Arganil

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Arganil
Wappen Karte
Wappen von Arganil Lagekarte für Arganil
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Pinhal Interior Norte
Distrikt: Coimbra
Concelho: Arganil
Koordinaten: 40° 13′ N, 8° 3′ W40.219722222222-8.0541666666667Koordinaten: 40° 13′ N, 8° 3′ W
Einwohner: 4003 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 34,11 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner pro km²
Politik
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Arganil
Avenida José Augusto de Carvalho, 8B - 1º Esqº
3300–014 Arganil
Webseite: www.arganil.pt
Kreis Arganil
Flagge Karte
Flagge von Arganil Position des Kreises Arganil
Einwohner: 12.119 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 332,84 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 14
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Arganil
Praça Simões Dias
3304-954 Arganil
Webpräsenz: www.cm-arganil.pt



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Arganil ist eine Vila und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 7730 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Ausgrabungen belegen eine Besiedlung der Gemeinde seit der Kupfersteinzeit. Zur Zeit der römischen Besatzung wurde die hiesige Siedlung der Lusitanier in einen römischen Garnisonsort umgewandelt. Seine ersten Stadtrechte erhielt Arganil 1134, die 1514 durch König Manuel I. erneuert wurden.

1809 war Arganil Lager für die portugiesisch-britische Armee Wellingtons, gegen die napoleonische Invasionen, in deren Zusammenhang auch die Plünderung Arganils durch die Truppen des französischen Generals Massena 1811 standen.

Seit 1853 wurden dem Kreis (Concelho) Arganil verschiedene Gemeinden (Freguesias) zugeordnet, zuletzt 1962 die Gemeinde Moura da Serra.[4]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der Kreis[Bearbeiten]

AGN.png Arganil ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Penacova, Tábua, Oliveira do Hospital, Seia, Covilhã, Pampilhosa da Serra, Góis sowie Vila Nova de Poiares.

Mit der Gebietsreform im September 2013 wurden mehrere Gemeinden zu neuen Gemeinden zusammengefasst, sodass sich die Zahl der Gemeinden von zuvor 18 auf 14 verringerte.[5]

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Arganil:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Nach einer Wachstumsphase, insbesondere nach einer Reihe von Eingemeindungen ab 1853, war die strukturschwache Region seit Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend von Auswanderung und Landflucht betroffen.

Bevölkerung im Kreis Arganil (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
4.075 7.814 21.232 18.343 19.237 15.507 13.926 13.623 12.060

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 7. September

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Durch seine lange Geschichte, seine unterschiedlichen Ortschaften und seine abwechslungsreichen Berg- und Waldlandschaften verfügt der Kreis Arganil über eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten.[7][8]

Mit Piódão liegt eines der historischen Dörfer der Aldeias Históricas de Portugal im Kreis. Dazu sind viele traditionelle Schiefer-Dörfer Teil des Kreises, darunter mit Benfeita und Vila Cova de Alva zwei Orte der Route Aldeias do Xisto. Thematisch sortierte und ausgeschilderte Wanderwege sind angelegt, teilweise mit regionaler Ausdehnung.

Im Kreis Arganil liegt der Wasserfall Cascata da Fraga da Pena, einige Flussbäder und der Stausee Albufeira das Fronhas bieten vielfältige Wassersport- und Bademöglichkeiten. Das Berggebiet der Serra do Açor (dt.: Habichtsgebirge) steht unter Naturschutz, und umfasst u. a. das 68 ha große Waldgebiet Mata da Margaraça, einen der letzten erhalten gebliebenen ursprünglichen Wälder Portugals.[9]

Zu den zahlreichen geschützten Baudenkmälern im Kreis gehört das mittelalterliche und seither mehrmals erweiterte Kloster Mosteiro de Folques (auch Mosteiro de São Pedro),[10] neben einer Vielzahl von Sakralbauten, einigen historischen Ortskernen, Herrenhäusern und historischen öffentlichen Gebäuden. Auch die Fundstelle einer, auf eine Wallburg (Portugiesisch: Castro) der Keltiberer zurückgehende römische Lagerstätte ist als Denkmal eingetragen, der Castro da Lomba do Canho in Secarias.

Einige kulturell bedeutende Orte im Kreis sind das 1954 eröffnete und ebenfalls denkmalgeschützte Theater Teatro Alves Coelho in Arganil,[11] die Biblioteca Municipal Miguel Torga in Arganil und die Biblioteca Alberto Martins de Carvalho in Coja, die öffentliche Galerie Sala de Exposições Temporárias Guilherme Filipe mit wechselnden Kunstausstellungen und das Centro Interpretativo de Arte Rupestre de Chãs d'Égua, ein Informationszentrum der Felsmalereien-Routen des Kreises.[12]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Arganil. In: Isabel Silva (Hrsg.): Dicionário Enciclopédico das Freguesias, 2. Auflage, Bd. 2 – Freixieiro: Minhaterra, 1997, S. 142

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.cm-arganil.pt, abgerufen am 1. November 2012
  5. Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 16. März 2014
  6. www.anmp.pt (jedoch ist irrtümlich Guinea-Bissau statt Mosambik vermerkt), abgerufen am 29. Dezember 2012
  7. Webseite der Kreisverwaltung zu den touristischen Angeboten (port.), abgerufen am 29. Dezember 2012
  8. www.verportugal.net, abgerufen am 29. Dezember 2012
  9. www.cm-arganil.pt, abgerufen am 29. Dezember 2012
  10. www.monumentos.pt, abgerufen am 29. Dezember 2012
  11. dito
  12. www.cm-arganil.pt, abgerufen am 29. Dezember 2012