Arsoli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Arsoli
Wappen
Arsoli (Italien)
Arsoli
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Rom (RM)
Koordinaten: 42° 2′ N, 13° 1′ O42.03333333333313.016666666667470Koordinaten: 42° 2′ 0″ N, 13° 1′ 0″ O
Höhe: 470 m s.l.m.
Fläche: 12 km²
Einwohner: 1.638 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 137 Einw./km²
Postleitzahl: 00023
Vorwahl: 0774
ISTAT-Nummer: 058010
Volksbezeichnung: Arsolani
Schutzpatron: Hl. Bartholomäus

Arsoli ist eine Gemeinde in der Provinz Rom in der italienischen Region Latium mit 1638 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013). Der Ort liegt 47 km östlich von Rom.

Arsoli mit Castello Massimo

Geografie[Bearbeiten]

Arsoli liegt in den Monti Simbruini oberhalb des Aniene an der Grenze zur Region Abruzzen. Es ist Mitglied der Comunità Montana Valle dell'Aniene.

Die Nachbarorte sind: Cervara di Roma, Marano Equo, Oricola (AQ), Riofreddo, Rocca di Botte (AQ), Roviano.

Verkehr[Bearbeiten]

Arsoli liegt direkt an der Autobahn A24, Strada dei Parchi. Allerdings liegen die nächsten Ausfahrten Mandela oder Carsoli-Oricola in über 10 km Entfernung.

Mit dem Bahnhof Arsoli liegt der Ort an der Bahnstrecke Rom - Avezzano.

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Funde belegen, dass Arsoli schon in der Antike von den Aequern besiedelt war. Schriftlich erwähnt wurde es jedoch erst 997 n. Chr. Im 11. Jahrhundert errichteten die Mönche des Klosters Santa Scolastica bei Subiaco hier eine Burg als Teil einer Verteidigungskette gegen die Sarazenen. 1574 gelangten Burg und Ortschaft in den Besitz der Fürsten Massimo. Fabrizio Massimo baute den Ort und die Burg aus, wofür er den Architekten Giacomo della Porta nach Arsoli holte. Della Porta erbaute dort auch die Kirche SS. Salvatore.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.959 2.049 2.034 1.786 1.805 1.597 1.587 1.537

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Paolo Martino (Bürgerliste) wurde im Juni 2009 zum Bürgermeister gewählt. Er löste Claudio Bruni ab, der nicht mehr kandidierte.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Das Castello Massimo, umgebaut durch Giacomo della Porta, Fresken u. a. von den Gebrüdern Zuccaro und Marco Benefial. Die Burg ist bis heute im Besitz der Familie Massimo. Einzelne Säle können aber für Veranstaltungen, vor allem Hochzeiten gemietet werden.
  • Die Pfarrkirche Santissimo Salvatore ist mit Malereien von Domenichino ausgestattet.
  • In der kleine Kirche San Rocco sind Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu sehen.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten]