Artemidor von Ephesos

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem antiken Geographen. Für den Traumdeuter und Wahrsager siehe Artemidor von Daldis.
Papyrus von Artemidor von Ephesos

Artemidor von Ephesos (griechisch Ἀρτεμίδωρος Artemidoros, lateinisch Artemidorus; * in Ephesos) war ein griechischer Politiker und Geograph während der Wende vom 2. zum 1. Jahrhundert v. Chr. Er gilt vor dem in augusteischer Zeit schreibenden Isidoros von Charax als der bedeutendste Fachgeograph.[1]

Leben[Bearbeiten]

Sein beruflicher Lebensweg führte Artemidor in die Politik. In der Eigenschaft eines Gesandten seiner Heimatstadt Ephesos besuchte er unter anderem Rom. Das römische Reich wurde zu dieser Zeit im östlichen Mittelmeerraum immer einflussreicher. So kam nach 133 v. Chr. auch Ephesos zum Imperium und gehörte fortan zur Provinz Asia. In Rom war es Artemidors Aufgabe, für die Stadtkasse von Ephesos den nahegelegenen Selenusischen See mit einem Nebensee zurückzugewinnen. Bereits unter dem Königreich von Pergamon waren der Stadt durch den Entzug dieser Gewässer große Geldsummen entgangen. Im Zuge der römischen Machtübernahme fielen die Seen an die Stadt zurück, doch mächtige Steuerpächter hatten das Gebiet anschließend gewaltsam unter ihre Kontrolle gebracht. Die Verhandlungen in Rom gestalteten sich erfolgreich. Die kleinasiatische Stadt erhielt die Gewässer zurück. Während einer anderen Gesandtschaft konnte er in einem Prozess den Standpunkt von Ephesos gegenüber dem sich selbständig machenden Gebiet von Herakleia durchsetzten,[2] wofür er in seiner Heimatstadt gebührend geehrt wurde.[3]

In Form von ausgedehnten Forschungsreisen lernte Artemidor viele Anrainerländer des Mittelmeers kennen. Auf Grundlage dieses Periplus verfasste er möglicherweise um 100 v. Chr.[4] eine Darstellung Ioniens (Ionika hypomnemata) sowie sein Hauptwerk, die Geographoumena, eine Beschreibung der damals bekannten Welt in elf Büchern. Die Geographoumena standen nicht in der Tradition der wissenschaftlichen Länderkunde des Eratosthenes (276/273 – um 194 v. Chr.), sondern orientierten sich an der von Polybios (um 200 – um 120 v. Chr.) begründeten pragmatischen Geographietradition, die Polybios im zweiten Teil seines Hauptwerks Historíai (Universalgeschichte) darlegt.[1] Wahrscheinlich war auch das vollständig verlorene historische Werk des Artemidor in dieser Tradition verfasst.

Werk[Bearbeiten]

Erhaltungszustand[Bearbeiten]

Artemidors Schrifttum ist vor allem durch Zitate in den Editionen anderer Autoren bekannt geworden. Ansonsten hätte die Forschung kaum Fassbares zu diesem Gelehrten besessen. Denn bis zur Entdeckung eines sekundär verwendeten Papyrus im ausgehenden 20. Jahrhundert war keine unmittelbare Abschrift erhalten geblieben. So stützte sich die neuzeitliche Geschichtsschreibung bei der Analyse der Arbeiten Artemidors hauptsächlich auf den in augusteischer Zeit schreibenden Strabon (* um 63 v. Chr. – nach 23 n. Chr.), dessen geographisches Werk weitgehend erhalten blieb. Von allen antiken Schriften, die den Bücherverlust in der Spätantike überdauerten, finden sich bei Strabon die meisten Zitate seines älteren Kollegen. Auch spätere Autoren hatten eine Vorliebe für Artemidor. Unter anderem bringen die geographischen Schriften des älteren Plinius (um 23 – 79 n. Chr.) 17 Auszüge. Dem spätantiken Epitomator Markian von Herakleia lagen Artemidors Schriften vor. Er nennt dessen Periplus noch nach 500 Jahren als den klarsten und genauesten des Mittelmeers.[1] In der Einleitung zu seinen Epitomen erwähnt Markian, dass Artemidor neben den geographischen Beschreibungen auch ausführliche ethnographische Exkurse einlegte. Da er diese Ausführungen als überflüssiges Beiwerk ansah, ließ sie Markian in seiner Zusammenfassung weg. Damit gingen auch diese Abschnitte der Geographoumena verloren.[3] Eine weitere wichtige Quelle sind die fragmentarisch erhalten gebliebenen Auszüge des durch Stephanos von Byzanz wohl im frühen 6. Jahrhundert n. Chr. verfassten Lexikons Ethnika.[5]

