Archibald Douglas, 4. Earl of Douglas

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Siegel des 4. Earl of Douglas um 1400

Archibald Douglas, 4. Earl of Douglas, genannt the Tyneman (der Verlierer) (* ca. 1370; † 17. August 1424 in Verneuil) war ein schottischer Adeliger und französischer Herzog von Touraine.

Leben[Bearbeiten]

Archibald war ein Sohn des Archibald Douglas, 3. Earl of Douglas, und dessen Frau Joan Murray. Er folgte seinem Vater als Earl of Douglas und auch als Warden of the Marches 1401.

Der Earl kommandierte die Invasionsarmee Schottlands 1401 im Krieg gegen England. In der Schlacht von Homildon Hill am 14. September 1402 wurde er fünfmal verwundet, verlor ein Auge und geriet für drei Jahre in Gefangenschaft des Henry Hotspur, dem er sich schließlich der Rebellion gegen den englischen König Heinrich IV. anschloss.

1409 erwarb Archibald den Titel des Lord of Anandale und wurde 1424 in Frankreich zum Duc de Touraine erhoben. Er fiel am 17. August 1424 in der Schlacht von Verneuil gegen John of Lancaster, 1. Duke of Bedford.[1] Douglas ist bestattet in der Kathedrale von Tours.

Nachkommen[Bearbeiten]

Seit ca. 1390 war Archibald vermählt mit Margaret, Lady of Galloway, Tochter des schottischen Königs Robert III., mit der er folgende Kinder hatte:

  1. John Stewart, 3. Earl of Buchan
  2. John Stewart of Mar
  3. William Sinclair, 1. Earl of Caithness

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Royle, Trevor: The Wars of the Roses; England´s first civil war. Abacus, London, 2009, ISBN 978-0-349-11790-4, S. 443

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Archibald Douglas Earl of Douglas
1401–1424
Archibald Douglas