Arouca

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Arouca
Wappen Karte
Wappen von Arouca
Arouca (Portugal)
Arouca
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Entre Douro e Vouga
Distrikt: Aveiro
Concelho: Arouca
Koordinaten: 40° 56′ N, 8° 15′ W40.928333333333-8.2486111111111Koordinaten: 40° 56′ N, 8° 15′ W
Einwohner: 3195 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 8,49 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 376 Einwohner pro km²
Politik
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Arouca
Rua Dr. Figueiredo Sobrinho, 11A
4540-133 Arouca
Webseite: arouca.aroucanet.com
Kreis Arouca
Flagge Karte
Flagge von Arouca Position des Kreises Arouca
Einwohner: 22.352 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 329,11 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 20
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Arouca
Praça do Município
4544-001
Präsident der Câmara Municipal: José Artur Tavares Neves (PS)
Webpräsenz: www.cm-arouca.pt



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Arouca ist eine Vila (Kleinstadt) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 3195 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Im historischen Ortskern von Arouca
Im Kloster Mosteiro de Arouca
Der Wasserfall Frecha da Mizarela
Im Kloster Mosteiro de Arouca

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gegend war bereits vor Ankunft der Römer besiedelt, doch wurden keine Funde von größerer Bedeutung gemacht. Auch zu Zeiten der römischen Besatzung blieb das Gebiet bewohnt, aber unbedeutend, was die wenigen Funde zeigen. Die nachfolgenden germanischen Stämme, vor allem die Sueben, hinterließen nur etymologisches Erbe in verschiedenen Ortsnamen im Kreis, etwa Sá, Saril, Alvarenga, Burgo, Escariz, Friães oder Melareses. Die Aufzeichnungen der Mauren aus Arouca berichten davon, dass nahezu alle Christen aus dem Gebiet geflohen waren, in entlegenere, geschütztere Orte.

Erst mit dem Klosterbau im 10. Jahrhundert gewann Arouca an Bedeutung. Seine ersten Stadtrechte (Foral) hatte der Ort 1151 von Portugals erstem König, D. Afonso Henriques, bekommen. Mit dem zwischen 1217 und 1220 erfolgten Einzug von Mafalda, der Tochter des zweiten portugiesischen Königs Sancho I. (1154–1211), blühte das Frauenkloster und mit ihm der Ort auf. Auch nach dem Tod Mafaldas im Jahr 1256 blieb das Kloster dank ihrer Hinterlassenschaften wohlhabend. 1792 wurde Mafalda seliggesprochen und ihre Gebeine 1793 ins Kloster Arouca überführt.

König Manuel I. hatte 1513 die Stadtrechte des Ortes erneuert. Der Kreis Arouca gewann durch Eingemeindungen immer weiter an Größe, insbesondere durch die zahlreichen Eingemeindungen im Zuge der Verwaltungsreformen nach der Liberalen Revolution 1822.[4][5]

Sehenswürdigkeiten, Sport und Kultur[Bearbeiten]

Unter seinen zahlreichen Baudenkmälern finden sich, neben einigen historischen öffentlichen Gebäuden, vor allem Sakralbauten, darunter das im 10. Jahrhundert erbaute Kloster Mosteiro de Arouca und die Gemeindekirche Igreja Paroquial de Arouca (auch Igreja de São Bartolomeu). Im Kloster ist das Museum Museu de Arte Sacra de Arouca untergebracht, in dem Sakralkunst, von Büchern, Gemälden und Skulpturen bis zu Keramik und Schmuck gezeigt wird.[6]

Das Estádio Municipal de Arouca ist ein Fußballstadion und Teil eines Sportfeldes im Vale da Vila de Arouca. Es wurde 2006 eingeweiht und bietet 2500 Zuschauern Platz. Es dient dem örtlichen FC Arouca zur Austragung seiner Heimspiele in der ersten Liga.

Zahlreiche Flüsse durchziehen den Kreis, an denen einige Flussbäder (Portugiesisch: praia fluvial) angelegt sind. Auch der Wasserfall Frecha da Mizarela liegt hier. Im Geoparque Arouca, der sich über den gesamten Kreis erstreckt, sind 13 ausgeschilderte Wanderwege und Lehrpfade angelegt, die an sehr großen Trilobiten und anderen Fossilien und Steinformationen vorbei führen.

Seit 2003 findet hier alljährlich das internationale Kurzfilmfestival aroucafilmfestival statt.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

ARC.png Arouca ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Castelo de Paiva, Cinfães, Castro Daire, São Pedro do Sul, Vale de Cambra, Oliveira de Azeméis, Santa Maria da Feira sowie Gondomar.

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Arouca:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Arouca (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
7 072 11 111 16 671 21 433 26 378 23 896 23 894 24 227 22 359

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arouca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.monumentos.pt (unter Cronologia), abgerufen am 6. Januar 2012
  5. www.cm-arouca.pt, abgerufen am 6. Januar 2013
  6. www.monumentos.pt, abgerufen am 6. Januar 2013
  7. www.anmp.pt, abgerufen am 6. Januar 2013