Beschreibung[Bearbeiten]

Artemidor begann seine Darstellungen bei den Landesgrenzen, den räumlichen Ausdehnungen und der topographischen Situation. Dazu nannte er die Namen der Flüsse, Seen und Berge. Besonderen Wert legte er auf eine sehr genaue Beschreibung der Küstenverläufe, mit den Häfen, Kaps, Meeresbusen, Halbinseln und Inseln, die er bei seinen Reisen persönlich in Augenschein nehmen konnte. Er lokalisierte die Städte und nannte die Distanzen zu anderen wichtigen Orten. Zu den Beschreibungen der Städte mit ihren bedeutenden Gebäuden gehörte auch ein Abriss aus der jeweiligen Ortsgeschichte, die manchmal auf einen mythischen Gründer zurückgeführt wurde. Neben ethnographischen Angaben hatte Artemidor seinem Werk auch klimatologische Informationen beigefügt.

Artemidors Quellen[Bearbeiten]

Zwar konnte Artemidor auf seinen Forschungsreisen viele Örtlichkeiten aus eigener Anschauung kennenlernen, doch musste auch er sich ergänzend auch auf andere Autoren stützen, die jene Bereiche abdeckten, zu denen er persönlich keinen näheren Zugang hatte. Daher finden sich bei ihm geographische Zitate von Eratosthenes, Aristagoras von Milet (zu Ägypten), Agatharchides von Knidos (über Asien und das Rote Meer) und von Pytheas von Massilia. Letzteren bezeichnen Artemidor wie später Strabon jedoch als unglaubwürdig. Von den Geschichtsschreibern werden offenbar die Autoren Ephoros von Kyme, Timaios von Tauromenion, Polybios, Ktesias von Knidos und Silenos von Kaleakte bevorzugt, während unter den Dichterzitaten häufig Homer zu lesen ist.[3] Seine besondere Wertschätzung durch späteren Autoren hat Artemidor aufgrund seiner quellenkritischen Aufarbeitung der verarbeiteten Zitate erfahren.[5]

Gliederung der Geographoumena[Bearbeiten]

Die Geographoumena lassen sich wie folgt rekonstruieren:[5]

Der Artemidor-Papyrus[Bearbeiten]

Beschreibung[Bearbeiten]

Nach derzeitigem Kenntnisstand tragen die Fragmente des Papyrus deutliche Spuren aus drei verschiedenen Nutzungsphasen, die wahrscheinlich auf verschiedene Bearbeiter/Zeichner zurückgehen. Möglicherweise lagen diese drei Nutzungsperioden zeitlich nicht weit auseinander, da der Papyrus mit anderen Rollen spätestens um 100 n. Chr. als Altpapier von Alexandrien aus nilaufwärts in ein Bestattungsinstitut verschifft wurde. Dort sind die verbrauchten Schriftstücke zu Pappmaché verarbeitet worden, um Mumien ausstopfen zu können. Die Datierung eines Teils der auf den Verso gezeichneten Tiere aus der letzten Nutzungsphase lässt einen Terminus post quem für 20 v. Chr. für möglich erscheinen. Die Buchstabenformen auf dem Recto entsprachen nach einer Analyse durch den Papyrologen Fabian Reiter von der Papyrussammlung im Neuen Museum Berlin einem Vergleichsstück aus der Kanzlei der Königin Kleopatra VII. (69–30 v. Chr.), das sich in das Jahr 33 v. Chr. datieren lässt.[6]

