Aristide Cavallari

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Aristide Kardinal Cavallari (* 8. Februar 1849 in Chioggia, Provinz Venedig, Italien; † 24. November 1914 in Venedig) war Erzbischof und Patriarch von Venedig.

Leben[Bearbeiten]

Aristide Cavallari erhielt seine Ausbildung im Seminar von Chioggia und in Venedig. 1872 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und wurde anschließend als Gemeindeseelsorger in Venedig eingesetzt.

1903 ernannte ihn Papst Pius X. zum Titularbischof von Philadelphia in Lydia und zum Weihbischof in Venedig. Die Bischofsweihe empfing Aristide Cavallari durch Francesco Kardinal Satolli. 1904 wurde er zunächst Generalvikar, wenige Monate darauf Patriarch von Venedig. 1907 nahm ihn der Papst als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria in Cosmedin pro hac vice in das Kardinalskollegium auf. Aristide nahm am Konklave des Jahres 1914 teil. Er starb am 24. November 1914 und wurde auf dem Friedhof „S. Michele“ in Venedig bestattet. 1957 wurden seine Gebeine in die Kathedrale von Venedig übertragen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Antonio Niero: I patriarchi di Venezia. Da Lorenzo Giustiniani ai nostri giorni. Venice 1961

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Giuseppe Melchiorre Kardinal Sarto Patriarch von Venedig
1904–1914
Pietro Kardinal La Fontaine