Archiv des Todes

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Seriendaten
Originaltitel Archiv des Todes
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Jahr 1980
Produktions-
unternehmen
DEFA für das Fernsehen der DDR
Länge je etwa 57 Minuten
Episoden 13 in 1 Staffel
Genre Abenteuerserie
Regie Rudi Kurz
Drehbuch Rudi Kurz
Produktion Siegfried Kabitzke
Idee Rudi Kurz
Musik Wolfgang Hohensee
Kamera Günter Heimann
Erstausstrahlung 4. Januar 1980 (DDR) auf DDR 1
Besetzung

Archiv des Todes ist eine 13-teilige Fernsehserie, die von 1978 bis 1980 von der DEFA für das Fernsehen der DDR produziert wurde. Die Folgen waren jeweils eine Stunde lang und wurden vom 4. Januar bis 28. März 1980 freitags um 20 Uhr gezeigt.

Handlung[Bearbeiten]

Im November 1944 sind fünf internationale Widerstandskämpfer; Georg, Boris, Heiner, Hauptmann Ernst und Janek dabei, ein geheimes deutsches Archiv an die Alliierten heranzutragen. Das Problem ist, dass bei weiterem Vormarsch der Sowjetarmee Gefahr besteht, dass dieses Archiv verlegt wird. Der genaue Ort dieses Archives ist noch nicht bekannt, so wird die Gruppe mit dem Fallschirm an den Rand der Beskiden abgesetzt. Einer von ihnen, Georg, wird beim Absprung der Gruppe verletzt und von den anderen getrennt. In einem Sumpfgebiet wird er von der polnischen Partisanin Hanka gerettet. Als Georg durch seine Verletzung ausfällt, entführt Hanka mit dessen Freunden den Oberfeldarzt Dr. Laue. Dieser verschafft Georg vorläufig eine neue Identität. Die Gruppe wird durch verschiedene Umstände getrennt, findet aber wieder zusammen und kann den Auftrag weiter durchführen. Eine andere Verbündete finden die Widerstandskämpfer in der Funkerin Renate Wiesner. Gegenspieler sind die Herren von der Abwehr, Major Zirrgiebel und Hauptmann Frenzel, und von der SS, SS-Standartenführer Hauk, SS-Obersturmbannführer Flint und SS-Obersturmführer Beisel.

Episodenliste[Bearbeiten]

Nummer Episodentitel Erstausstrahlung
1 Ein Mann wird gejagt 4. Januar 1980
2 Überall lauert der Tod 11. Janaur 1980
3 Die Spur geht verloren 18. Januar 1980
4 Ein Toter gibt keine Auskunft 25. Janaur 1980
5 Der rätselhafte Funkspruch 1. Februar 1980
6 Spuk im Höllental 8. Februar 1980
7 Gelber Topas 15. Februar 1980
8 Singnale aus der Schlucht 22. Februar 1980
9 Wettlauf mit der Zeit 29. Februar 1980
10 Der Tote im Salz 7. März 1980
11 Das Grab im Schacht 14. März 1980
12 Der falsche Fotograf 21. März 1980
13 Kennwort Pilatus 28. März 1980

Hintergrund[Bearbeiten]

Eine ähnliche Serie mit teilweise denselben Mitwirkenden lief vier Jahre später unter dem Titel Front ohne Gnade.

Mehrere deutsche Schauspieler, die in markanten Nebenrollen zu sehen waren, übernahmen gleichzeitig auch die Synchronisation anderer fremdsprachiger Schauspieler: Helmut Schellhardt als Henselmann und Stimme von Oberst Balkownik, Karl Sturm als Flints Fahrer und Stimme von Stepan und am markantesten Frank Schenk als junger Soldat im Archiv und Stimme der Hauptfigur Heiner. Leon Niemczyk, Gojko Mitić und Angel Stojanow sind mit ihren eigenen Stimmen zu hören. Die Rolle der Hanka wurde von Renate Rennhack gesprochen.

Weblinks[Bearbeiten]