Artemi Sergejewitsch Panarin

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RusslandRussland Artemi Panarin Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 30. Oktober 1991
Geburtsort Korkino, Russische SFSR
Größe 175 cm
Gewicht 70 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Linker Flügel
Nummer #72
Schusshand Rechts
Spielerkarriere
2008–2013 Witjas Tschechow
2012 Ak Bars Kasan
seit 2013 SKA Sankt Petersburg

Artemi Sergejewitsch Panarin (russisch Артемий Сергеевич Панарин; * 30. Oktober 1991 in Korkino, Russische SFSR) ist ein russischer Eishockeyspieler, der seit Januar 2013 beim SKA Sankt Petersburg in der Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten]

Artemi Panarin begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Nachwuchsabteilung von Witjas Tschechow, für dessen Profimannschaft er in der Saison 2008/09 sein Debüt in der neu gegründeten Kontinentalen Hockey-Liga gab. In seinem Rookiejahr bereite er ein Tor in fünf Spielen vor. In der folgenden Spielzeit lief der Flügelspieler parallel für das Profiteam von Witjas Tschechow in der KHL auf, sowie für dessen Juniorenteam in der multinationalen Nachwuchsliga Molodjoschnaja Chokkeinaja Liga. In der KHL erzielte er dabei in 20 Spielen acht Scorerpunkte, davon ein Tor, in der MHL 47 Scorerpunkte in 41 Spielen.

In der Saison 2010/11 setzte sich Panarin endgültig im Profiteam von Witjas durch und erspielte sich einen Stammplatz. Dabei erzielte er 26 Scorerpunkte in 38 KHL-Partien, so dass er das Interesse anderer KHL-Teams weckte und im Januar 2012 an den Ak Bars Kasan ausgeliehen wurde. Für die Saison 2012/13 kehrte er zunächst zu Witjas zurück, ehe er im Januar 2013 im Tausch gegen ein Wahlrecht für den KHL Junior Draft 2013 an den SKA Sankt Petersburg abgegeben wurde. In Den KHL-Play-offs 2013 brillierte er mit 9 Scorerpunkten aus 14 Spielen, so dass sein Vertrag Ende April des gleichen Jahres um zwei Jahre verlängert wurde.

International[Bearbeiten]

Für Russland nahm Panarin an der U20-Junioren-Weltmeisterschaft 2011 teil, bei der er mit seiner Mannschaft die Goldmedaille gewann. Zum Titelgewinn trug er mit drei Toren und zwei Vorlagen in sieben Spielen bei. Zwei dieser Tore erzielte er im Finalspiel gegen Kanada, darunter auch das spielentscheidende Tor zum zwischenzeitlichen 4:3.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

KHL-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Hauptrunde 3 65 6 25 31 26
Playoffs

(Stand: Ende der Saison 2010/11)

Weblinks[Bearbeiten]