Arnulf Øverland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Arnulf Øverland auf einer Postkarte aus der Sammlung des Nasjonalbiblioteket.

Ole Peter Arnulf Øverland (* 27. April 1889 in Kristiansund[1]; † 25. März 1968) war ein norwegischer Dichter und Schriftsteller.

Während der deutschen Besetzung Norwegens kam er in das Gefangenenlager Grini und in das Konzentrationslager Sachsenhausen. Der Schwede Sven Hedin setzte sich vergeblich für seine Freilassung ein.

Arnulf Øverland machte sich u.a. als Anwalt der inoffiziellen Sprachform Riksmål einen Namen und war zwischen 1947 und 1956 Vorsitzender des Riksmålsforbundet.

Ein bekanntes Gedicht von Øverland ist »Du må ikke sove« (Du darfst nicht schlafen). Er schrieb auch atheistische und sprachpolitische Pamphlete.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die kleine Enzyklopädie, Encyclios-Verlag, Zürich, 1950, Band 2, Seite 303