Arides Klima
- Wüstenklima
- Savannenklima
- Tundrenklima
- Eisklima
- humides Klima
- semiarides Klima
- arides Klima
Bei einem ariden Klima (von lateinisch aridus: trocken, dürr) übersteigt die potenzielle Verdunstung den Niederschlag einer Region. Dies hat eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit zur Folge. Es ist das Gegenteil des humiden Klimas. Die extrem ariden Gebiete werden als Wüste bezeichnet.
Es wird unterschieden:
- vollarides Klima: Niederschlag < Verdunstung gilt für zehn bis zwölf Monate im Jahr
- semiarides Klima: Niederschlag < Verdunstung gilt für sechs bis neun Monate im Jahr.
Ein typisches Kennzeichen für ein vollarides Gebiet ist seine Abflusslosigkeit. Flüsse verdunsten in ihrem Verlauf vollständig oder enden in abflusslosen Seen oder Salzpfannen. Beispiele stellen der Urmiasee oder der Aralsee dar. Bei Vollaridität liegen andauernd trockene Klimabedingungen mit weniger als 80 mm Niederschlag im Jahr vor. Zwar liegen die meisten Trockengebiete im subtropischen Wüstengürtel, weil die Passatwinde nur bis zu den sogenannten Rossbreiten gelangen, doch gibt es aride Klimate ebenso in anderen Regionen, zum Beispiel in vielen Hochgebirgen.
Nach Lauer und Frankenberg (ökophysiologische Klimaklassifikation)[Bearbeiten]
Die ökophysiologische Klimaklassifikation definiert die Humidität bzw. Aridität nach der Dauer der hygrischen Vegetationszeit in Monaten. Lauer und Frankenberg definieren folgende Klassen:
- perarid: 0 Monate
- arid: 1 bis 2 Monate
- subarid: 3 bis 4 Monate
Weblinks[Bearbeiten]
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