Armand Hammer Museum of Art

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Das Hammer Museum

Das Armand Hammer Museum of Art and Cultural Center, kurz Hammer Museum oder UCLA Hammer Museum genannt, ist ein Kunstmuseum im Stadtteil Westwood von Los Angeles, Kalifornien. Es wird von der UCLA School of Arts and Architecture der Universität von Kalifornien betrieben.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Museum wurde von Armand Hammer, dem damaligen Chef der Occidental Petroleum Corporation, im November 1990 gegründet, um seine umfangreiche Kunstsammlung zu präsentieren. 15 Tage nach der Öffnung des Museums für die Öffentlichkeit starb sein Gründer. Hammer war vorher fast 20 Jahre Vorstandsmitglied des Los Angeles County Museum of Art (LACMA) und hatte seine private Kunstsammlung diesem Museum eigentlich zugesagt. Um so überraschter war das LACMA, als Hammer ein eigenes Museum von dem Architekten Edward Larrabee Barnes neben dem Firmensitz bauen ließ.

Der Bau des 7200 m² großen dreistöckigen Gebäudes kostete 60 Mio. Dollar, das Stiftungskapital betrug anfangs 38 Millionen. Da das Geld aus dem Firmenkapital stammte, klagten die Aktionäre und erreichten so eine Begrenzung der Ausstattungskosten.

Sammlungen[Bearbeiten]

Das Hammer Museum enthält eine kleine Sammlung Impressionisten und Post-Impressionisten. Es verfügt mit 7500 Werken über die größte Daumier-Sammlung außerhalb von Paris. Es enthält darüber hinaus wertvolle Gemälde von Rembrandt, Tizian und Chardin. Im Jahr 1956 schenkte der Sammler aus Los Angeles, Fred Grunwald (1898–1968) mehr als 5.000 Arbeiten auf Papier, Grafiken und Drucke, unter anderem von Hieronymus Wierix, Albrecht Dürer sowie zahlreiche Japanische Drucke. Diese Sammlung bildet den Grundstock für die heute mehr als 45.000 Objekte umfassende Grunwald-Center-Sammlung.[1]

Kontroverse[Bearbeiten]

Das Museum geriet 1994 in die Schlagzeilen durch den Verkauf von Leonardo da Vincis Codex Leicester an Microsoft-Gründer Bill Gates für 30,8 Mio. Dollar. Dieser Codex war eines der berühmtesten Sammlungsstücke, das Hammer 1980 für 5,12 Mio. Dollar erworben hatte. Im Widerspruch zu den Leitlinien anderer Museen, die die Gewinne aus ihren Verkäufen zum Erwerb neuer Sammlungsstücke verwenden, verkaufte das Hammer Museum den 72-seitigen wissenschaftlichen Codex zur Finanzierung seiner Ausstellungen und Veranstaltungen.

Weblinks[Bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite des Museums

34.059444444444-118.44361111111Koordinaten: 34° 3′ 34″ N, 118° 26′ 37″ W