Archaischer Homo sapiens

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Als archaischer Homo sapiens (auch: früher anatomisch moderner Mensch) werden Fossilien der Gattung Homo bezeichnet, die ihrer Datierung und ihrem Erscheinungsbild nach als frühe, ursprüngliche („altertümliche“) Exemplare der Art Homo sapiens gedeutet werden. Zwei der ältesten Funde, Omo 1 und Omo 2, stammen aus Äthiopien und gelten als 195.000 Jahre alt. Anhand von Langknochen konnte die Körpergröße der frühen anatomisch modernen Menschen rekonstruiert werden; sie hat demnach ungefähr 177 cm betragen.[1]

Obwohl aus Fossilien und aus Erbgut-Analysen (Molekulare Uhr) abgeleitet werden kann, dass der anatomisch moderne Mensch in der Zeitspanne zwischen 200.000 und 100.000 Jahren vor heute[2][3] bereits in Afrika existierte, ist die Zeitspanne nicht klar definiert, die als Epoche dieses „archaischen“ Homo sapiens bezeichnet wird. Daher beschreiben einzelne Forscher bestimmte Funde – trotz anderslautendem Artnamen für diese Fossilien – als „archaische Formen“ des Homo sapiens (eine Vorgehensweise, die bei rezenten Arten zu Morphospezies führen würde), während andere Forscher die gleichen Funde im Sinne einer Chronospezies bewerten, also die älteren Fundstücke einer Vorläuferart der jüngeren zuordnen.[4]

1903 hatte zudem Ludwig Wilser erneut die Bezeichnung Homo primigenius für einen hypothetischen Urmenschen in die Paläoanthropologie eingeführt, die 1868 bereits Ernst Haeckel vorgeschlagen hatte.[5] Diese Bezeichnung wurde in den folgenden Jahren – im Zusammenhang mit Fossilfunden, die heute dem Neandertaler zugeordnet werden – wiederholt zur zeitlichen Einordnung der Fossilien benutzt.[6]

Wissenschaftlicher Name (Homo sapiens) und nomenklatorischer Typus[Bearbeiten]

Die älteste überlieferte Abgrenzung des Menschen von den Tieren stammt von Aristoteles (384–322 v. Chr.). In seinem Werk Über die Teile der Tiere erwähnt er in Buch IV, anstelle von Vorderläufen besitze der Mensch Arme und Hände. Außerdem sei der Mensch das einzige Tier, das aufrecht stehe – entsprechend seiner gottgleichen Natur und seines gottgleichen Wesens, denen es zukomme, nachzudenken und vernünftig zu urteilen. Aristoteles zufolge unterscheiden den Menschen demnach vor allem drei Merkmale von allen anderen Lebewesen: ausdrücklich erwähnt werden erstens die Freistellung der vorderen Extremitäten von einer unmittelbaren Mithilfe bei der Fortbewegung, zweitens der aufrechte Gang und drittens die intellektuellen Fähigkeiten. Nach der „Wiederentdeckung“ von Aristoteles' Schriften wurden sie im Hochmittelalter zwar zur Grundlage der an den Universitäten betriebenen scholastischen Wissenschaft, aber selbst aufgeschlossene Naturforscher wie beispielsweise Conrad Gesner und Francis Willughby fielen hinter Aristoteles zurück, indem sie den Menschen abseits von jeglicher Klassifikation stellten. Johannes Johnstonus hingegen war 1632 in seiner Schrift Thaumatographia naturalis einer der ersten europäischen Taxonomen, der immerhin einzelne Merkmale des Menschen mit denen der Tiere verglich.

