Aries Merritt

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Aries Merritt Leichtathletik
Aries Merritt Memorial Van Damme 2012.jpg

Aries Merritt 2012

Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 24. Juli 1985
Geburtsort Chicago
Größe 185 cm
Gewicht 75 kg
Karriere
Disziplin 110 m Hürden, 60 m Hürden
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Medaillen Hallen-WM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Medaillen Junioren-WM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold 2012 London 12,92 s
IAAF.svg Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2004 Grosseto 13,56 s
IAAF.svg Hallenweltmeisterschaften
Gold 2012 Istanbul 7,44 s
letzte Änderung: 22. August 2013

Aries Merritt (* 24. Juli 1985 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Hürdenläufer, der sich auf die 110-Meter-Distanz spezialisiert hat.

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2004 in Grosseto holte er die Goldmedaille. 2006 wurde er, für die University of Tennessee startend, in 13,21 s NCAA-Meister. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften schied er 2009 in Berlin im Vorlauf aus. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu kam er mit 13,67 s als Sechster ins Ziel und wurde nach der Disqualifikation von Dayron Robles Fünfter.

2012 nahm er schon im Winter den Wechsel von acht auf sieben Schritte vor der ersten Hürde vor. Die neue Taktik war erfolgreich, er siegte bei den US-Hallenmeisterschaften und den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul über 60 m Hürden.[1]

Aries Merritt bei der Hallen-WM 2012

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann er über 110 Meter die Goldmedaille und erreichte mit 12,92 s seine persönliche Bestzeit, nur 5 Hundertstel Sekunden über dem Weltrekord.[2] Diesen brach er am 7. September beim Memorial Van Damme in Brüssel in 12,80 s und sicherte sich damit den mit 40.000 US-Dollar dotierten Gesamtsieg der Diamond League-Wertung. Vor dem Weltrekord hatte er seit Ende Juni sechs Läufe in unter 13 Sekunden absolviert.

Während der Hallensaison 2013 wurde er von Schmerzen im Oberschenkel geplagt, weshalb er Ende Januar entschied keine weiteren Hallenwettkämpfe mehr bestreiten zu wollen. Bei seinem ersten großen Freiluftmeeting der Saison, in Shanghai, wurde er dadurch so stark behindert, dass er den Lauf abbrach. Mit Blick auf die WM in Moskau und die damit verbundene erhoffte Qualifikation bei den US-Meisterschaften im Juni wollte er danach so früh wie möglich wieder zu trainieren anfangen, was ihm jedoch erst ab dem 14. Juni, eine Woche vor den US Trials wieder möglich war.[3] Dort schaffte er es, sich mit 13,23 s als Dritter für die Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Beginnend mit Birmingham absolvierte er noch drei Wettkämpfe vor der WM, die er allesamt gewann: In Birmingham mit 13,23 s, in Paris mit 13,09 s und schließlich in London mit 13,14 s. Bei der WM kam er wie erwartet ins Finale, wo er sich der stärkeren Konkurrenz geschlagen geben musste und mit 13,31 s Sechster wurde.

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten]

  • 50 m Hürden (Halle): 6,54 s, 28. Januar 2012, New York City
  • 60 m Hürden (Halle): 7,43 s, 26. Februar 2012, Albuquerque
  • 110 m Hürden: 12,80 s, 7. September 2012, Brüssel

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IAAF: Event Report – Men’s 60 Metres Hurdles – Final. 11. März 2012
  2. Men's 110m Hurdles. london2012.com, abgerufen am 8. August 2012 (englisch).
  3. IAAF: Aries Merritt talks about his battle to book his ticket to Moscow 29. Juni 2013