Arealtypologie

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Die Arealtypologie ist eine von mehreren Möglichkeiten des Sprachvergleichs. Sie untersucht Sprachen eines begrenzten geographischen Raumes daraufhin, wie sie sich aufgrund langwährenden Kontakts gegenseitig in ihren typologischen (grammatischen) Eigenschaften beeinflussen. Kann eine solche Beeinflussung nachgewiesen werden, nennt man solche Gruppen von Sprachen Sprachbund. Bekannt sind zum Beispiel der Balkansprachbund oder die Sprachbünde auf dem Indischen Subkontinent[1], dem südostasiatische Festland[2] oder in Mesoamerika[3].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Literatur

  • Harald Haarmann: Aspekte der Arealtypologie. Die Problematik der europäischen Sprachbünde. Narr, Tübingen 1976. ISBN 3-87808-072-7
  • Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearb. Aufl. Quelle & Meyer, Heidelberg 1984. ISBN 3-494-02020-5

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Emeneau, Murray. 1956. India as a Linguistic Area. Language 32: 3-16.
  2. Enfield, N. J. (2005). Areal linguistics and mainland Southeast Asia. Annual Review of Anthropology, 34, 181-206
  3. Campbell, L., Kaufman, T., and Smith-Stark, T. C. (1986). Meso-America as a Linguistic Area. Language, 62:530–570.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblink

Wiktionary Wiktionary: Arealtypologie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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