Beschreibung des Menschen in der 1. Auflage von Linnés Systema Naturæ

Erst Carl von Linné ordnete den Menschen 1735 in seiner Schrift Systema Naturae wieder dem Tierreich zu, und zwar zunächst in die von John Ray eingeführte Ordnung Anthropomorpha (Menschengestaltige), die Bestandteil der Klasse Quadrupedia (Vierfüßige) war. Allerdings verzichtete auch Linné – im Unterschied zu seiner üblichen Vorgehensweise – auf eine an körperlichen Merkmalen ausgerichtete Beschreibung der Gattung Homo, sondern notierte: „Nosce te ipsum“ („Erkenne dich selbst“). Erst 1758, mit dem Erscheinen der 10. Auflage änderte sich Linnés Systematik des Menschen deutlich: Er bezeichnete den Menschen[7] zum einen erstmals als Homo sapiens und ordnete ihn zum anderen nunmehr in die Ordnung der Primaten innerhalb der Klasse der Säugetiere ein, allerdings erneut ohne Diagnose und ohne den erst später üblich gewordenen und seit 1999 vorgeschriebenen[8] Bezug auf ein bestimmtes Individuum als wissenschaftliches Belegexemplar (Holotypus). Den Verzicht auf eine Diagnose hatte Linné 1747 in einem Brief an Johann Georg Gmelin wie folgt begründet:

„Ich verlange von Ihnen und von der ganzen Welt, dass sie mir ein Gattungsmerkmal zeigen, aufgrund dessen man zwischen Mensch und Affe unterscheiden kann. Ich weiß selbst mit äußerster Gewissheit von keinem.“[9]

Linné hatte nie einen Menschenaffen, sondern nur ein Berberaffen-Weibchen beobachten können.[10] Die von ihm hinterlassene Lücke versuchte zunächst Johann Friedrich Blumenbach zu füllen, als er 1775 in seiner Dissertation De generis humani varietate nativa („Über die natürlichen Verschiedenheiten im Menschengeschlechte“) vier „Varietäten“ des Menschen beschrieb, die – ausweislich zahlreicher gradueller Übergänge – einer gemeinsamen „Gattung“ entsprungen seien und deren gemeinsame Merkmale er herausstellte:[11] die aufrechte Körperhaltung; das breite, flache Becken; zwei Hände; „Zähne in gleicher Ordnung an einander gereiht und aufrechtstehende Unterschneidezähne“; ferner: zwei Füße mit großem, nicht-opponierbarem Großen Zeh, ein kurzer Unterkiefer mit einem deutlich erkennbaren Kinn sowie große Lippen und die Existenz von Ohrläppchen.

Einen Schritt weiter ging erst fast 200 Jahre später der Botaniker William Thomas Stearn und erklärte 1959 Carl von Linné selbst („Linnaeus himself“) zum Lectotypus der Art Homo sapiens.[12] Diese Festlegung ist nach den heute gültigen Regeln korrekt.[13] Carl von Linnés sterbliche Überreste (sein im Dom zu Uppsala bestattetes Skelett) sind daher der nomenklatorische Typus der modernen menschlichen Art.[14]

1993 erklärte der Paläontologe und Dinosaurierforscher Robert T. Bakker, er wolle den Schädel des Paläontologen Edward Drinker Cope als Typusexemplar des Homo sapiens durch „subsequent designation“ eines Lectotypus festlegen. Als Verehrer Copes wolle er damit dessen letzten Willen entsprechen. Eine Festlegung als Lectotypus widerspräche neben der Prioritätsregel[15] auch der Regel im Nomenklaturcode, nach der nur solche Exemplare als Lectotypus gewählt werden können, die Teil der ursprünglichen Typusserie waren[16], Linné (1707–1778) hatte Cope (1840–1897) jedoch nicht gekannt. Bakker hätte einen Neotypus festlegen können, unter der Voraussetzung, dass der bisherige Lectotypus nachweislich verlorengegangen ist[17] und es eine ausdrücklich formulierte außergewöhnliche Notwendigkeit dazu gegeben hätte.[18] Da die Identität von Homo sapiens derzeit aber nicht in Zweifel steht, wäre eine solche Neotypusfestlegung von vornherein nicht gültig.[19] Für einen Neotypus gelten weitere strenge Voraussetzungen, die Cope alle nicht erfüllt, beispielsweise müsste dieser aus Schweden kommen[20] und es müsste die Forschungsinstitution benannt werden, in der der Neotypus aufbewahrt ist[21] – der Schädel von Cope scheint in der betreffenden Museumssammlung derzeit gar nicht mehr auffindbar zu sein. Bakkers beabsichtigte Typusfestlegung ist von ihm selbst nicht gültig publiziert worden, sondern wurde lediglich in dem Buch Hunting Dinosaurs von Psihoyos & Knoebber (1994)[22] zitiert[23], was für sich genommen einer gültigen Typusfestlegung jedoch nicht im Weg stehen würde.

