. März 2014 kündigte die Band Alissa White-Gluz als neue Sängerin auf ihrer Facebookseite an, da sich Angela Gossow einem neuen Kapitel in ihrem Leben zuwenden und mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen wollte. Gleichzeitig bestätigte Alissa White-Gluz diese Meldung auf ihrer Seite. [2]

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Anthems of Rebellion
  DE 69 08.09.2003 (1 Wo.) [3]
  SE 60 05.09.2003 (1 Wo.) [4]
Doomsday Machine
  DE 34 05.09.2005 (4 Wo.) [3]
  AT 74 11.09.2005 (2 Wo.) [5]
  US 87 13.08.2005 (2 Wo.) [6]
  SE 23 01.09.2005 (4 Wo.) [4]
Rise of the Tyrant
  DE 28 08.10.2007 (3 Wo.) [3]
  AT 50 05.10.2007 (1 Wo.) [5]
  CH 65 07.10.2007 (1 Wo.) [7]
  US 84 13.10.2007 (2 Wo.) [6]
  SE 20 04.10.2007 (1 Wo.) [4]
The Root of All Evil
  DE 84 09.10.2009 (1 Wo.) [3]
Khaos Legions
  AT 37 10.06.2011 (… Wo.) [5]
  CH 41 12.06.2011 (… Wo.) [7]
  DE 15 13.06.2011 (… Wo.) [3]
[3]

[5] [7] [4]

[6]

Studioalben[Bearbeiten]

  • 1996: Black Earth
  • 1998: Stigmata
  • 1999: Burning Bridges
  • 2001: Wages of Sin
  • 2003: Anthems of Rebellion
  • 2005: Doomsday Machine
  • 2007: Rise of the Tyrant
  • 2009: The Root of All Evil
  • 2011: Khaos Legions
  • 2014: War Eternal

EPs[Bearbeiten]

  • 2002: Burning Angel
  • 2004: Dead Eyes See No Future
  • 2007: Revolution Begins

Sonstige Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 1999: Burning Japan Live (Live-Album)
  • 2006: Live Apocalypse (Live-DVD)
  • 2008: Tyrants of the Rising Sun – Live in Japan (Live-DVD)
  • 2009: Manifesto (Compilation)
  • 2011: Dawn of Khaos (Compilation; exklusive Beigabe zum Metal Hammer 5/2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arch Enemy – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ARCH ENEMY and Christopher Amott part ways, recruit replacement.
  2. Angela Gossow verlässt Arch Enemy und wird durch Alissa White-Gluz ersetzt
  3. a b c d e f musicline.de: Arch Enemy in den deutschen Albencharts
  4. a b c d swedishcharts.com: Arch Enemy in der schwedischen Hitparade
  5. a b c d austriancharts.at: Arch Enemy in der österreichischen Hitparade
  6. a b c billboard.com: Arch Enemy in den US-Billboard-Charts
  7. a b c hitparade.ch: Arch Enemy in der Schweizer Hitparade