Arrondissement Elberfeld

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Das Arrondissement Elberfeld war eine Verwaltungseinheit im Großherzogtum Berg unter französischer Herrschaft zwischen den Jahren 1806 und 1815. Nach provisorischer Verwaltung im Generalgouvernement Berg führte Preußen in Nachfolge der französischen Verwaltungseinheiten ab 1816 eigene Land- und Stadtkreise ein.

Nach Übertragung des Herzogtums Berg an Napoleon Bonaparte entstand unter Joachim Murat das Arrondissement (Regierungsbezirk) Elberfeld am 3. August 1806. Es umfasste das Gebiete der bergischen Ämter Elberfeld, Barmen, Beyenburg, Solingen und Bornefeld, sowie Teile der Ämter Steinbach und Miselohe.

Das Arrondissement gehörte zum Département Rhein und war in sieben Kantone (Landkreise) unterteilt (Einwohnerzahl Stand 14. November 1808):

Das ganze Arrondissement (96.471 Einwohner) enthielt in sieben Kantone insgesamt 56 Gemeinden, sieben Städte, fünfzehn Dörfer, 33 Herrschaften, fünfzehn besondere Höfe und eine Freiheit.

[Bearbeiten] Quelle

  • A. Dessauer: Der rheinische Bund, 1809, Seite 94 ff. Online
  • Breidenbach,N.J., Familien, Eigentum und Steuern..., Wermelskirchen 2003, Verlag Gisela Breidenbach, ISBN 3-980-2801-8-7
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