Die von Johann Friedrich Blumenbach genannten Merkmale und die nachträgliche Festlegung eines Typusexemplars erlauben zwar, den Menschen von anderen heute lebenden Tieren zu unterscheiden. Sie erweisen sich jedoch nicht als hilfreich, die seitdem entdeckten homininen Fossilien der Art Homo sapiens zuzuordnen oder sie von ihr abzugrenzen, denn bis heute gibt es keine befriedigende morphologische Definition der Art: „Unsere Art Homo sapiens war niemals Gegenstand einer formalen morphologischen Definition, die uns helfen würde, unsere Artgenossen in irgendeiner brauchbaren Weise in den dokumentierten fossilen Funden zu erkennen.“[24]

Das Fehlen der Diagnose für Homo sapiens hatte – und hat noch immer – erhebliche Auswirkungen auf die Zuordnung von homininen Fossilien zu einer bestimmten Art und für die Abgrenzung homininer Arten voneinander. So wurden beispielsweise die ersten Funde von Neandertalern als missgebildete Individuen der Art Homo sapiens interpretiert. Später, bis in die 1990er-Jahre hinein, wurden die Neandertaler dann als Homo sapiens neanderthalensis und die modernen Menschen als Homo sapiens sapiens bezeichnet, also als eng verwandte Unterarten von Homo sapiens. Demzufolge musste es einen gemeinsamen Vorfahren der Art Homo sapiens gegeben haben, dessen Fossilien „nicht modern“ aussahen. In der Folge wurden alle Funde, die hinreichend alt waren und „nicht modern“ aussahen, als „archaischer“ Homo sapiens tituliert.[25] Nachdem erkannt worden war, dass Neandertaler und Mensch zwar verwandt, aber unabhängig voneinander aus einer afrikanischen Population von vermutlich Homo erectus entstanden waren, wurde beiden ein je eigener Artstatus zuerkannt: Homo neanderthalensis und Homo sapiens.

Den jüngsten Versuch einer Auflistung von „Alleinstellungsmerkmalen“ (Autapomorphien) des Homo sapiens, speziell anhand von Merkmalen im Bereich der Stirn (Supraorbitalregion) und des Kinns publizierten 2010 Jeffrey H. Schwartz und Ian Tattersall.[26]

Ausgehend von der Bezeichnung der biologischen Art des Menschen, Homo sapiens, haben sich in anderen Wissenschaftsbereichen zahlreiche daran angelehnte Benennungen etabliert.

Homo erectus oder Homo heidelbergensis?[Bearbeiten]

Parallel zur Korrektur des Status der Neandertaler wurde – insbesondere von US-amerikanischen Paläoanthropologen – die zunächst nur auf den Unterkiefer von Mauer, später gelegentlich auf alle europäischen Vorfahren der Neandertaler bezogene Art Homo heidelbergensis[27] als Bindeglied zwischen afrikanischen Funden (die bis dahin einhellig als Homo erectus bezeichnet worden waren) und dem späteren Homo sapiens definiert. Die ältesten afrikanischen, zuvor Homo erectus zugeschriebenen Fossilien werden von diesen Forschern seitdem zu Homo ergaster gestellt, die jüngeren zu Homo heidelbergensis. Dieser Teil der Paläoanthropologen ordnete Homo erectus somit als rein asiatische Chronospezies ein, sodass aus dieser Sicht Homo heidelbergensis aus den Homo ergaster benannten Funden hervorging und der letzte gemeinsame afrikanische Vorfahre von Neandertalern und modernen Menschen war. Konsequenterweise wird von diesen Paläoanthropologen nunmehr Homo heidelbergensis als „archaischer“ Homo sapiens bezeichnet;[28][29][30] eine exakte Abgrenzung seiner anatomischen Merkmale von denen des Homo sapiens und des Neandertalers (eine präzise Definition seiner „Alleinstellungsmerkmale“) wurde aber bislang nicht vorgenommen.[31]

Andere US-amerikanische und vor allem europäische Forscher verwenden hingegen bis heute die Bezeichnung Homo erectus für die letzten gemeinsamen Vorfahren von Neandertaler und Homo sapiens, mit der Folge dass sie selbst den Unterkiefer von Mauer – der immerhin das Typusexemplar von Homo heidelbergensis ist – als Homo erectus heidelbergensis bezeichnen. Dies wiederum hat zur Folge, dass die 400.000 Jahre alten oder jüngeren afrikanischen Funde je nach Blickwinkel als später Homo erectus oder als archaischer Homo sapiens bezeichnet werden können.

Wo entstand Homo sapiens?[Bearbeiten]

Für terminologische Verwirrung kann ferner sorgen, dass einige späte asiatische Funde von Homo erectus (um 280.000 vor heute) wie zum Beispiel der Dali-Mensch „anatomisch eine Zwischenform von Homo erectus und Homo sapiens darstellen und daher manchmal als ‚archaischer Homo sapiens‘ klassifiziert werden“,[32] obwohl die Erstbesiedlung Asiens durch Homo sapiens erst rund 240.000 Jahre später stattfand.[33]

Zudem wird die Bezeichnung Homo rhodesiensis, die 1921 für ein in Kabwe (damals Nordrhodesien) entdeckten Fossil gewählt worden war, heute gelegentlich zur Bezeichnung des archaischen Homo sapiens zwischen die Arten Homo sapiens und Homo erectus gestellt. Der bislang älteste, unbestritten zu Homo sapiens gestellte Fund, Homo sapiens idaltu, wurde von seinen Entdeckern hingegen nicht als „archaischer Homo sapiens“ ausgewiesen, sondern als „Bindeglied“ zwischen archaischen Vorläuferarten und den späteren modernen Menschen.[34]

Trotz aller unterschiedlicher Benennungen ist unter Paläoanthropologen unumstritten, dass der Jetztmensch aus einer in Afrika heimischen Homo-Population hervorging. Zudem ist es bloß eine Frage des Blickwinkels, ob bestimmte afrikanische Fossilfunde beispielsweise als „später Homo erectus“ oder als „früher Homo sapiens“ ausgewiesen werden, da der Übergang von einer Chronospezies zu einer anderen sich in jedem Fall in kleinsten Stufen vollzog. Friedemann Schrenk unterschied daher 1997 zwei Entwicklungsstufen zum modernen Menschen, „die aufgrund der Schädelmerkmale voneinander zu trennen sind“[35] und ordnete ihnen Fossilien von folgenden Fundorten zu:

Andere Autoren bezeichnen die 200.000 bis 100.000 Jahre alten Funde, darunter den in Italien entdeckten „Altamura-Mann“ und Omo 1, stattdessen als frühen anatomisch modernen Menschen.[36]

Im Jahre 2010 wurden Zahnfunde aus der Qesem-Höhle in Israel bekannt, die auf 400.000 bis 200.000 Jahre datiert und aufgrund morphologischer Merkmale Homo sapiens zugeschrieben wurden.[37] Es handelt sich um drei Zähne eines menschlichen Oberkiefers (Zahnformel C1-P4). Große Ähnlichkeiten bestünden nach Aussage der Autoren mit den Funden aus den israelischen Höhlen von Skhul und Qafzeh, die zwischen 120.000 bis 90.000 Jahre alt sind und bislang als älteste anatomisch moderne Menschen der Levante galten. Obwohl der Befund von Paläoanthropologen außerhalb der Qesem-Arbeitsgruppe bestätigt wurde, bleiben weitere unabhängige Überprüfungen abzuwarten.