Während der ersten Nutzungsphase war ein Schreiber in Alexandrien damit beschäftigt, auf dem Recto der Papyrusrolle das zweite Buch der Geographoumena von einer Vorlage zu kopieren. Zeitgleich entstand eine Landkarte, die das Werk illustrieren sollte. Beide Arbeiten wurden aus einem unbekannten Grund abgebrochen. Zu einem etwas späteren Zeitpunkt verwendete ein Zeichner oder eine Zeichenwerkstatt die unbenutzte Rückseite für seine Studien. Insgesamt konnten 41 Zeichnungen festgestellt werden, die reale und mythische Tiere darstellen. Einige wurden durch eine knappe Beischrift benannt. Die Darstellungen stammen aus der Hand einer einzigen Person. Ebenfalls nur wenig später entstanden gleichfalls auf dem Recto Nachzeichnungen oder Zeichenstudien von Köpfen, Händen und Füßen zu Werken der Bildhauerei.[7]

Geschichte[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Konvolut wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts in einem ägyptischen Museum entdeckt. Eine genaue Herkunftsangabe lässt sich nicht mehr feststellen.[8] Das zu einem Papyrusklumpen verklebte Bündel gelangte in die umfangreiche Privatsammlung des Sayed Bey Khashaba aus Assiut und wurde in der Folge nach Europa verkauft. 1971 erwarb sie der in Hamburg lebende Antiquitätenhändler Serop Simonian. Simonian veranlasste 1980, das Konvolut in Stuttgart öffnen zu lassen und die freigelegten Papyri zu restaurieren. Es zeigte sich, dass die Rolle des Artemidor-Papyrus 32,5 Zentimeter hoch und noch 2,50 Meter lang war, wobei in der Mitte des Fragments eine Lücke auftrat.[7] Vor der Öffnung des Konvoluts entstand das einzige bekannte Foto, das den damaligen, ursprünglichen Zustand zeigte. 1998 identifizierten die späteren Bearbeiter der Monographie den Text. Neben den Resten eines Artemidor-Textes enthielt das Bündel Dokumente, die aus den Regierungszeiten der römischen Kaiser Vespasian (69–79 n. Chr.) und Domitian (81–96 n. Chr.) stammten. Der Artemidor-Papyrus selbst bestand aus einem geographischen griechischen Text mit einer in diesen Text eingeschobenen, unvollendeten Landkartenskizze sowie Tier- und Menschenzeichnungen. Für 2,75 Millionen Euro wurden die Fragmente 2004 von der italienischen „Fondazione per l’Arte delle Compagnia die San Paolo“ in Turin erworben.[9] Die Kartenskizze ist die bisher einzige bekannte authentisch überlieferte Kartendarstellung der Antike und stellte offenbar einen Teil der iberischen Halbinsel dar. Text und Karte wurden als Fragment der Einleitung zum zweiten Buch der Geographoumena, die Spanien beinhaltet, identifiziert.[6] 1998 legten die Papyrologen Claudio Gallazzi (Universität Mailand) und Bärbel Kramer (Universität Trier) eine erste, provisorische Publikation vor.[10]

Die Debatte[Bearbeiten]

Im Frühjahr 2006 fand in Turin eine erste Ausstellung des Fundes statt,[11] doch ließ eine erstmals vollständige Veröffentlichung noch bis 2008 auf sich warten. Hier wurden unter anderem auch die naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden und chemischen Analysen der Tinten dargelegt.[8] Für diese Veröffentlichung zeichneten der Archäologe und Kunsthistoriker Salvatore Settis sowie Claudio Gallazzi und Bärbel Kramer verantwortlich. Während dieser Zeit erlangte der Papyrus eine sonst nicht übliche internationale Bekanntheit, da der Klassische Philologe Luciano Canfora in ihm ein Produkt des notorischen griechischen Fälschers Konstantinos Simonides (ca. 1820–1890) erkennen wollte.

