Arthur Robison

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Arthur Robison (* 25. Juni 1883[1] in Chicago, Illinois; † 20. Oktober 1935 in Berlin) war ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Arthur Robison war der Sohn eines Deutsch-Amerikaners. Er studierte Medizin in München und arbeitete danach als Bühnenschauspieler in Deutschland und der Schweiz. 1914 begann seine Arbeit beim Film zunächst als Autor. Sein Regiedebüt hatte er 1916 mit Nächte des Grauens.

Zu seinen wichtigsten Beiträgen zum deutschen Film zählt das sowohl dem Expressionismus als auch dem Kammerspielfilm zuzählende Werk Schatten aus dem Jahr 1923. Der ohne Zwischentitel produzierte Film entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Kameramann Fritz Arno Wagner und dem Filmausstatter Albin Grau; Robison steht für die ausdrucksstarke Schauspielerführung.

1927 führte er Regie bei Der letzte Walzer, der ersten Produktion der Parufamet. 1929 verfilmte er The Informer von Liam O’Flaherty und war danach in Hollywood für MGM tätig. Ab 1933 drehte Robison wieder in Deutschland für die UFA. Zwei Monate nach Ende der Dreharbeiten zu Der Student von Prag starb Arthur Robison. Für viele seiner Filme verfasste er auch das Drehbuch.

Filmografie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. lt. Das große Personenlexikon des Films und Billy H. Doyle: The Ultimate Directory of Film Technicians (Lanham, Maryland, London 1999), S. 225, sowie diverse andere US-Quellen (u.a. Variety-Nachruf vom 6. November 1935, S. 63), die Robisons Alter zum Zeitpunkt seines Todes mit 52 Jahren angeben. Ältere Quellen benennen das Jahr "1888"

Weblinks[Bearbeiten]