Genfluss von anderen Homo-Arten zu Homo sapiens[Bearbeiten]

Seit 2010 wurden mehrere Studien veröffentlicht, in denen das Ergebnis von Analysen der Erbanlagen aus Zellkernen und Mitochondrien von Fossilien berichtet wurde. Diesen Studien zufolge kam es – vermutlich vor rund 110.000 bis 50.000 Jahren im Nahen Osten – zu Genfluss von Neandertalern zu Homo sapiens.[38] Ferner habe es Genfluss von den Denisova-Menschen[39] sowie von bislang nicht näher bekannten afrikanischen Homo-Populationen[40] zu Homo sapiens gegeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. José-Miguel Carretero et al.: Stature estimation from complete long bones in the Middle Pleistocene humans from the Sima de los Huesos, Sierra de Atapuerca (Spain). In: Journal of Human Evolution. Band 62, Nr. 2, 2012, S. 242–255, doi:10.1016/j.jhevol.2011.11.004
  2. Max Ingman u. a.: Mitochondrial genome variation and the origin of modern humans. In: Nature. 408, 2000, S. 708–713, doi:10.1038/35047064.
  3. Ian McDougall u. a.: Stratigraphic placement and age of modern humans from Kibish, Ethiopia. In: Nature. 433, 2005, S. 733–736, doi:10.1038/nature03258.
  4. Jeffrey H. Schwartz, Ian Tattersall: Fossil evidence for the origin of Homo sapiens. American Journal of Physical Anthropology, Volume 143, Issue S51, 2010, S. 94-121 doi:10.1002/ajpa.21443 (PDF-Download)
  5. Ernst Haeckel: Natürliche Schöpfungsgeschichte. Gemeinverständliche wissenschaftliche Vorträge über die Entwickelungslehre im Allgemeinen und diejenige von Darwin, Goethe und Lamarck im Besonderen, über die Anwendung derselben auf den Ursprung des Menschen und andere damit zusammenhängende Grundfragen der Naturwissenschaft. Georg Reimer, Berlin 1868, Kapitel 19 (Volltext)
  6. Ludwig Wilser: Die Rassen der Steinzeit. In: Correspondenz-Blatt der Anthropologischen Gesellschaft. 34, Nr. 12, 1903, S. 185–188. Dazu: Gustav Heinrich Ralph von Koenigswald: Early Man: Facts and Fantasy. In: The Journal of the Royal Anthropological Institute of Great Britain and Ireland. 94, Nr. 2, 1964, S. 67–79
  7. auf Seite 20 seines Werks; es ist die erste Tierart, die Linné in diesem Werk aufgelistet hat.
  8. ICZN Code Art. 16.4
  9. Brief an Johann Georg Gmelin vom 14. Februar 1747, zitiert aus: Hans Werner Ingensiep: Der kultivierte Affe. Philosophie, Geschichte, Gegenwart. S. Hirzel, Stuttgart 2013, S. 64, ISBN 978-3-7776-2149-4
  10. Hans Werner Ingensiep: Der kultivierte Affe, S. 65
  11. Johann Friedrich Blumenbach: Über die natürlichen Verschiedenheiten im Menschengeschlechte. Leipzig 1798, S. 19 ff.
  12. Seite 4 in Stearn, W. T. 1959. The Background of Linnaeus's Contributions to the Nomenclature and Methods of Systematic Biology. - Systematic Zoology 8 (1): 4–22, online
  13. ICZN Code Art. 74.1 (Teil der Syntypenserie), 74.3 (individuelle Lectotypus-Festlegung), 74.5 (Verwendung der Formulierung „the type“)
  14. Not my type
  15. ICZN Code Art. 74.1.1
  16. ICZN Code Art. 74.1
  17. ICZN Code Art. 75.1
  18. ICZN Code Art. 75.3
  19. ICZN Code Art. 75.2
  20. ICZN Code Art. 75.3.6
  21. ICZN Code Art. 75.3.7
  22. Psihoyos, L. & Knoebber, J. 1994. Hunting dinosaurs. - pp. I-XVII [= 1-17], 1-267. London. (Cassell).
  23. Homo sapiens lectotype
  24. Jeffrey H. Schwartz und Ian Tattersall: Fossil evidence for the origin of Homo sapiens. In: American Journal of Physical Anthropology, Band 143, Supplement 51 (= Yearbook of Physical Anthropology), 2010, S. 94–121, doi:10.1002/ajpa.21443 Im Original: Our species Homo sapiens has never been subject to a formal morphological definition, of that sort that would help us in any practical way to recognize our conspecifics in the fossil record.