Pro Papyrus[Bearbeiten]

Die Vielzahl der im Zuge der Veröffentlichung erkannten Einzelheiten zeigten, dass hier ein Wissen vorausgesetzt werden muss, das einem Fälscher bis 2008 unmöglich zur Verfügung stehen konnte.[12] Zur vollständigen Veröffentlichung fand 2008 eine Ausstellung des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung im Alten Museum in Berlin statt, die unter dem Titel „Anatomie der Welt – Wissenschaft und Kunst auf dem Artemidor-Papyrus“ stand.[13] Anschließend war der Papyrus im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München zu sehen.

Auch nachdem sich Canforas Thesen als unhaltbar erwiesen hatten, wurde aus seiner Richtung weiterhin medienwirksam gegen die Echtheit des Papyrus argumentiert. An der Zeitstellung des Papyrus selbst ließ sich unter anderem anhand der Radiokarbondatierung nicht mehr rütteln. Auch stellte sich die Frage, wozu der von Canfora angeführte Fälscher des 19. Jahrhunderts echte kaisertitulierte römische Dokumente mit seinem Falsifikat zu einem Gemenge hätte verkleben sollen. Da eine solche Fälschung wenig Sinn ergab, richteten nun die Befürworter Canforas ihre Argumente auf das bisher weniger beachtete ursprüngliche Konvolut. So trat im April 2009 auf einem von Canfora mitorganisierten Kolloquium der italienische Polizeibeamte Silio Bozzi auf und behauptete, das Foto des Konvoluts sei eine digitale Fälschung und der dort ansatzweise sichtbare Artemidor-Text sei digital hineinprojiziert worden.[14] Diesem Vorwurf trat Hans D. Baumann, ein Experte für digitale Bildbearbeitung, während einer Präsentation 2010 an der Universität zu Köln entgegen. Zu diesem Vortrag hielt der Klassische Philologe und Papyrologe Jürgen Hammerstaedt die einleitenden Worte.[15] Auch er hatte bei seiner Überprüfung des Papyrus alle Behauptungen Canforas entkräften können.

2009 veröffentlichte Giambattista D'Alessio, ein am King’s College London tätiger Gräzist, einen Aufsatz. Auch er hält Canforas Fälschungsvorwurf für unhaltbar, da Simonides niemals das Wissen besessen haben kann, das erst seit der Öffnung des Konvoluts erarbeitet werden konnte. Neben der wissenschaftlich nachweisbaren Authentizität reichen die erhaltenen Simonides-Fälschungen im Licht der modernen Forschung auch nicht an die Originale heran. Die Kritik D'Alessios richtete sich hauptsächlich auf die innere textliche Rekonstruktion, die 2008 vorgelegt worden war.[16] So sieht er in den erhaltenen Texten auf der Rolle Auszüge aus verschiedenen Werken unterschiedlicher Autoren, wobei nur der Beginn von Artemidor stammen soll. Eine klare Antwort, welche Intention der ursprüngliche Verfasser dieses Papyrus verfolgt hat, konnte er jedoch nicht geben.[17]

Contra Papyrus[Bearbeiten]

Dass der Papyrus des Artemidor keineswegs als Stück des echten artemidoreischen Werkes gelten könne, wurde seit langem von mehreren Gelehrten vertreten. Hier eine Auslese:
1) Germaine Aujac: «Que ce papyrus ne soit pas un authentique fragment de la Géographie d’Artémidore ne semble pas pouvoir être véritablement contesté» («Anabases», 8, 2008, S. 229);
2) Peter Van Minnen: «Is it really Artemidorus?» I have my doubts» («Bulletin of the American Society of Papyrologists», 46, 2009, S. 171);
3) James Keith Elliott: «Forgery it may well be» («Novum Testamentum», 51, 2009, S. 201);
4) Didier Marcotte: «On est moins fondé à vouloir prêter à Artémidore les colonnes I-II-III» («Revue d’Histoire des Textes», N.F., 5, 2010, S. 354 und 360);
5) Dominic Rathbone: «There is now wide agreement that the content of coll. I-II (apparently continued by col. III), a disquisition on the importance and difficulty of geographical studies, is so bizarre that it cannot be Artemidorus» («The Classical Review», 62, 2012, S. 444).

Im Allgemeinen hat Nigel Wilson den Papyrus als „fake“ (Nachahmung) betrachtet (P. Artemid.: A Palaeographer's Observations. In: Historia. Einzelschriften, 214, 2009, S. 23–26). In demselben Jahre hat Richard Janko gewichtige Argumente für Simonidis als Verfasser («Classical Review», 59, 2009, S. 403–410) gesammelt. Was das manipulierte Foto des sogenannten «Konvoluts» betrifft, stehen seit Frühjahr 2011 endgültige Betrachtungen zur Verfügung: vgl. Fotografia e falsificazione. Scuola Superiore di Studi Storici, Aiep editore, San Marino 2011; und auch Alberto Cottignoli, Il Papiro di Artemidoro: un clamoroso falso.
Was die unklare und anachronistische Karte betrifft, vgl. Vladimiro Valerio, Sulla rappresentazione cartografica del così detto papiro di Artemidoro, «Revue d’Histoire des Textes», N.F., 7, 2012, S. 371–384.

Fazit[Bearbeiten]

Durch die Pro gesammelten Einzelnachweise der jüngeren Zeit[18] muss die Contra-Meinung heute als Minder- bzw. Einzelmeinung eingestuft werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Klaus Günther Sallmann: Die Geographie des älteren Plinius in ihrem Verhältnis zu Varro (= Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte. Band 11). Verlag Walter de Gruyter, Berlin/ New York 1971, S. 60.
  2. Stefan Radt (Hrsg.): Strabons Geographika. Band 4, Buch XIV–XVII: Text und Übersetzung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-525-25953-0, S. 27.
  3. a b c Johannes Engels: Augusteische Oikumenegeographie und Universalhistorie im Werk Strabons von Amaseia (= Geographica Historica. Band 12). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-515-07459-7, S. 121.
  4. Gerhard DobeschHelvetiereinöde. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 14, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1999, ISBN 3-11-016423-X, S. 359.
  5. a b c Johannes Engels: Augusteische Oikumenegeographie und Universalhistorie im Werk Strabons von Amaseia (= Geographica Historica. Band 12). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-515-07459-7, S. 222.
  6. a b Ragnar K. Kinzelbach: Der Artemidor-Papyrus. Tierbilder aus dem ersten Jahrhundert. Ein zoologischer Kommentar zum Artemidor-Papyrus (= Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete. Beiheft 28). Verlag Walter de Gruyter, Berlin/ New York 2009, ISBN 978-3-11-022580-8, S. 3.
  7. a b Ragnar K. Kinzelbach: Der Artemidor-Papyrus. Tierbilder aus dem ersten Jahrhundert. Ein zoologischer Kommentar zum Artemidor-Papyrus. (= Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete. Beiheft 28). Verlag Walter de Gruyter, Berlin/ New York 2009, ISBN 978-3-11-022580-8, S. 4.
  8. a b Alfred Stückelberger: Buchbesprechung: Il Papiro di Artemidoro, Mailand 2008. In: Anzeiger für die Altertumswissenschaft. Band 61/2008, Heft 3–4. S, S. 149–152; hier S. 150.
  9. Michael Rathmann: Der Artemidorpapyrus (P.Artemid.) im Spiegel der Forschung. In: Klio. Beiträge zur Alten Geschichte. Bd. 93/2, S. 350–368; hier S. 350.
  10. Claudio Gallazzi, Bärbel Kramer: Artemidor im Zeichensaal. Eine Papyrusrolle mit Text, Landkarte und Skizzenbüchern aus späthellenistischer Zeit. In: Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete. Band 44 (1998), S. 189–208.
  11. Claudio Gallazzi (Hrsg.): Le tre vite del papiro di Artemidoro. Voci e sguardi dall'Egitto greco-romano. Torino, Palazzo Bricherasio, 7 febbraio - 7 maggio 2006. Electa, Mailand 2006, ISBN 88-370-4130-6.
  12. Ragnar K. Kinzelbach: Der Artemidor-Papyrus. Tierbilder aus dem ersten Jahrhundert. Ein zoologischer Kommentar zum Artemidor-Papyrus (= Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete. Beiheft 28). Verlag Walter de Gruyter, Berlin/ New York 2009, ISBN 978-3-11-022580-8, S. 1.
  13. Staatliche Museen zu Berlin, Anatomie der Welt – Wissenschaft und Kunst auf dem Artemidor-Papyrus
  14. Artemidor-Papyrus. Gefälscht? Warum eigentlich? In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 27. September 2010, abgerufen am 23. August 2012. Darüber: Fotografia e falsificazione. Aiep editore, San Marino 2011.
  15. Universität zu Köln: Experte widerlegt Fälschungsvorwurf. abgerufen am 22. August 2012.
  16. Giambattista d'Alessio: On the „Artemidor“-Papyrus. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik. Band 171, 2009, S. 27–43; hier S. 30.
  17. Giambattista d'Alessio: On the „Artemidor“-Papyrus. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik. Band 171, 2009, S. 27–43; hier S. 41.
  18. siehe die jeweiligen Einzelnachweise

