Armand de Bourbon, prince de Conti

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Armand de Bourbon, Prince de Conti
Armand de Bourbon, Prince de Conti

Armand de Bourbon, prince de Conti (* 11. Oktober 1629 in Paris; † 21. Februar 1666 auf seinem Landsitz Grangeau Prés bei Pezenas), französischer Adliger, Prinz von Geblüt, Stifter der jüngeren Linie des Hauses Bourbon-Conti.

Leben[Bearbeiten]

Armand, jüngster Sohn Heinrichs II. von Condé und dessen Frau Charlotte-Marguerite de Montmorency, Bruder des großen Condé, war wegen seines schwächlichen, missgestalteten Körpers ursprünglich zum geistlichen Stand bestimmt und schon Inhaber mehrerer Pfründe, kämpfte aber in den Reihen der Fronde gegen den Hof, wurde 1650 mit seinem Bruder und dem Herzog von Longueville verhaftet und erst 1651 wieder in Freiheit gesetzt.

Als der große Condé die Fahne des Aufstandes erhob, machte Conti gemeinsame Sache mit ihm, söhnte sich aber bald mit dem Hof aus und heiratete sogar Mazarins Nichte, Anna Maria Martinozzi (1637–1677) (siehe auch Haus Mazarin-Mancini), die ihm als Aussteuer das Gouvernement von Guienne einbrachte. Kinder dieser Ehe waren:

Im Krieg gegen Spanien 1654 mit einem Kommando betraut, eroberte er Villafranca und Puycerda. Im italienischen Feldzug von 1657 kämpfte er unglücklich. 1660 wurde ihm das Gouvernement von Languedoc übertragen.

Er schrieb unter anderem einen gegen das Theater gerichteten Traité de la comédie et des spectacles (Paris 1667).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Armand de Bourbon, prince de Conti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien