Arsen(III)-fluorid
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| Strukturformel | ||||||||
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| Allgemeines | ||||||||
| Name | Arsen(III)-fluorid | |||||||
| Andere Namen |
Arsentrifluorid |
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| Summenformel | AsF3 | |||||||
| CAS-Nummer | 7784-35-2 | |||||||
| Kurzbeschreibung | farblose Flüssigkeit | |||||||
| Eigenschaften | ||||||||
| Molare Masse | 131,91 g·mol−1 | |||||||
| Aggregatzustand | flüssig | |||||||
| Dichte |
2,7 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt | ||||||||
| Siedepunkt |
58 °C[1] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||
Arsentrifluorid ist eine chemische Verbindung bestehend aus den Elementen Arsen und Fluor. Es tritt auf als eine farblose Flüssigkeit. Die Bildungsenthalpie beträgt −305,0 kJ/mol. Arsentrifluorid ist eine schwächere Lewis-Base als Phosphortrifluorid (PF3), jedoch eine stärkere Lewis-Säure als dieses. Vom Arsentrifluorid leiten sich die Ionen AsF2+ und AsF4− ab, die auch in der reinen Substanz durch Autoionisation zu gleichen Teilen entstehen.
Arsentrifluorid wird als Krebserregend eingestuft und wird zur Ionenimplantation und zur Herstellung von Arsen(V)-fluorid benutzt.
[Bearbeiten] Gewinnung
Arsentrifluorid kann durch Einleitung von wasserfreiem Fluorwasserstoff in Arsen(III)-oxid bei 140 °C hergestellt werden.
Es ist ebenfalls zugänglich durch Reaktion von Arsentrioxid mit Fluorsulfonsäure.[3]
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ a b c Arsen(III)-fluorid bei webelements.com
- ↑ Nicht explizit in RL 67/548/EWG, Anh. I gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff „Arsenverbindungen, mit Ausnahme der namentlich in diesem Anhang bezeichneten“
- ↑ G. Brauer (Hrsg.), Handbook of Preparative Inorganic Chemistry 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, S. 197.