Literatur[Bearbeiten]

  • Kai Brodersen, Jas Elsner (Hrsg.): Images and Texts on the Artemidorus Papyrus: Working Papers on P. Artemid. (St John’s College Oxford, 2008). (= Historia - Einzelschriften. Band 214). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09426-9.
  • Kai Brodersen: Die Tabula Peutingeriana: Gehalt und Gestalt einer „alten Karte“ und ihrer antiken Vorlage.“ In: Dagmar Unverhau (Hrsg.): Geschichtsdeutung auf alten Karten. Archäologie und Geschichte. (= Wolfenbütteler Forschungen. 101). Wiesbaden 2003, S. 289–297.
  • Luciano Canfora: Costantino Simonidis - Opere greche I: Eulyros di Cefalonia. Ethnika Anthropina. Liste di manoscritti greci (1848–1864). Bari, Edizioni di Pagina, 2012, ISBN 978-88-7470-217-6.
  • Luciano Canfora: Pseudo-Artemidoro. Epitome: Spagna; Il geografo come filosofo. Roma-Padova, Antenore, 2012, ISBN 978-88-8455-666-0.
  • Luciano Canfora: Simonidis conosceva direttamente, ricopiava e metteva a frutto le epigrafi di Priene (a proposito del sampi in P.Artemid. col. V). In: Quaderni di storia. 73 (2011), S. 199–216.
  • Luciano Canfora: La meravigliosa storia del falso Artemidoro. Palermo, Sellerio, 2011, ISBN 978-88-389-2561-0.
  • Luciano Canfora: Il viaggio di Artemidoro. Vita e avventure di un grande esploratore dell'antichità. Milano, Rizzoli, 2010.
  • Luciano Canfora (Hrsg.): Artemidorus Ephesius. P. Artemid. sive Artemidorus personatus. Editore di Pagina, Bari 2009, ISBN 978-88-7470-089-9.
  • Luciano Canfora, Luciano Bossina (Hrsg.): Wie kann das ein Artemidor-Papyrus sein? Editore di Pagina, Bari 2008.
  • Luciano Canfora: Il papiro di Artemidoro. Laterza, Bari 2008, ISBN 978-88-420-8521-8.
  • Luciano Canfora: The true history of the so-called Artemidorus Papyrus. Editore di Pagina, Bari 2007, ISBN 978-88-7470-044-8.
  • Federico Condello: Artemidoro 2006–2011: l'ultima vita, in breve. In: Quaderni di storia. 74 (2011), S. 161–256. [1]
  • Giambattista D’Alessio: On the “Artemidorus” Papyrus. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik. 171 (2009), S. 27–43.
  • Michael Donderer: Und es gab sie doch! Ein neuer Papyrus und das Zeugnis der Mosaiken belegen die Verwendung antiker „Musterbücher“. In: Antike Welt. 36, 2 (2005), S. 59–68.
  • Claudio Gallazzi, Bärbel Kramer, Salvatore Settis (Hrsg.): Intorno al Papiro di Artemidoro II: Geografia e Cartografia. Atti del Convegno internazionale del 27 novembre 2009 presso la Società Geografica Italiana. Villa Celimontana, Roma. Colloquium. Milano 2012. – Rezension von: Irene Pajón Leyra, in: BMCR 2013.09.15
  • Claudio Gallazzi, Bärbel Kramer, Salvatore Settis (Hrsg.): Il Papiro di Artemidoro. With the collaboration of G. Adornato, A. C. Cassio, A. Soldati. 2 Bände mit DVD. Edizioni Universitarie di Lettere Economia Diritto. Milano 2008, ISBN 978-88-7916-380-4.
  • Claudio Gallazzi, Bärbel Kramer: Iberia, Hispania und das neue Artemidor-Fragment. In: Andreas Haltenhoff, Fritz-Heiner Mutschler (Hrsg.): Hortus litterarum antiquarum. Festschrift für Hans Armin Gärtner zum 70. Geburtstag. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2000, S. 309–322.
  • Claudio Gallazzi, Bärbel Kramer: Artemidor im Zeichensaal. Eine Papyrusrolle mit Text, Landkarte und Skizzenbüchern aus späthellenistischer Zeit. In: Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete. 44 (1998), S. 189–208.
  • Ragnar K. Kinzelbach: Der Artemidor-Papyrus: Tierbilder aus dem ersten Jahrhundert. In: Zoologie. Mitteilungen der Deutschen Zoologischen Gesellschaft. 2011, S. 13–26.
  • Ragnar K. Kinzelbach: Der Artemidor-Papyrus. Tierbilder aus dem ersten Jahrhundert. Ein zoologischer Kommentar zum Artemidor-Papyrus. In: Archiv für Papyrusforschung und verwandte Gebiete. Beiheft 28. Verlag Walter de Gruyter, Berlin/ New York 2009, ISBN 978-3-11-022580-8.
  • Robert C. Knapp: The new Artemidorus fragment and the cartography of ancient Iberia. In: José Maria Candau Morón u.a. (Hrsg.): Historia y mito. El pasado legendario como fuente de autoridad. Actas del Simposio Internacional celebrado en Servolla, Valverde del Camino y Huelva entre el 22 y el 25 de abril de 2003. Malaga 2004, S. 277–296.
  • Bärbel Kramer: El nuevo papiro de Artemidoro. In: Javier de Hoz, Eugenio R. Luján, Patrick Sims-Williams: New approaches to Celtic place-names in Ptolemy’s Geography. Ediciones Clásicas, Madrid 2005, S. 19–31.
  • Bärbel Kramer: The earliest known map of Spain (?) and the geography of Artemidorus of Ephesus on papyrus. In: Imago Mundi. 53 (2001), S. 115–120 (Zusammenfassung des Artikels von 1998).
  • Stephan Lehmann: Skizzen aus einer ägyptischen Malerwerkstatt: Tiere, Fabelwesen und Menschen im Artemidor-Papyrus. In: Hypotheseis. Festschrift für Wolfgang Luppe zum 80. Geburtstag = Archiv für Papyrusforschung. 57 (2011), S. 267–273.
  • Fabian Reiter (unter Mitarbeit von Harald Froschauer, Annemarie Stauffer, Olivia Zorn): Anatomie der Welt. Wissenschaft und Kunst auf dem Artemidor-Papyrus. Begleitheft zur Ausstellung (Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Staatliche Museen zu Berlin, 13. März – 30. Juni 2008, Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München, 18. Juli – 28. September 2008), Berlin 2008, ISBN 978-3-88609-618-3.

Weblinks[Bearbeiten]