Arduinna

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Arduinna (auch: Ardvinna, Ardbinna) war eine keltische Gottheit des Waldes und Namensgeberin der Ardennen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Mythologie

Diese weibliche Gottheit wird heute nach der Interpretatio Romana der römischen Diana zugeordnet, mit der sie auch etymologisch verwandt zu sein scheint. Einer aufgefundene Statuette aus Bronze stellt sie als jugendliche Göttin im Jagdgewand dar, die mit Pfeil und Bogen bewaffnet auf einem Eber reitet. Allerdings ist nicht zweifelsfrei nachgewiesen, ob es sich hierbei tatsächlich um die Göttin handelt.[1]

Eine Verehrung konnte im nordwestlichen Gallien und den gallo-germanischen Mischzonen im linksrheinischen Gebiet mehrfach nachgewiesen werden, nachdem sie schließlich nicht mehr nur an Naturheiligtümern, sondern nach römischem Vorbild in Form von Inschriften und bildlichen Darstellungen vorgenommen wurde. So wurde 1859 bei Rodungsarbeiten an den Abhängen der Eifel, die ursprünglich als Teil der Ardennen verstanden wurden, ein der „Deae Ardbinnae“ gewidmeter Inschriftenstein unbekannter Zeitstellung gefunden.[2]

In Rom ist eine Diana-Statue erhalten, die mit der Inschrift ARDVINNE versehen ist. Sie wurde von M. Quartinius Sabinus, einem gebürtigen Remer und Gardesoldaten, der Göttin seiner Heimat gewidmet.[3]

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur, S. 23.
  2. CIL XIII, 07848 aus Gey, Kreis Düren, heute im Rheinischen-Landesmuseum Bonn
  3. CIL VI, 46

[Bearbeiten] Weblinks

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