Salinenkrebs
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| Salinenkrebs | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Artemia salina | ||||||||||||
| (Linnaeus, 1758) |
Der Salinenkrebs (Artemia salina), manchmal auch Salinkrebschen, Artemia oder Salzkrebs genannt (Achtung: Salzkrebschen bezeichnet dagegen die übergeordnete Gattung), wird neben anderen Arten der Gattung Artemia in Zoohandlungen in Form von Frostfutter und „Eiern“ als Zierfischfutter verkauft. In natürlicher Umgebung ist er weltweit in salzigen Gewässern zu finden.
In Deutschland wurde der Salinenkrebs vor allem als Urzeitkrebse bekannt, da er unter diesem Namen seit Mitte der 1970er Jahre mehrfach als Gimmick (Beilage) der YPS-Hefte Verbreitung fand. Die bekannteste Zuchtlinie dürfte Artemia nyos sein, die unter dem Handelsnamen Sea-Monkey vor allem in den USA vertrieben wird.
Im Handel werden weiterhin viele Dauereier, die zum Salinenkrebs ähnliche sind, gewöhnlich als Artemia salina bezeichnet, auch wenn es sich dabei regelmäßig um eine andere Art der Gattung Artemia und nicht um den Salinenkrebs selbst handelt.
[Bearbeiten] Biologie
Die Art lebt im Salzwasser und ernährt sich filtrierend von Algen und Nanoplankton.
Bei den „Eiern“ handelt es sich tatsächlich um mehrzellige Zysten mit inaktivem Stoffwechsel (Kryptobiose). In diesem Zustand können sie in trockener, sauerstofffreier Umgebung mehrere Jahre überdauern. Solche gearteten Eier werden von den „Elterntieren“ nur dann freigesetzt, wenn sich der Salzgehalt erhöht, was das baldige Austrocknen des heimischen Salzsees ankündigt. Ansonsten legen die Salzkrebse Eier mit einer dünneren Schale. Diese Eier schlüpfen in kürzester Zeit, können jedoch Trockenheit nicht überleben.
Das eigentliche Fischfutter sind die Nauplien, die durch Einlegen der „Eier“ in salziges Wasser je nach Temperatur nach 12 bis 36 Stunden schlüpfen und im Laufe eines Monats bis zu einer Länge von einem Zentimeter heranwachsen können. Ein bis zwei Teelöffel Meersalz auf einen Liter Wasser ergibt eine günstige Salzkonzentration. Bezüglich der Salinität sind die Tiere jedoch relativ tolerant. Die Nauplien können mit Algen oder ersatzweise Trockenhefe ernährt werden.
Je nach Salzgehalt kann sich die äußere Erscheinungsform (Morphologie) ändern: bei höheren Salzkonzentrationen sind die Salinenkrebse rötlich gefärbt, bei niedrigeren hell.
Salinenkrebse werden 1-2 Zentimeter groß und können bis zu 8 Wochen leben.

