Arides Klima

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dem gesamten Artikel fehlen folgende wichtige Informationen: Siehe Review

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Trockenklimate der Erde:
Klimate der Erde nach Humidität:

Arides Klima (von lateinisch aridus: trocken, dürr) bezeichnet das Klima in Regionen, in denen im 30-jährigen Klimamittel der Niederschlag geringer ist als die Verdunstung. Es ist das Gegenteil von humiden Klima. Die extrem ariden Gebiete werden als Wüste bezeichnet.

Dabei wird unterschieden zwischen:

  • vollarides Klima: Niederschlag < Verdunstung gilt für zehn bis zwölf Monate im Jahr
  • semiarides Klima: Niederschlag < Verdunstung gilt für sechs bis neun Monate im Jahr.

Ein typisches Kennzeichen für ein arides Gebiet ist seine Abflusslosigkeit. Flüsse verdunsten in ihrem Verlauf vollständig oder enden in abflusslosen Seen oder Salzpfannen. Beispiele stellen der Urmiasee oder der Aralsee dar. Zwar liegen die meisten Trockengebiete im subtropischen Wüstengürtel, weil die Passatwinde nur bis zu den sogenannten Rossbreiten gelangen, doch gibt es aride Klimate ebenso in anderen Regionen, zum Beispiel in vielen Hochgebirgen oder den Polargebieten.

Ökophysiologische Klimaklassifikation (nach Lauer und Frankenberg)[Bearbeiten]

Die ökophysiologische Klimaklassifikation definiert die Humidität bzw. Aridität nach der Dauer der hygrischen Vegetationszeit in Monaten. Lauer und Frankenberg definieren folgende Klassen:

  • perarid: 0 Monate
  • arid: 1 bis 2 Monate
  • subarid: 3 bis 4 Monate

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arides Klima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien