Arlene Francis

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Arlene Francis (eigentlich Arline Francis Kazanjian; * 20. Oktober 1907 in Boston, Massachusetts; † 31. Mai 2001 in San Francisco, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin in Film und Fernsehen.

Leben[Bearbeiten]

Arlene Francis' Vater war ein armenischer Einwanderer. Ende der 1920er Jahre nahm sie Schauspielunterricht und ging nach Hollywood. Ihr Filmdebüt gab sie 1932 an der Seite von Bela Lugosi in Mord in der Rue Morgue. In Hollywood schaffte sie jedoch nicht den Durchbruch und konzentrierte sich auf statt dessen auf eine Laufbahn am Theater. Sie spielte in zahlreichen Aufführungen am Broadway und war zeitweilig Mitglied von Orson Welles Mercury Theatre. 1938 spielte sie auf der Bühne in Dantons Tod von Georg Büchner unter der Regie von Welles. Im selben Jahr wirkte Francis in Orson Welles Regiedebüt Too Much Johnson mit. Von dem lange als verschollen geltenden Film wurde im August 2013 ein gut 40-minütiges Fragment entdeckt. [1] In den 1940er Jahren begann sie für das Radio zu arbeiten, wo sie in zahlreichen Sendungen auftrat. Größte Popularität erreichte sie durch ihre Teilnahme bei der beliebten Fernsehshow What's My Line?, der Originalversion von Was bin ich?. Zwischen 1950 bis Mitte der 1970er gehörte sie zum Rateteam, in dem neben ihr zeitweilig auch Bennett Cerf und Dorothy Kilgallen saßen. In den 1960ern spielte Francis Nebenrollen in einigen Filmproduktionen, darunter in Billy Wilders Eins, zwei, drei als Ehefrau von James Cagney und in der Doris Day Komödie Was diese Frau so alles treibt. In Wilders Fedora hatte Francis 1978 ihren letzten Filmauftritt.

Arlene Francis war von 1946 bis zu dessen Tod mit dem Schauspieler Martin Gabel verheiratet, aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Francis starb 2001 nach längerer Krankheit.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. siehe hier mit Screenshots von Francis und den anderen Schauspielern:[1]