  25. Smithsonian Institution „basically meaning any Homo sapiens that didn't look quite modern“
  26. Jeffrey H. Schwartz und Ian Tattersall: Fossil evidence for the origin of Homo sapiens. In: American Journal of Physical Anthropology, Band 143, Supplement 51 (= Yearbook of Physical Anthropology), 2010, S. 94–121, doi:10.1002/ajpa.21443 Im Original: Our species Homo sapiens has never been subject to a formal morphological definition, of that sort that would help us in any practical way to recognize our conspecifics in the fossil record.
  27. Diese Position wird beispielsweise aus der Datenbank des Human Evolution Research Centers (Berkeley) ersichtlich, die neben einem sehr alten Fund aus Israel ausschließlich europäische Funde der Art Homo heidelbergensis zuordnet: hercdb.berkeley.edu
  28. Smithsonian Institution „Recently, it has been proposed to separate these individuals into a distinct species. For this purpose, the Mauer mandible, and the species name Homo heidelbergensis has seniority.“
  29. talkorigins.org „Heidelberg Man = Mauer Jaw = Homo sapiens (archaic) (also Homo heidelbergensis)“
  30. msu.eduHomo sapiens (archaic), are also known as Homo heidelbergensis.“
  31. Jean-Jacques Hublin: Northwestern African Middle Pleistocene hominids and their bearing on the emergence of Homo sapiens. In: Lawrence Barham, Kate Kate Robson-Brown: Africa and Asia in the Middle Pleistocene. Western Academic & Specialist Press Ltd., Bristol 2001, S. 115. ISBN 978-0953541843
  32. Friedemann Schrenk: Die Frühzeit des Menschen. Der Weg zum Homo sapiens. 5. Auflage. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57703-1, S. 103.
  33. Diese offenbar konvergente Entwicklung bestimmter Merkmale bei Homo erectus in Asien und bei den in Afrika lebenden Vorfahren von Homo sapiens führte unter anderem zur umstrittenen Hypothese eines multiregionalen Ursprungs des modernen Menschen.
  34. Tim White, Berhane Asfaw u. a.: Pleistocene Homo sapiens from Middle Awash, Ethiopia. In: Nature. 423, 2003, S. 742–747, doi:10.1038/nature01669.
  35. Friedemann Schrenk: Die Frühzeit des Menschen 5. Auflage. Beck, München 2008, S. 115–116.
  36. Philipp Gunz u. a.: Early modern human diversity suggests subdivided population structure and a complex out-of-Africa scenario. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. 106, Nr. 15, 2009, doi:10.1073/pnas.0808160106.
  37. Hershkovitz, I.; Smith, P.; Sarig, R.; Quam, R.; Rodríguez, L.; García, R.; Arsuaga, J-L.; Barkai, R., Gopher,A.: Middle Pleistocene dental remains from Qesem Cave, Israel. American Journal of Physical Anthropology, Volume 143, Issue S51, 2010 doi:10.1002/ajpa.21446 (PDF-Download; 922 kB)
  38. Richard E. Green et al.: A draft sequence of the Neandertal Genome. In: Science, Band 328, Nr. 5979, 2010, S. 710–722, doi:10.1126/science.1188021
  39. David Reich et al.: Denisova Admixture and the First Modern Human Dispersals into Southeast Asia and Oceania. In: The American Journal of Human Genetics, Band 89, Nr. 4, 2011, S. 516–528, doi:10.1016/j.ajhg.2011.09.005
  40. Michael F. Hammer et al.: Genetic evidence for archaic admixture in Africa. In: PNAS, Band 108, Nr. 37, 2011, S. 15123–15128, doi:10.1073/pnas.1109300108

Siehe auch[Bearbeiten]