Arses

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Arses († 336 v. Chr.) war der vorletzte Herrscher des Perserreichs aus der Dynastie der Achämeniden.

Nachdem der Eunuch Bagoas 338 v. Chr. Artaxerxes III. vergiftet hatte, bestieg mit seiner Hilfe dessen jüngsten Sohn Arses als Artaxerxes IV. den Thron (gemäß der Inschrift auf einer Stele im Letoon zu Xanthos).

Die außenpolitische Lage war äußerst angespannt, da zur gleichen Zeit in Griechenland König Philipp II. von Makedonien die Vorherrschaft errang. Dieser forderte von Arses Kompensation dafür, dass Artaxerxes III. Philipps Feinde unterstützt hatte. Als Arses die Kompensation ablehnte, setzte Philipp Vorauskommandos in Marsch, um eine Invasion Persiens vorzubereiten.

Innenpolitisch war Arses' Lage ebenfalls problematisch, da er sich dem starken Einfluss von Bagoas entgegenstellte. Arses plante schließlich die Ermordung des Eunuchen, fiel dann aber selbst einem Giftanschlag zum Opfer; auch alle seine Kinder wurden ermordet. Im Kampf zwischen Bagoas und dem letzten lebenden Achämeniden Dareios III. um die Nachfolge verlor Bagoas bezeichnenderweise ebenfalls durch Gift sein Leben.

[Bearbeiten] Literatur

  • Pierre Briant: From Cyrus to Alexander: A History of the Persian Empire. Winona Lake 2002, S. 769ff.


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