Ariano Irpino

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ariano Irpino
Wappen
Ariano Irpino (Italien)
Ariano Irpino
Staat: Italien
Region: Kampanien
Provinz: Avellino (AV)
Lokale Bezeichnung: Ariano Irpino
Koordinaten: 41° 9′ N, 15° 5′ O41.1515.084166666667817Koordinaten: 41° 9′ 0″ N, 15° 5′ 3″ O
Höhe: 817 m s.l.m.
Fläche: 185,52 km²
Einwohner: 22.906 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 123 Einw./km²
Postleitzahl: 83031
Vorwahl: 0825
ISTAT-Nummer: 064005
Volksbezeichnung: Arianesi
Schutzpatron: Sant'Ottone Frangipane
Website: Ariano Irpino
Kirchplatz von Ariano Irpino

Ariano Irpino ist eine Gemeinde mit 22.906 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Avellino, Region Kampanien. Ariano Irpino ist die zweitgrößte Stadt der Provinz.

Die Nachbarorte von Ariano Irpino sind Apice (BN), Castelfranco in Miscano (BN), Flumeri, Greci, Grottaminarda, Melito Irpino, Montecalvo Irpino, Monteleone di Puglia (FG), Savignano Irpino, Villanova del Battista und Zungoli.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach dem Kriegseintritt Italiens im Juni 1940 errichtete das faschistische Regime in Ariano Irpino ein Internierungslager (campo di concentramento). Die Internierten waren in mehreren Wohnhäusern untergebracht; es handelte sich bei ihnen um politische Oppositionelle, um Angehörige der slawischen Minderheiten in den italienischen Grenzprovinzen und um Jugoslawen aus den von Italien besetzten und annektierten Gebieten. Vereinzelt kamen auch ausländische Juden, Angehörige verfeindeter Nationen und sogar faschistische Informanten nach Ariano Irpino. Im Juli 1943 wurden die italienischen Insassen in die Freiheit entlassen. Das Lager wurde nach dem 8. September 1943 endgültig geschlossen. [2]

Demografie[Bearbeiten]

Ariano Irpino zählt 7.819 Privathaushalte. Zwischen 1991 und 2001 stieg die Einwohnerzahl von 23.040 auf 23.505. Dies entspricht einer prozentualen Zunahme von 2,0 %.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ariano Irpino – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Carlo Spartaco Capogreco, I campi del duce. L’internamento civile nell’Italia fascista (1940-1943), Torino 2004 (Einaudi), S. 226-227